Erik Vollmann & Stefanie Gerstenberger: Election Night - Wissenschaftliches Symposion zur Präsidentschaftswahl 2024 in den USA
Antragstellende: Erik Vollmann & Stefanie Gerstenberger, Institut für Politikwissenschaft, Philosophische Fakultät | Bereich: Geistes- und Sozialwissenschaften
Zeitraum: 05.11.2024
Beteiligte Partner:innen: Jan-Evangelista-Purkyně-Universität v Ústí nad Labem, Ústí nad Labem, Tschechien | Andrássy Universität Budapest, Budapest, Ungarn | Univerzita Karlova, Prag, Tschechien
Am Abend der US-Präsidentschaftswahl 2024 fand an der TU Dresden ein wissenschaftliches Symposium statt, das sich mit den weitreichenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Ereignisses auf Europa, Deutschland und auch Sachsen befasste. Organisiert von der Professur für Politische Systeme und Systemvergleich und der Professur für Internationale Politik brachte das wissenschaftliche Symposium rund 460 Gäste, Studierende, Expert:innen und Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Ziel war es, den Austausch zu fördern und ein tiefergehendes Verständnis der transatlantischen Beziehungen sowie möglicher Auswirkungen der Wahlen zu entwickeln.
Das vielseitige Programm des Symposiums umfasste Fachvorträge, Kurzworkshops und Podiumsdiskussionen, welche ein breites Spektrum an Perspektiven auf die globalen Auswirkungen der Wahl boten. Themen wie Social Media im Wahlkampf, die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sowie aktuelle politische Herausforderungen wurden dabei eindrücklich beleuchtet. In den Workshops hatten die Gäste die Möglichkeit, mit Wissenschaftler:innen zu diskutieren, sich fachlich einzubringen und sich mit internationalen Expert:innen zu vernetzen. Studierende bereicherten den Abend mit wissenschaftlichen Postern, die vielfältige Aspekte der US-Wahl vermittelten und wertvolle Impulse für weiterführende Diskussionen lieferten.
Ein Höhepunkt des Abends war die Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft, in welcher mögliche Implikationen der US-Wahl diskutiert wurden. Weiterer besonderer Programmpunkt war ein Public Viewing der ersten Prognosen mit Live-Analysen internationaler Expert:innen sowie das Wahl-Watching mit den Ergebnissen der ersten Staaten. Einige Studierenden und Gäste blieben bis tief in die Nacht, um die Geschehnisse in Echtzeit zu verfolgen und weiter zu debattieren.
„Internationalisierung ist für uns von zentraler Bedeutung, da sie den Austausch und die Zusammenarbeit mit internationalen Partner:innen fördert und so zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie innovativen Lehransätzen führt. Unsere Lage im Herzen Europas ermöglicht es uns, diese internationalen Verbindungen gezielt zu stärken und die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu intensivieren.“ betonen Stefanie Gerstenberger und Erik Vollmann.
So trug die Veranstaltung zur interdisziplinären Vernetzung bei und stärkte die internationalen Kontakte der TU Dresden. Gemeinsam mit der Univerzita J.E. Purkyné v Usti nad Labem startete im März 2025 das Lehr- und Forschungsprojekt re:demo zur Demokratieförderung im sächsisch-tschechischen Grenzraum. Auch mit der Universität Wrocław wird eine Vertiefung der Zusammenarbeit angestrebt.
Die „Election Night“ ist ein Best Practice Projekt eines innovativen Veranstaltungsformates unter Einbindung strategischer Partner der Regionalpartnerschaften und verschiedener Statusgruppen innerhalb der TU Dresden. Zugleich diente das Format auch der Sichtbarmachung der TU Dresden als gesellschaftliche Akteurin im Kontext eines global relevanten Ereignisses.
Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier.
Kontakt

Koordinatorin
NameDaniela Mohrich
Förderprogramme
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).
International Office
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Besuchsadresse:
Fritz Foerster Bau, Büro 167 Mommsenstraße 6
01069 Dresden
Postadresse:
Technische Universität Dresden International Office
01062 Dresden

Wissenschaftliche Hilfskraft
NameHelene Herwig
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