„MINT meets ART" – Ausstellung im Zeuner-Bau
Aushang
Ab 16. Januar 2026 sind die ersten Ergebnisse des Projekts MINT meets Art in den Gängen des Zeuner-Bau vor den Räumen ZEU 340 und ZEU 354 ausgestellt.
Insgesamt 9 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7–10 haben die Eindrücke und Dialoge ihres Austauschs mit den Wissenschaftler:innen des Graduiertenkollegs GRK 2868 D³ künstlerisch aufgearbeitet.
Die Arbeiten greifen geometrische und inhaltliche Elemente der Forschung sowie individuelle Perspektiven auf die Forschenden und Teilnehmenden des Profundums auf.
Die Ausstellung lädt dazu ein, MINT-Themen aus einer anderen Blickrichtung zu betrachten und den Zusammenhang von Wissenschaft, Daten und den dazugehörigen Menschen neu zu entdecken.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Helena Winkler; Samira Riedel; Viona Voigt; Karoline Hermann; Noah Chelkowski; Jonah Claashen; Janne Klag; Helena Bicker; Jasper Panning
Die Beschreibungen der einzelnen Bilder finden Sie unterhalb der Bildergalerie-Box.
Farben der Erkenntnis
Die Farben symbolisieren das Wissen und das Lernen während des Vortrags und die Bewegung in dem Bild soll darstellen, dass das Lernen ein bewegter Prozess ist.
Il vortice della ricerca
Das Bild symbolisiert die verschiedenen Perspektiven der Forschung anhand der bunten Farbspritzer, welche den Hintergrund bilden. Dabei sticht vor allem der orangene Farbstrudel ins Auge, der symbolisiert, dass Theorie und Praxis nie ohne einander einhergehen.
Bunte Aufmerksamkeit
Bei dem Bild "Bunte Aufmerksamkeit" wollten wir die Atmosphäre bei unserem ersten Treffen an der TU-Dresden festhalten. Dabei wollten wir auch darstellen, dass wir in unseren Gemälden die Kreativität der Kunst und die Neugierde zur Wissenschaft vereinen. Außerdem wollten wir vor allem die Forschenden hinter der Wissenschaft zeigen und damit den wichtigsten Teil der Forschung repräsentieren. Ohne die Neugierde der Forschenden und uns Schüler*innen wären wir sicher nicht so weit gekommen.
L'atelier de la vie
Mit diesem Bild wollten wir zeigen, dass dieses Projekt weit mehr war als nur Malen. Es ging darum, besondere Erlebnisse festzuhalten und sie in einem Foto als bleibende Erinnerung einzufangen. Als Betrachter*in kann man sich in die Situation hineinversetzen, fast so, als wäre man selbst Teil des Moments. Gleichzeitig wollten wir verdeutlichen, dass am Ende vor allem die Menschen wichtig sind, die hinter einem Projekt stehen und es mit Leben füllen.
El ojo de la ciencia
Das Bild wird von kräftigen Rot- und Gelbtönen im Hintergrund bestimmt, die eine warme, leicht unruhige Atmosphäre erzeugen.Im Vordergrund steht ein großes Auge, das zunächst menschlich wirkt, jedoch von feinen, präzisen Strukturen umgeben ist, die an wissenschaftliche Meta-Materialien erinnern. Dadurch erscheint das Auge wie Teil eines Experiments. Es symbolisiert wissenschaftliche Neugier und Erkenntnis und verdeutlicht die Verbindung zwischen menschlicher Wahrnehmung, Kunst und moderner Forschung.
Die Bunten Flüsse der Konzentration
Die drei "Farbflüsse" betonen die getrennten Wege von Kunst, Naturwissenschaft und den Menschen, die diese Aspekte verbinden. Sie zeigen aber auch die Abhängigkeit und Verbindung zwischen diesen. Zusammen ergeben diese Flüsse einen Einklang und betonen die Konzentration, die zwischen und in Ihnen herrscht.
Goldene Unendlichkeit
Das Hauptmotiv unseres Gemälde ist an den Goldenen Schnitt angelehnt und wird durch den Titel und die goldenen Farbakzente betont. Die Hintergrundfarben sind in Dunkelrot und Hellrosa gehalten, wodurch sich das Bild dem Farbschema der anderen Bilder anpasst. In der Spirale finden sich viele Formeln und mathematische Elemente, was die Verbindung zwischen künstlerischer Ästhetik und Mathematik verdeutlicht.