07.09.2026
Prof. Martin Wolter spricht im MDR-Interview über flexible und digitale Verteilnetze als Schlüssel zur Energiewende
Prof. Martin Wolter
Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie schreitet voran, doch die Integration dieser Energiequellen in das bestehende Stromnetz erfordert innovative Lösungen. Prof. Martin Wolter, Inhaber der Professur für Vernetzte Energiesysteme an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, widmet sich in seiner Forschung genau diesen Herausforderungen und wurde dazu vom Mitteldeutscher Rundfunk interviewt. Ein zentraler Ansatzpunkt ist die Entwicklung flexibler und digitaler Verteilnetze. Diese sollen es ermöglichen, die schwankende Einspeisung von erneuerbaren Energien effizient zu steuern und Engpässe im Netz zu vermeiden. „Die Digitalisierung der Netze ist der Schlüssel, um die Versorgungssicherheit auch in einem Energiesystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energien zu gewährleisten“, erklärt Prof. Wolter. Dabei spielen Batteriespeicher, intelligente Steuerungssysteme und KI-gestützte Technologien eine entscheidende Rolle.
Prof. Wolter und sein Team arbeiten an praxisnahen Lösungen, die nicht nur die Netzstabilität verbessern, sondern auch die Kosten für den Netzausbau reduzieren können. Ziel ist es, ein nachhaltiges und stabiles Energiesystem zu schaffen, das den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. „Unsere Forschung verbindet technologische Innovation mit gesellschaftlicher Verantwortung“, betont Prof. Wolter.