28.09.2018

Informatikfakultät in zwei Exzellenzclustern dabei

Vogelperspektive © Hannes Kapplusch Vogelperspektive © Hannes Kapplusch
Vogelperspektive

© Hannes Kapplusch

Drei der insgesamt sechs beantragten Exzellenzcluster der TUD wurden am 27.09.2018 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder bewilligt!

Das „Zentrum für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion“ der TU Dresden will die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine auf eine neue Stufe heben. Menschen sollen künftig in der Lage sein, in Echtzeit mit vernetzten automatisierten Systemen in der realen oder virtuellen Welt zu interagieren. Für dieses Ziel arbeiten im Exzellenzcluster CeTI Wissenschaftler der TU Dresden aus den Fachgebieten Elektro- und Kommunikationstechnik, Informatik, Psychologie, Neurowissenschaften und Medizin mit Forschern der TU München, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie internationalen Wissenschaftseinrichtungen zusammen. Interdisziplinär erforschen sie Schlüsselbereiche der menschlichen Kontrolle in der Mensch-Maschine-Kooperation, im Soft- und Hardware-Design, bei Sensor- und Aktuatortechnologien sowie bei den Kommunikationsnetzen. Die Forschungen sind Grundlage für neuartige Anwendungen in der Medizin, der Industrie (Industrie 4.0, Co-working) und dem ‘Internet der Kompetenzen‘ (Bildung, Rehabilitation).

Das Exzellenzcluster „Physik des Lebens“ (Physics of Life – PoL) konzentriert sich auf die „Gesetze der Physik", die der Organisation des Lebens in Molekülen, Zellen und Geweben zugrunde liegen. Physiker, Biologen und Informatiker untersuchen, wie sich Gewebe bilden und strukturieren. Clustersprecher Prof. Stephan Grill: „Es ist sinnvoll, zunächst zu verstehen, auf welche Weise Zellen kontrolliert Organe bilden, um danach zu eruieren, wie sich unkontrolliertes Zellwachstum, beispielsweise bei Krebs, unterdrücken lässt. Die von uns betriebene Grundlagenforschung zielt darauf ab, das Leben zu verstehen und wird damit Lösungsansätze für einige der großen biotechnologischen und gesundheitlichen Probleme der Welt ermöglichen.“  PoL ist eine Kooperation zwischen Wissenschaftlern der TU Dresden und Forschungseinrichtungen des DRESDEN-concept-Verbundes, wie dem Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), dem Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI-PKS), dem Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

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Silvia Kapplusch
Letzte Änderung: 23.10.2018