28.01.2026; Vortrag
Gespräch zum Holocaust-Gedenktag: Zeitzeugin Renate Aris zu Gast an der TUD
Am 28.01.2026 um 17:00 Uhr ist Renate Aris, die letzte Holocaust-Überlebende aus Dresden, zu einem Zeitzeugengespräch zu Gast an der TU Dresden. 1935 in Dresden geboren, entging sie der Deportation und Ermordung nur knapp und war nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine der nur 41 überlebenden Jüdinnen und Juden in Dresden. Bereits zum dritten Mal spricht Renate Aris an der TUD über ihre bewegte Lebensgeschichte. Dabei teilt sie persönliche Eindrücke aus der NS-Zeit, ihrem Überleben und den Herausforderungen des Neuanfangs. Das Gespräch bietet die seltene Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, was Ausgrenzung, Verfolgung und Rassismus in der Zeit des Nationalsozialismus bedeutet haben. Von ihrem Alter lässt sich die 90-Jährige nicht von ihrem unermüdlichen Einsatz gegen das Vergessen abhalten – immer wieder spricht sie vor allem vor jungen Menschen. Dabei verbindet Aris ihre Erinnerung an die NS-Zeit mit einem unnachgiebigen, hochaktuellen Plädoyer für Menschlichkeit, Aufklärung und Zivilcourage.
Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
Alle Teilnehmenden sind für ein respektvolles und achtsames Miteinander verantwortlich. Verhaltensweisen, die dem widersprechen, werden nicht toleriert.
Die Veranstaltung findet in einem barrierearmen Raum und in deutscher Lautsprache statt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Jahres der Jüdischen Kultur in Sachsen statt. Mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten gegen Antisemitismus der TUD, Prof. Maria Häusl, und der Jüdischen Allianz Mitteldeutschland.