Professur für Politische Systeme und Systemvergleich

Prof. Dr. Werner J. Patzelt - Portrait © André Wirsig

Inhaber der Professur

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Prof. Dr. Werner J. Patzelt

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Prof. Dr. Werner J. Patzelt ist Gründungsprofessor des Dresdner Instituts für Politikwissenschaft und hat die Professur für Politische Systeme und Systemvergleich seit 1991 inne.

Schwerpunkte seiner Lehr- und Forschungstätigkeit sind unter anderem die vergleichende Analyse politischer Systeme, die Parlamentarismusforschung, politische Kommunikation, die vergleichende historische Analyse politischer Institutionen sowie evolutionstheoretische Modelle in der Politikwissenschaft.

Curriculum Vitae

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Bildung

1990 Habilitation, Universität Passau
1984 Promotion (summa cum laude), Universität Passau
1980 M.A., Ludwig-Maximilians-Universität München
1974 - 1980 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten München, Straßburg und Ann Arbor / MI
1972 - 1974 Militärdienst (derzeitiger Dienstgrad: Major)
1963-1972 Humanistisches Gymnasium Leopoldinum, Passau

Berufstätigkeit

seit 1992 Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich, Technische Universität Dresden
1991 - 1992 Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Dresden
1991 Gastprofessur, Technische Universität Dresden
1990 Gastprofessur, Universität Salzburg
1984 - 1990 wissenschaftlicher Assistent, Universität Passau
1980 - 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Passau

Forschungsbereiche

  • Vergleichende Regierungslehre
  • Vergleichende Parlamentarismusforschung
  • Politische Kommunikation

Forschungsprojekte

  • Transzendenz und Gemeinsinn als Ressourcen politischer Ordnungskonstruktion, 2009 - . (finanziert von der DFG im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 804 "Transzendenz und Gemeinsinn")
  • Instrumentelle und symbolische Funktionen von Repräsentationsinstitutionen (Vergleich von Französischer Nationalversammlung, Kanadischem Senat, Deutschem Bundesrat, Volkskammer der DDR, Föderalversammlung der CSSR und Europäischem Parlament), 1997-2008 (finanziert von der DFG im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 537 "Institutionalität und Geschichtlichkeit")
  • Sachsens kommunale Mandatsträger, 1999-2001 (finanziert von der DFG)
  • Wahlkreisarbeit und gesellschaftliche Vernetzung deutscher Parlamentarier, 1996-1999 (finanziert von der DFG)
  • Parlamentsperzeption in Deutschland, 1994-95 (finanziert von der DFG)
  • Deutsche Abgeordnetenstudie, 1994-95 (finanziert von der DFG)
  • Parteien und Verbände in Sachsen, 1992-1994 (finanziert von der Kommission für sozialen und politischen Wandel in Ostdeutschland)
  • Parlamentarismusgründung in den neuen Bundesländern (finanziert von der Fritz-Thyssen-Stiftung)
  • Rollenverhalten und Amtsverständnis bayerischer Parlamentarier, 1988-90 (finanziert von der Fritz-Thyssen-Stiftung)

Lehrbereiche

  • Deutsche Politik (politisches System der Bundesrepublik Deutschland, politisches System der DDR, deutsche Parteien, deutscher Parlamentarismus)
  • Vergleichende Regierungslehre (westliche Demokratien, totalitäre und autoritäre Regime, politische Eliten)
  • Institutionenforschung, v.a. Historischer und Evolutorischer Institutionalismus
  • Parlamentarismusforschung, repräsentative Demokratie, Abgeordnete und ihr Amtsverständnis
  • Methoden der Sozialwissenschaften (Epistemologie und Methodologie sozialwissenschaftlicher Forschung; Inhaltsanalyse; Umfrageforschung; Statistik)
  • Sachunmittelbare Demokratie

Publikationen

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ausgewählte Publikationen

  • Einführung in die sozialwissenschaftliche Statistik. 1985. München/Wien: Oldenbourg.
  • Sozialwissenschaftliche Forschungslogik. Einführung. 1986. München/Wien: Oldenbourg.
  • Grundlagen der Ethnomethodologie. Theorie, Empirie und politikwissenschaftlicher Nutzen einer Soziologie des Alltags. 1987. München: Fink.
  • Einführung in die Politikwissenschaft. Grundriß des Faches und studiumbegleitende Orientierung. 1992. Passau: Wissenschaftsverlag Rothe, 5. erw. u. überarb. Aufl. 2003.
  • Abgeordnete und Repräsentation. Amtsverständnis und Wahlkreisarbeit. 1993. Passau: Wissenschaftsverlag Rothe.
  • Aufgaben politischer Bildung in den neuen Bundesländern. 1994. Dresden: Landeszentrale für Politische Bildung.
  • Abgeordnete und ihr Beruf. Interviews, Umfragen, Analysen. 1995. Berlin: Akademie-Verlag.
  • Parlamente und ihre Symbolik. Programm und Beispiele institutioneller Analyse, Opladen 2001
  • Die Volkskammer der DDR. Sozialistischer Parlamentarismus in Theorie und Praxis, Opladen 2002
  • Parlamente und ihre Funktionen. Institutoinelle Mechanismen und institutionelles Lernen im Vergleich, Wiesbaden 2003
  • Parlamente und ihre Macht. Kategorien und Fallbeispiele institutioneller Analyse, Nomos 2005
  • Evolutorischer Institutionalismus. Theorie und exemplarische Studien zu Evolution, Institutionalität und Geschichtlichkeit, Würzburg 2007

Preise

  • 1985 Kulturpreis Ostbayern für "Ethnomethodologie"
  • 1995 Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages für " Abgeordnete und Repräsentation"

Mitgliedschaften

  • Summer School Coordinator der International Political Science Association (IPSA) und ernanntes Mitglied des Executive Committee
  • IPSA-Beauftragter im Vorstand der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW)
  • Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft
  • Deutsche Gesellschaft für Politikwissenschaft
  • Deutsche Vereinigung für Parlamentsfragen
  • Deutsche Vereinigung für Politische Bildung
  • International Political Science Association
  • Sächsischer Kultursenat

Gremientätigkeiten

  • Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien
  • Kuratorium der Sächsischen Landeszentrale für Politische Bildung
  • Redaktion der 'Zeitschrift für Parlamentsfragen'
  • Research Committee of Legislative Specialists (seit 2007 Co-Chair)
  • Mitglied des Vorstands der Stiftung HAUS der action 365
  • Mitherausgeber der Buchreihe "Politikwissenschaftliche Theorie" (Ergon-Verlag)
  • federführender Herausgeber der Buchreihe ‚Studien zum Parlamentarismus‘ (Nomos-Verlag)
  • Vertrauensdozent der Konrad Adenauer-Stiftung an der TU Dresden
  • Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Instituts für sachunmittelbare Demokratie (Vorsitzender)

Sprachen

  • Englisch
  • Französisch

Hobbies

  • Kammermusiker und Solist Violoncello
  • seit über 30 Jahren als Chorleiter tätig
  • Gründer und musikalischer Leiter der Angather Chor- und Instrumentalwoche , die von 1978-2002 jeden August in dem österreichischen Dorf Angath in Tirol stattfand.
  • Gründer und Leiter der "Dresdner Chorwochenenden", die seit 1998 meist nach Pfingsten stattfinden.
  • Gründer und musikalischer Leiter des Schmochtitzer Chorwoche, die jedes Jahr in Schmochtitz bei Dresden stattfindet und zahlreiche Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland vereint.

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Christoph Meißelbach
Letzte Änderung: 14.07.2017