Tag für Wissenschaftskommunikation
Inhaltsverzeichnis
Mit ihrer exzellenten Forschung leistet die TU Dresden einen wertvollen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen wie Klimakrise, künstliche Intelligenz, gesellschaftliche Umbrüche oder neue Therapieansätze. Ihre Erkenntnisse aktiv in die Öffentlichkeit zu bringen, zu informieren und aufzuklären und in den Dialog mit der Gesellschaft zu treten, sind für die TUD wichtige Anliegen. Wissenschaftskommunikation umfasst dabei vielfältige Ansätze, um den Dialog mit der Gesellschaft zu fördern und die Relevanz von Forschung sichtbar zu machen. Mit dem jährlichen Tag für Wissenschaftskommunikation bietet die TUD ihren Wissenschaftler:innen und Kommunikator:innen eine vielseitige Plattform, um sich rund um das Thema Wissenschaftskommunikation zu informieren, weiterzubilden und miteinander zu vernetzen.
Die Highlights 2026
Beim diesjährigen Tag für Wissenschaftskommunikation am 1. September 2026 steht die Frage im Fokus, wie Forschung verständlich und vertrauenswürdig vermittelt werden und somit die Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft stärken kann.
Eröffnet wird das Programm mit einer Keynote und anschließendem Panel zum Thema „Wem können wir noch vertrauen? Wissenschaftskommunikation im Spannungsfeld von Polarisierung und KI“. In seiner Keynote beleuchtet Olaf Kramer, Professor für Allgemeine Rhetorik und Direktor des Forschungszentrums für Wissenschaftskommunikation der Universität Tübingen, unter welchen Bedingungen Verständigung gelingt, aber auch warum sie immer wieder scheitert, wie Rhetorik helfen kann, einen gesellschaftlichen Konsens zu sichern und wie KI-Systeme politische Kommunikation und öffentliche Meinungsbildung verändern.
Ein umfangreiches Workshop- und Vortragsprogramm für TUD-Wissenschaftler:innen und -Kommunikator:innen knüpft daran an und bietet die Möglichkeit, sich zum Thema Wissenschaftskommunikation zu informieren, auszutauschen, weiterzubilden und zu vernetzen.
Zum Abschluss des Tages werden der Haupt- und der Nachwuchspreis für exzellente Wissenschaftskommunikation 2026 verliehen. Damit würdigt die TUD herausragende Leistungen in der Wissenschaftsvermittlung – sowohl von etablierten Forscher:innen als auch vom wissenschaftlichen Nachwuchs. Alle Informationen zur diesjährigen Jury und den Nominierungen finden Sie auf der Webseite zum TUD-Preis.
Beschäftigte der TUD finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung im TUD-Intranet.
Rückblick
Am 15. Mai 2025 fand an der TU Dresden erstmals der Tag für Wissenschaftskommunikation statt. Die Veranstaltung bot Wissenschaftler:innen und Kommunikationsverantwortlichen eine vielseitige Plattform, um sich rund um das Thema Wissenschaftskommunikation zu informieren, weiterzubilden und miteinander zu vernetzen.
Benedikt Fecher, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, Beatrice Lugger, Beraterin für Wissenschaftskommunikation (ehem. NaWik), Dirk Brockmann, Direktor des Center Synergy of Systems (SynoSys), Sven Engesser, Professor für Kommunikationswissenschaft und Marion Schmidt, CCO der TUD diskutierten im Eröffnungspanel die Frage, was Wissenschaftskommunikation heute leisten muss.
Best Practice-Austausch am Nachmittag: Wie lässt sich Physik durch eine App spielerisch erklären? Welche interaktiven Ausstellungen organisiert das COSMO Wissenschaftsforum? Welche Formate der Wissenschaftskommunikation können Nachwuchswissenschaftler nutzen? Das und vieles mehr wurde beim "Blick in die Praxis - erfolgreiche Formate der Wissenschaftskommunikation an der TUD" vorgestellt und diskutiert.
In inspirierenden Impulsvorträgen, interaktiven Workshops und beim persönlichen Austausch erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke darin, wie Forschungsergebnisse in verständliche und nachvollziehbare Inhalte übersetzt werden können. Die gelungene Premiere ermöglichte es, neue Impulse zu setzen und das Netzwerk für Wissenschaftskommunikation an der TUD nachhaltig zu stärken.
Im Anschluss an das Eröffnungspanel wurden viele weitere Fragen rund um Wissenschaftskommunikation besprochen: Wie kann die Verbindung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gestärkt werden? Welche Ideen und Formate könnten helfen, die Wissenschaftskommunikation zu verbessern, um effektiv mit der Gesellschaft zu interagieren und Verständnis für komplexe Forschungsthemen zu fördern?
In den Workshops am Tag für Wissenschaftskommunikation lernten Wissenschaftler:innen und Kommunikationsverantwortliche der TUD unter anderem, Forschungsergebnisse verständlich und zielgruppengerecht für Social Media, Visualisierungen und Infografiken aufzubereiten. Ein weiterer Workshop vermittelte, wie aussagekräftige Evaluationen für die Wissenschaftskommunikation erstellt werden und warum diese wichtig sind.
Im Workshop „Wissenschaft im Ohr: Podcasts als Kommunikationswerkzeug“ erhielten die Teilnehmenden Tipps zur Podcast-Erstellung und waren bei der Aufzeichnung von „Food Facts – der Lebensmittelchemie-Podcast der TU Dresden“ dabei.
Außerdem konnten sich die Teilnehmenden dazu beraten lassen, wie mit Wissenschaftsfeindlichkeit und Angriffen umgegangen werden kann und welche Angebote der Scicomm-Support hierfür bereitstellt.
Seinen Abschluss fand der erste Tag für Wissenschaftskommunikation durch die erstmalige Verleihung des TUD-Preises für Exzellente Wissenschaftskommunikation im Festsaal des Rekotrats.
Kontakt
Für Fragen zum Tag für Wissenschaftskommunikation melden Sie sich bitte im Dezernat Kommunikation und Marketing per E-Mail an .
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern