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Kunstgeschichte

Inhalt des Studiums                                                                                                                      Im Bachelor-Studiengang Kunstgeschichte eignen sich die Studierenden die grundlegenden Wissensbestände der Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart insbesondere des europäischen und amerikanischen Kulturraums an. Das Gegenstandsspektrum reicht dabei von der Architektur und den klassischen Bildkünsten bis hin zum Film und den neuen Medien. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, kunsthistorische Fragestellungen zu entwickeln und Kunstwerke mit wissenschaftlichen Methoden sachgerecht und kritisch zu analysieren.

Im Kernbereich Kunstgeschichte eignen sich die Studierenden die grundlegenden Wissensbestände der Kunstgeschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart an. Sie lernen, kunsthistorische Fragestellungen mit wissenschaftlichen Methoden zu erkennen, sachgerecht und kritisch zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten zu finden.
Aufbauend auf das erworbene Grundwissen vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse in ausgewählten Forschungsbereichen und erarbeiten sich dabei das Instrumentarium zur Erforschung kunsthistorischer Zusammenhänge. Sie orientieren sich dabei an beruflichen Tätigkeitsfeldern.

Der forschungsorientierte Master-Studiengang befasst sich mit der Geschichte der Kunst von der Spätantike bis zur Gegenwart insbesondere des europäischen und amerikanischen Kulturraums. Das Gegenstandsspektrum reicht dabei von der Architektur und den klassischen Bildkünsten bis hin zum Film und den neuen Medien.

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, eigene forschungsrelevante Fragestellungen zu entwickeln und Kunstwerke auf hohem Niveau zu analysieren und zu interpretieren. Sie setzen einen selbst gewählten Schwerpunkt im Bereich Theorie oder Praxis und erweitern Ihre Kenntnisse in einem frei gewählten interdisziplinären Profilbereich.

Aufbau des Studiums
Bachelor
• Im Überblicksmodul I: „Epochen und Arbeitstechniken“ erhalten die Studierenden einen Überblick über zentrale kunstgeschichtliche Epochen. Fortlaufend findet dazu jedes Semester eine Vorlesung mit begleitenden Tutorien zu einer der folgenden Epochen statt: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert. Im Laufe des Studiums erhalten die Studierenden damit – fortgesetzt im Überblicksmodul II – einen Überblick über alle Epochen. Außerdem bekommen sie in einem Seminar eine grundlegende Einführung in die Arbeitstechniken der Kunstgeschichte. Dazu zählen stilkritische, stilgeschichtliche und ikonographische Analysetechniken.
• Das Einführungsmodul I: „Einführung in die Architektur“ bietet eine erste Einführung in die Architekturgeschichte. Die Studierenden werden mit den Arbeitstechniken der Architekturanalyse und dem wissenschaftlichen Vokabular der Architekturbeschreibung vertraut und lernen, die Architekturterminologie selbstständig anzuwenden.
• Im Einführungsmodul II: „Einführung in die Bildkünste“ beschäftigen sich die Studierenden mit den kunsthistorischen Analysemethoden und künstlerischen Techniken der Bildkünste. Sie lernen darüber hinaus die wichtigsten Bildkünstler kennen und eigenen sich die Fähigkeit zu prägnanter Bildbeschreibung und -analyse an.
• Im Aufbaumodul: „Fallstudien“ eignen sich die Studierenden vertiefende Kenntnisse in exemplarischen Themenbereichen der jeweiligen Epochen an. Sie lernen, kunsthistorische Methoden und Arbeitstechniken selbst praktisch anzuwenden und einzuüben und sie in eigene mündliche und schriftliche Beiträge umzusetzen.
• Im Überblicksmodul II: „Epochen und Methoden der Kunstgeschichte“ verschaffen sich die Studierenden - in Fortsetzung des Überblicksmoduls I - einen Überblick über die noch ausstehenden zentralen kunstgeschichtlichen Epochen. Sie vertiefen außerdem ihre Fähigkeiten in der Anwendung der Analysetechniken.
• Zum Abschluss des Studiums wird die Bachelor-Arbeit geschrieben. Dafür steht den Studierenden ein Zeitraum von acht Wochen zur Verfügung. Anschließend ist die Arbeit in einem Kolloquium zu erläutern.

Der Bereich Allgemeine Qualifikation (AQua) dient dem Erwerb von Schlüsselkompetenzen für Studium und Beruf. Er setzt sich aus einem Berufspraktikum im Umfang von 300 Stunden (davon entfallen 140 Stunden auf den Praktikumsbericht) und dem Modul „Allgemeine Qualifikation: Kurse“ zusammen.

 

Master
• Im Pflichtbereich werden im Modul „Theorie, Methodik, Historiografie“ Theorien, Begriffe, Positionen, Strukturen und Probleme des Faches und dessen Forschungsgegenstandes reflektiert und in ihren historischen Dimensionen analysiert. Im Pflichtmodul „Praxis und Werkanalysen“ werden Einzelwerke oder Gruppen von Kunst- und Bauwerken exemplarisch analysiert und interpretiert.
• Die Studieninhalte im Wahlpflichtbereich erlauben es den Studierenden, Schwerpunkte in Hinblick auf ihre inhaltlichen und beruflichen Interessen zu setzen; in den kunsthistorischen Modulen „Theorie“ und „Praxis“ werden die jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten über die bereits in den entsprechenden Pflichtmodulen erworbenen hinaus vertieft.
• In den interdisziplinären und fakultätsumfassenden Profilbereichen „Gender und Kultur“, „Medien und Öffentlichkeit“, „Regionale Identität und kultureller Transfer“, „Religion und Gesellschaft“ sowie „Wissen und Technik“ werden geistes- und sozialwissenschaftliche Themenfelder miteinander verknüpft.
• In sogenannten Freien Modulen besteht zudem die Möglichkeit, individuell erworbene Kenntnisse im Bereich von Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft zu vertiefen. Es können aber auch Zusatzqualifikationen im naturwissenschaftlichen Bereich erworben werden.
• Eine mindestens einwöchige Exkursion am Ende des zweiten Semesters ist integraler Bestandteil des Studiengangs.

Ausstellungsempfehlungen