TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation
Mit ihrer exzellenten Forschung leisten Wissenschaftler:innen der TU Dresden einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen unserer Zeit. Durch Wissenschaftskommunikation kommen ihre Erkenntnisse verständlich und transparent in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Der TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation will dieses Engagement wertschätzen und würdigen. Damit sollen Best-Practice-Beispiele der Wissenschaftskommunikation an der TUD sichtbar gemacht werden, bestehende Formate gefördert und Forschende der TUD ermutigt werden, ihre Forschungsergebnisse aktiv in die Öffentlichkeit zu kommunizieren. Der Preis wird im Rahmen der Exzellenzstrategie der TUD gefördert.
TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation 2026
Eine Jury aus renommierten externen Expert:innen der Wissenschaftskommunikation hat die insgesamt 21 Einreichungen für den TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation am 17. Juli 2026 begutachtet.
Sechs Projekte hat die Jury für den Preis in diesem Jahr nominiert:
- Katharina Porepp (Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Doktorandin, Professur für Technisches Design) mit dem interaktiven Exponat "Doppelte Ernte" des "digi.farming.lab",
- Sandra Schulz (Forschungsgruppenleiterin im Center for Open Digital Innovation and Participation (CODIP)) mit der partizipativen Ausstellung "'Unsichtbare Held:innen – zwischen Alltag und Pflege“ – Junge Erwachsene mit Pflegeverantwortung erzählen ihre Geschichte'",
- Christin Baumgärtel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für Allgemeine Mikrobiologie) mit der interaktiven Ausstellung im umgebauten Überseecontainer „Bakteriopolis - Die verborgene Welt der Mikroben“,
- Melanie Humann (Professorin für Urbanismus und Entwerfen) mit dem Dialogprojekt „Erzgebirge Atlas - Wissenschaft auf der Walz“,
- Thomas Henle (Professor für Lebensmittelchemie) mit dem Podcast "Food Facts - der Lebensmittelchemie-Podcast der TU Dresden"
- Matthias Vojta (Professor für Theoretische Festkörperphysik & Sprecher des Exzellenzclusters ctd.qmat) und Katja Lesser (Pressesprecherin & Leitung Kommunikation) mit dem Escape Room „Katze Q“.
Zur Jury 2026 gehörten (v.l. im BIld): Sonja Kastilan (Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation an der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften), Sebastian Grote (Bereichsleiter Kommunikation der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren), Robert Denk (Leiter Abteilung 3 Hochschulen im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus i.V. von Heike Grassmann, Staatssekretärin), Simon Meier-Vieracker (Professor für Angewandte Linguistik und Gewinner des TUD-Preises für exzellente Wissenschaftskommunikation 2025), Marc Hasse (Redakteur im Ressort Wissen des SPIEGEL), Tim Gabel (Redakteur beim Research.Table und Space.Table).
Wer den diesjährigen Nachwuchs- und den Hauptpreis erhält, wird zur Preisverleihung am 1. September 2026 im Rahmen des Tages für Wissenschaftskommunikation an der TUD bekanntgegeben.
Rückblick: TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation 2025
2025 wurden im Rahmen des ersten Tages für Wissenschaftskommunikation an der TUD zum ersten Mal der Hauptpreis und der Nachwuchspreis für exzellente Wissenschaftskommunikation vergeben.
Den mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Prof. Simon Meier-Vieracker, Professor für Angewandte Linguistik, für die beispielhafte und sehr innovative Vermittlung von Erkenntnissen und Phänomenen der Sprachwissenschaft auf der Plattform TikTok an insbesondere junge Menschen.
Den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchspreis für Promovierende und Postdocs erhielten Dr. Hannah Muti, Ärztin in Weiterbildung in der Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Dresden, und Dr. Chiara Löffler, Klinische Wissenschaftlerin am Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der TUD. Die beiden Medizinerinnen erhielten den Preis für ihren Podcast „AbendVisite“.
Für Fragen zum TUD-Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation melden Sie sich bitte im Dezernat Kommunikation und Marketing per E-Mail an .
Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern