07.08.2026
Zwei CIDS-Beiträge für TUD-Preis für Wissenschaftskommunikation nominiert
Jury des TUD-Preises für exzellente Wissenschaftskommunikation: Sonja Kastilan, Sebastian Grote, Robert Denk, Prof. Simon Meier-Vieracker, Marc Hasse und Tim Gabel (v. l.) © TUD
Unter den sechs Nominierten für den TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation 2026 sind auch zwei Beiträge aus dem Center for Interdisciplinary Digital Sciences (CIDS). Mit dem interaktiven Exponat „Doppelte Ernte“ des digi.farming.lab und der partizipativen Ausstellung „Unsichtbare Held:innen – Zwischen Alltag und Pflege“ stehen dabei zwei unterschiedliche Ansätze im Fokus, wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
Das Exponat „Doppelte Ernte“ des „digi.farming.lab“ (Katharina Porepp): Das Projekt ist Teil der Dauerausstellung „Landwirtschaft der Zukunft" im Futurium Berlin und macht aktuelle Ergebnisse aus der Agrarforschung interaktive erlebbar. In virtuellen Landschaften lässt sich damit zum Beispiel aus Hummelperspektive erkunden, wie nachhaltige Agrarwirtschaft in Zukunft aussehen könnte.
Die Ausstellung „Unsichtbare Held:innen – Zwischen Alltag und Pflege“ (Dr. Sandra Schulz): Die partizipativ erarbeitete Ausstellung macht Geschichten von jungen Erwachsenen sichtbar, die oft unerzählt bleiben. Junge Menschen, die Angehörige pflegen, geben durch bewegende Darstellungen persönliche Einblicke in die Hoffnungen und Herausforderungen der Pflege von Angehörigen. Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen eines Forschungsprojektes an der TUD. Sie war unter anderem im COSMO Wissenschaftsforum zu sehen.
Mit dem TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation 2026 honoriert die TU Dresden zum zweiten Mal herausragende Formate und Projekte, die wissenschaftliche Inhalte für ein breites Publikum zugänglich machen. Der Preis wird in den Kategorien Hauptpreis und Nachwuchspreis vergeben. Eine Jury hat aus 21 eingereichten Projekten sechs für die Shortlist ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 1. September 2026 im Rahmen des Tages für Wissenschaftskommunikation statt.
Die beiden Nominierungen machen die Vielfalt der Wissenschaftskommunikation am CIDS sichtbar und zeigen, wie unterschiedliche Formate den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern können.