Frau arbeitet am Mikroskop © Amac Garbe

Forschen am Puls der Zeit

Die Professur für Bildungstechnologie forscht insbesondere zu Didaktik und Organisation des Lernens und der Wissenskooperation in unterschiedlichsten Bereichen beim Einsatz von Online-Werkzeugen.
Dies differenzieren wir in mehrere Schwerpunkte:

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Einblick in unsere Forschungsgebiete

Forscherin schaut in ein Reagenzglas © Amac Garbe

Forschungsschwer­punkte der Professur

a) Forschungsschwerpunkt "Online Communities in der beruflichen Bildung":
Diesem Themenfeld ordnen sich mittlerweile 6 Vorhaben mit Förderung verschiedener Programme der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums für Bildung, Forschung und Technologie, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, des Bundesministeriums für Soziales und Gesundheit sowie der Fachrichtung Psychologie der TU Dresden zu. Dabei geht es um Online-Gemeinschaften von Sicherheitsfachkräften, von Auszubildenden in der dualen Berufsausbildung, von Pädagogen und anderen Fachkräften in der Berufsberatung, von Nachwuchswissenschaftlerinnen in Bildungs- und Medienwissenschaften oder aber um Junge Menschen mit psychischen Probleme.

b) Strukturiertes Graduiertenprogramm „Education & Technology“:
Das Strukturierte Promotionsprogramm Education & Technology SPET bringt Doktoranden und Dozierende aus 3 europäischen Universitäten (Dresden, Strasbourg, Bergen), 2 privaten europäischen Fach- bzw. pädagogischen und einer Reihe weiterer Hochschulen weltweit im Themenbereich ICT & Bildungswissenschaften zusammen. SPET ist das Ergebnis vorangehender Bemühungen zu einer Internationalisierung und Strukturierung der Promotion, mit dem Ziel die wissenschaftliche Qualität, die internationale wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, aber auch die individuelle Durchführbarkeit der Promotion in einem Teilgebiet der Bildungswissenschaften in verallgemeinerbarer Weise massiv zu verbessern. SPET und die vorangehenden Aktivitäten (CD und IP mit Förderung durch EU, DAAD, OEAD, DFU, die beteiligten Hochschulen selbst sowie diverse Stipendien, aber auch Zielvereinbarungen in der TU Dresden zum Aufbau institutioneller Strukturen der Doktorandenbetreuung, u.a.m., vgl. http://www.edu-tech.eu und www.tu-dresden.de/ew/idoc) sind wesentliche Schritte im Kontext einer langfristigen, nachhaltigen Entwicklung zur verbesserten Qualität der Forschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen.

c) Forschungs- und Entwicklungskooperation mit dem Medienzentrum der TU Dresden als zentraler wissenschaftliche Eirichtung:
Das Medienzentrum ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung an der TU Dresden und versteht sich als Forschungszentrum und Dienstleister auf den Gebieten E-Learning, Wissensorganisation, Multimedia-Anwendungen und E-Science. In enger Kooperation mit der Professur für Bildungstechnologie und gestützt durch die Personalunion von Direktorat und Professur werden eine Reihe F&E-Projekte gemeinsame umgesetzt. Dabei unterstützt das MZ die Entwicklung und Einführung multimedialer Lehr- und Lernangebote für die Aus- und Weiterbildung an der TU Dresden in Zusammenarbeit mit allen Fakultäten und Einrichtungen ebenso wie die Integration dieser Technologien durch geeignete Strategien der Personal- und Organisationsentwicklung. Der Multimediabeirat der TU Dresden unterstützt das Medienzentrum, berät den Direktor des MZ bei der Aufgabenerfüllung und nimmt zum Rechenschaftsbericht Stellung. Am MZ wird der „Arbeitskreis eLearning“ als einziger Arbeitskreis der Landesrektorenkonferenz Sachsen koordiniert, wird die Strategieentwicklung der TU Dresden zu Fragen des Medieneinsatzes in Lehre, Forschung und Marketing wissenschaftlich begleitet.

Von dieser Schwerpunktsetzung profitieren Studierende in besonderer Weise, da sich konkrete Bezüge hinsichtlich ihrer fachbezogenen berufspädagogischen Reflexionsfähigkeit ergeben, die zudem an handlungspraktischen Szenarien vermittelt werden können. Sofern passend nutzen wir die Forschungsprojekte für Lehrveranstaltungen. Weiterhin findet Forschung in Form von Qualifikationsprojekten und durch Graduierungsarbeiten statt - so im Rahmen des von der Europäischen Union finanzierten Doktorandenkollegs Education und Technology. Seit 2008 findet jährlich eine Sommerschule statt - weitere Informationen finden Sie unter www.edu-tech.eu.