16.09.2026
EBBS-Netzwerktreffen am 15.09.2026
Prof. Marianne Kneuer begrüßte als Gastgeberin die Staatsministerin Petra Köpping an der TU Dresden
Am 15. September 2026 fand an der TU Dresden das Jahrestreffen des Erfahrungs- und Beratungsnetzwerks Bürgerbeteiligung statt. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales, bei dem das Netzwerk angesiedelt ist, kooperierte in diesem Jahr mit der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich von Professorin Marianne Kneuer. Das Netzwerk bringt verschiedene Stakeholder aus dem Bereich der Partizipation aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Ziel ist ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch und ein gegenseitiges Lernen im Sinne von Best Practice. Auch an der Professur gibt es seit Längerem einen Schwerpunkt zum Thema Beteiligung, deren verschiedene Aspekte intensiv beforscht werden.
Als Gastgeberin des Treffens empfing Frau Prof. Kneuer die Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Frau Petra Köpping. Gemeinsam ließen sie sich im Centre for Tactile Internet (CeTI) den Einsatz eines Roboterarms vorführen. In ihrer eröffnenden Keynote hob Prof. Kneuer die Bedeutung der Bürgerbeteiligung als demokratische Praxis hervor und zeigte die herausragende Rolle Sachsens bei der digitalen Partizipation auf.
Anschließend diskutierte ein Podium mit Prof. Kneuer, Staatsministerin Köpping, Angela Jain (Bertelsmann Stiftung) und Nico Dittmann (Bürgermeister von Thalheim/Erzgeb. sowie Vizepräsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetags) den Nutzen und die blinden Flecken bei digitaler Beteiligung.
Podiumsdiskussion
In zwölf verschiedenen Workshops konnten die über 100 Teilnehmenden des Treffens verschiedenste Aspekte der Partizipation und des bürgerschaftlichen Engagements kennenlernen und erörtern. Zwei dieser Workshops wurden von der Professur für Politische Systeme gestaltet: Bastian Stock informierte über die Ergebnisse des Projektes "Erfolgsfaktoren lokaler E-Partizipation" und Janek Treiber besprach mit den Teilnehmenden die Gelingensbedingungen guter Bürgerbeteiligung.
Das gemeinsam ausgerichtete Netzwerktreffen bildet einen weiteren Baustein in der engen Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich. Zwischen Januar 2024 und März 2026 evaluierte die Professur die Förderrichtlinie Bürgerbeteiligung des Freistaats Sachsen.