13.03.2018

IHI-Professorin vertrat TU Dresden auf der 6. Vollversammlung des Weltbiodiversitäts­rates IPBES in Kolumbien

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Wenn vom 17. bis 24. März 2018 über 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt und unterschiedlichster Fachgebiete den Regierungsdelegationen aus 128 Ländern im kolumbianischen Medellín ihre Berichte und Handlungsoptionen zum Zustand der biologischen Vielfalt und zu den Beiträgen der Natur für das menschliche Wohlergehen in den vier Weltregionen Amerika, Asien & Pazifik, Afrika sowie Europa & Zentralasien vorstellen und zur Genehmigung vorlegen, ist das IHI Zittau als eine von wenigen deutschen Forschungseinrichtungen mit vertreten: Irene Ring, Professorin für Ökosystemare Dienstleistungen am IHI Zittau, hat als koordinierende Leitautorin des Kapitels zu Governanceoptionen am Regionalen Assessment für Europa & Zentralasien mitgewirkt.

Die „Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services“ (IPBES) wurde im Jahr 2012 von Regierungen als wissenschaftliches, zwischenstaatliches Gremium ins Leben gerufen und bietet politischen Entscheidungsträgern objektive und zuverlässige Informationen zum Wissensstand über die Biodiversität des Planeten, die Ökosysteme und deren Leistungen für die Menschen sowie über umweltpolitische Instrumente, politikunterstützende Maßnahmen und Methoden zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung dieser lebenswichtigen Naturschätze. Auf gewisse Weise stellt IPBES für Naturschutzfragen und die globale Biodiversität das dar, was der Weltklimarat (IPCC) für den Klimawandel tut. Weitere Informationen zum Weltbiodiversitätsrat und seinen Bericht finden Sie auf www.ipbes.net

Ein Interview über Themen und Ergebnisse der Konferenz mit Frau Prof. Ring und anderen Beteiligten finden Sie hier...

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Oliver Tettenborn
Letzte Änderung: 03.05.2018