Studieninformationen TechLA
TechLA – Technisches Lehramt an berufsbildenden Schulen
In den gewerblich-technischen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen wir alles vermittelt, was es braucht, um kreativ, inspirierend und innovativ an Beruflichen Schulzentren sowie in der Erwachsenen-, Fort- und Weiterbildung tätig zu werden.
Eine vorherige Berufsausbildung ermöglicht es, Erfahrungen und Erkenntnisse mit Gewinn einzubringen. Aber auch ohne Berufsabschluss ist ein Studium möglich; ein einjähriges Berufspraktikum muss dann bis zur Zulassung zur Ersten Staatsprüfung nachgewiesen werden. Dies kann im Rahmen unserer Studienoption TechLA+ Link im Laufe des Studiums erworben werden.
Im gewerblich-technischen Lehramt sind eine erste Fachrichtung und ein Fach bzw. eine zweite Fachrichtung zu wählen. Es gelten Kombinationseinschränkungen, welche im Studieninformationssystem (SINS) aufgeführt sind
Im technischen Lehramt können die folgenden gewerblich-technischen Fachrichtungen studiert werden:
- Bautechnik
- Chemietechnik
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik
- Holztechnik
- Metall- und Maschinentechnik
- Textiltechnik und Bekleidung (das Studium erfolgt im Rahmen der Studienoption IngPäd+ in Kooperation überwiegend an der Westsächsischen Hochschule Zwickau)
Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von zehn Semestern, also insgesamt fünf Jahre.
Das Studium „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ wird in Sachsen mit der Ersten Staatsprüfung abgeschlossen. Durch eine Verteidigung der Abschlussarbeit kann zudem der Titel „Diplom Berufspädagog:in“ erworben werden.
Als Lehrkraft an berufsbildenden Schulen hast du die Möglichkeit auf eine zukunftssichere Anstellung als Lehrkraft im öffentlichen Dienst mit der Möglichkeit zur Verbeamtung. Aufstiegsmöglichkeiten in der Schule (Fachleiter:in, Schulleiter:in) sind dabei gegeben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, zum Beispiel in den Bereichen Vertrieb oder Ausbildung in Unternehmen von Industrie und Handwerk oder im Kultusministerium tätig zu werden. Eine Anstellung als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in an Hochschulen mit der Möglichkeit in Forschungsprojekten zu arbeiten und zu promovieren ist ebenfalls denkbar.
Ja, mit einem Abschluss als Techniker:in / Meister:in hat man automatisch die Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und kann damit jeden Studiengang und somit auch Lehramt an berufsbildenden Schulen studieren. Die Studienoption SchulAQ bietet Techniker:innen und Meister:innen die Möglichkeit einer dualen Studienoption in den gewerblich-technischen Fachrichtungen des Lehramts an berufsbildenden Schulen. Neben dem Studium „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ sind die Studierenden dabei an einem Berufsschulzentrum in Sachsen angestellt und haben dort die Möglichkeit, am Schulalltag teilzuhaben und im Unterricht zu unterstützen.
Das Lehramt an berufsbildenden Schulen kann in Sachsen an der Universität Leipzig und an der TU Dresden studiert werden. Es gibt in Sachsen auch die Möglichkeit, zunächst ein Bachelorstudium „Ingenieurpädagogik“ an der Hochschule Mittweida oder der Westsächsischen Hochschule Zwickau zu absolvieren und dann das Studium „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ im Rahmen von IngPäd+ an der TU Dresden abzuschließen.
Es gibt viele Gründe, die für den Beruf der Lehrkraft an berufsbildenden Schulen sprechen.
- Nach dem Studium hast du vielfältige Karrieremöglichkeiten. Aufstiegsmöglichkeiten in der Schule (Fachleiter:in, Schulleiter:in) sind gegeben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, zum Beispiel in den Bereichen Vertrieb oder Ausbildung in Unternehmen von Industrie und Handwerk oder im Kultusministerium tätig zu werden. Eine Anstellung als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in an Hochschulen mit der Möglichkeit in Forschungsprojekten zu arbeiten und zu promovieren ist ebenfalls denkbar.
- Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen macht Spaß und ist sinnstiftend. Als Lehrkraft begleitest und unterstützt du junge Menschen auf dem Weg in ihre Zukunft.
- Als Lehrkraft wird es nie langweilig – durch die Arbeit mit unterschiedlichen Menschen erlebst du jeden Tag Neues und hast die Möglichkeit, dich immer weiter zu entwickeln. Außerdem beschäftigst du dich mit den neusten Technologien und bleibst somit mit deinen Schülerinnen und Schülern am Puls der Zeit.
- Der Beruf bietet dir nicht nur ein gutes Einstiegsgehalt (Einstieg mit TVL E13/ A13), sondern auch langfristig finanzielle und soziale Sicherheit – denn die Prognosen zeigen, auch in den nächsten Jahren werden Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen gebraucht.
Es ist möglich, sich Leistungen aus der Meister:innen- oder Techniker:innenausbildung sowie Leistungen aus einem vorangegangenen Studium anrechnen zu lassen. Der Umfang der Anrechnung ist abhängig von der Passung der vorherigen Qualifikation mit den Inhalten der gewählten Fachrichtungen / Fächer. Die Studienfachberater:innen der jeweiligen Fachrichtungen unterstützen gern vor Studienbeginn das Anrechnungsverfahren.
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Als erste Fachrichtung stehen folgende gewerblich-technischen Fachrichtungen zur Auswahl:
- Bautechnik
- Chemietechnik
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik
- Holztechnik
Als zweite Fachrichtung stehen folgende gewerblich-technischen Fachrichtungen zur Auswahl:
- Chemietechnik
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Fahrzeugtechnik
- Metall- und Maschinentechnik
- Textiltechnik und Bekleidung (das Studium erfolgt in Kooperation überwiegend an der Westsächsischen Hochschule Zwickau)
Im Studium „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ sind eine erste Fachrichtung und ein Fach bzw. eine zweite Fachrichtung zu wählen. Es gelten Kombinationseinschränkungen, welche im Studieninformationssystem (SINS) aufgeführt sind
Im Rahmen des Studiums „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ an der TU Dresden finden verschiedene Schulpraktika statt. Im dritten Semester wird ein vier-wöchiges Hospitationspraktikum (Blockpraktikum A) absolviert. Es folgen die schulpraktischen Übungen (SPÜ) für beide Fachrichtungen / Fächer im fünften Semester, wo erste Unterrichtsversuche angeleitet stattfinden. Im siebten Semester folgen jeweils vier Wochen Schulpraktika in beiden Fachrichtungen / Fächern mit einem größeren Anteil an begleitetem Unterricht (Blockpraktika B).
Oder engagiere dich im Projekt Paper.Plane als Lernbegleitung an Schulen und unterstütze dort Kinder und Jugendliche mit individuell zugeschnittenen Lernangeboten. So sammelst du nicht nur pädagogische Praxiserfahrungen, sondern verdienst mit dieser gesellschaftlich relevanten Arbeit auch noch etwas Geld.