TUD Lectures+ "Demokratie unter Druck"
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Die Demokratie ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft – doch sie steht zunehmend unter Druck. Polarisierung, Desinformation, der Verlust des Vertrauens in Institutionen sowie antidemokratische Tendenzen stellen sie vor immense Herausforderungen. Mit der TUD Lectures-Reihe „Demokratie unter Druck“, die im Oktober 2026 startet, soll ein interdisziplinärer Dialog angestoßen werden, um diese Entwicklungen zu beleuchten. Die TUD Lectures, die gemeinsam von der Arbeitsgruppe „Gemeinsam für Demokratie“ der Fakultät Psychologie, dem Centrum für Demographie und Diversität (CDD) sowie dem Dezernat Universitätskultur organisiert wird, bringt Expert:innen aus verschiedensten Disziplinen wie Psychologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft und anderen Disziplinen zusammen.
Dieses Format schafft Räume, in denen gesellschaftliche Fragen wissenschaftlich fundiert diskutiert werden können: Die Themen werden verständlich aufbereitet. Auf dem Podium sitzen Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis, die die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Das Publikum kann mit den Expert:innen in Austausch treten, indem es im Vorfeld Fragen einreicht oder während der Aufzeichnung mitteilt.
Aufgenommen wird bei Präsenzveranstaltungen, die wie Talkrunden stattfinden. Fragen aus dem Publikum werden bei den Veranstaltungen auf die Bühne gebracht, da mit der Reihe mit der Allgemeinheit interagiert werden soll. Die Veranstaltungen finden an thematisch-gewählten Locations in Dresden und Umgebung statt, z.B. im Kulturpalast Dresden, auf Marktplätzen, in Kirchen oder Biergärten. Über diese Seite kann man alle bisherigen Podcasts nachhören.
Unsere nächsten TUD Lectures +
Gefühlssache Politik? - Wie Psychologie unsere politischen Entscheidungen prägt
Redner:innen:
Prof.in Dr. Eva Walther, Sozialpsychologie, Universität Trier
PD Steffen Kailitz, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung (tbc)
Robert Ritter, Arbeitsgruppe „Demokratie unter Druck“
Moderation:
Friedemann Brause, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung
- Ort: Robotron Kantine Dresden
- Datum: 07.10.2026
- Uhrzeit: 18:00 Uhr
Wie wichtig ist die liberale Demokratie für Wirtschaft und Forschung in der Region?
Redner:innen:
Prof. Markus Scholz, Professur für Betriebswirtschaftslehre, insb. Responsible Management, TUD
Sylvia Pfefferkorn, Welcome to Saxony
Prof. Thomas D. Kühne, Direktor des CASUS
Moderation:
Franziska Stölzel, Wissenschaftlerin für den Sozialen Wandel
- Datum: 14.10.2026
- Ort: Galerie Brüdergasse, Görlitz
- Uhrzeit: 18:00 Uhr
Die Arbeitsgruppe „Gemeinsam für Demokratie“ der Fakultät Psychologie an der TU Dresden beschäftigt sich mit der Frage, wie psychologische Erkenntnisse zum Verständnis und zur Stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen können. Mit Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen und weiteren Formaten bringt sie psychologische Forschung in den öffentlichen Dialog und fördert den Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft.
Das Centrum für Demographie und Diversität (CDD) bündelt interdisziplinäre Forschung zu demographischem Wandel und Diversität an der TU Dresden. Es versteht sich als Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Praxis und Öffentlichkeit und trägt dazu bei, evidenzbasierte Erkenntnisse in gesellschaftliche Debatten einzubringen.
Während dieser Veranstaltung wird fotografiert und Videos aufgenommen. Die Fotos werden für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der TUD sowie der anderen Beteiligten genutzt. Im Rahmen der Berichterstattung werden Fotos bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben. Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung willigen Sie ein, dass gegebenenfalls Fotos von Ihnen für Veröffentlichungen in Print- und Online-Medien inkl. Social Media genutzt werden.
Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern