Ursula Ströbele
Ursula Ströbele ist Professorin für Kunstgeschichte mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Zuvor war sie Leiterin des Studienzentrums für moderne und zeitgenössische Kunst am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Im Jahr 2019 war sie Direktorin des Kunstvereins Arnsberg; von 2012 bis 2018 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Künste Berlin, wo sie das Netzwerk „Theorie der Skulptur“ mitbegründete. Sie promovierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf über die skulpturalen Aufnahmearbeiten der französischen Königlichen Akademie (1700–1730) und schloss 2020 ihre Habilitation über nicht-menschliche lebende Skulpturen seit den 1960er Jahren ab, insbesondere über Werke von Hans Haacke und Pierre Huyghe. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Skulptur und Skulpturtheorie des 20. Jahrhunderts, digitale Phänomene in der Skulptur, queere Ökologien sowie Infrastrukturstudien zu Produktion und Transport.