14.07.2026
Doppelte Ehrung für die Magnetofluiddynamik der TU Dresden
Internationale Auszeichnungen für Prof. Stefan Odenbach und Dr. Maria Daniela Contreras Mateus auf der ICMF 17
Auf der 17. International Conference on Magnetic Fluids (ICMF 17) in Wien wurden Prof. Stefan Odenbach und Dr. Maria Daniela Contreras Mateus von der TU Dresden für ihre wissenschaftlichen Beiträge auf dem Gebiet der magnetischen Hybridmaterialien ausgezeichnet.
Dr. Maria Daniela Contreras Mateus, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Magnetofluiddynamik, Mess- und Automatisierungstechnik, erhielt den Preis für die beste Dissertation der vergangenen drei Jahre auf dem Gebiet der magnetischen Hybridmaterialien. In ihrer Arbeit „Study of the Magnetorheological Behavior and Magnetic-Induced Microstructure of Heavy Crude Oils and Ferrofluids Mixtures“ befasste sie sich mit einer komplexen neuen Form magnetischer Hybridmaterialien und untersucht den Einfluss magnetischer Felder auf deren Fließverhalten sowie die mikroskopischen Ursachen der beobachteten Änderungen. Die Auszeichnung würdigt ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit in diesem Forschungsfeld. Im Anschluss an die Preisverleihung stellte sie ihre aktuellen Forschungsarbeiten in einem Plenarvortrag vor und präsentierte dabei ein neues Forschungsgebiet im Bereich der magnetischen Hybridmaterialien – die Herstellung und Untersuchung magnetorheologischer Ferrofluid-Emulsionen –, das sie derzeit etabliert.
Ebenfalls im Rahmen der Konferenz wurde Prof. Stefan Odenbach mit der Ronald E. Rosensweig Medal ausgezeichnet. Die Medaille ist die höchste Auszeichnungen der internationalen Community der magnetischen Hybridmaterialien und würdigt herausragende wissenschaftliche Beiträge auf dem Gebiet magnetischer Fluide und Hybridmaterialien sowie das Engagement für die Weiterentwicklung des Forschungsfeldes. Prof. Odenbach ist seit 2005 Inhaber der Professur für Magnetofluiddynamik, Mess- und Automatisierungstechnik an der TU Dresden und Vorsitzender des International Steering Committee on Magnetic Fluids.
Die beiden Auszeichnungen zeigen die internationale Sichtbarkeit der Dresdner Forschung auf dem Gebiet der magnetischen Hybridmaterialien: Während die Ronald E. Rosensweig Medal die langjährigen wissenschaftlichen Beiträge von Prof. Odenbach würdigt, steht der Preis für Dr. Contreras Mateus zugleich für die erfolgreiche Entwicklung neuer Forschungsansätze und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Weitere Informationen:
Konferenzwebsite
Medienkontakt:
© Tobias Ritz
Prof. Dr. rer. nat. habil. Stefan Odenbach
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