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Staatsexamen

Das Studium der Fachrichtung Gesundheit und Pflege bereitet auf eine Lehrtätigkeit an Schulen des Gesundheitswesens vor. In der aktuellen Studienstruktur führt es zum 1. Staatsexamen für das Höhere Lehramt an berufsbildenden Schulen und ermöglicht damit den Eintritt in den Vorbereitungsdienst (Referendariat). Das Studium dient dem Erwerb fachwissenschaftlicher, bildungswissenschaftlicher und berufsfelddidaktischer Kompetenzen. Es beinhaltet neben dem überwiegend theoretischen Studienanteilen auch einen unterrichtspraktischen Studienbereich (Schulpraktische Studien) und bildet damit die erste Phase der Lehrer/-innenausbildung als Grundlage für eine spätere Lehrtätigkeit in den Gesundheitsberufen. Darüber hinaus qualifiziert das Studium für eine Tätigkeit im wissenschaftlichen Bereich bzw. für eine Promotion und für eine Beschäftigung in verschiedenen fachrichtungsbezogenen Berufsfeldern sowie für eine Tätigkeit in einschlägigen Institutionen, Organisationen und Verbänden.

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Wichtige Themen im Überblick

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Staatsexamen

Die Grundstruktur des Studiums besteht aus drei Säulen:

  • der Fachrichtung Gesundheit und Pflege
  • dem (Zweit) Fach oder einer weiteren Fachrichtung
  • den Bildungswissenschaften

Ab dem 5. Fachsemester erfolgt eine Differenzierung und Profilierung in dem Angebot von zwei  Vertiefungsrichtungen. Die Studierenden müssen sich für eine Vertiefungsrichtung entscheiden. Beide Vertiefungen zu wählen ist derzeit nicht möglich.

Genaueres über den Inhalt und den Ablauf des Studiums können Sie auch über die aktuelle Studienordnung erfahren.

Vertiefung Gesundheit:
Diese zielt auf den Eintritt in den Vorbereitungsdienst an staatlichen berufsbildenden Schulen (Berufsschulen, Berufliche Schulzentren/Oberstufenzentren für Gesundheit). Damit sind die fachwissenschaftlichen Anteile des Studiums vorrangig auf eine spätere Lehrtätigkeit in den dual geregelten Gesundheitsfachberufen ausgerichtet (wie z.B. Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte, Zahntechniker/-in).

Vertiefung Pflege:
Diese zielt auf den Eintritt in den Vorbereitungsdienst an staatlichen berufsbildenden Schulen und an berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft, wenn an diesen Ausbildungsgänge in den Pflegeberufen angeboten werden. Damit sind die fachwissenschaftlichen Anteile des Studiums vorrangig auf die zentrale Bezugswissenschaft der Pflegewissenschaft und auf eine Lehrtätigkeit in den Pflegeberufen ausgerichtet (z.B. Altenpflege, Gesundheits- und Kinder-/Krankenpflege, Pflegeassistenz, Heilerziehungspflege). 

Auslaufender Master-Studiengang Berufsbildende Schulen Fachrichtung Gesundheit und Pflege
Die Immatrikulation für diesen Studiengang ist ab dem WS 2017/18 aufgehoben.