ZIH-Info Nr. 200, September 2026
Inhaltsverzeichnis
- 200 Ausgaben ZIH-Info und wie es weitergeht
- Rundschreiben: Kenntnisnahme wird digital
- Formularänderung für die Softwarebeschaffung
- OWA Light abgeschaltet
- Bund-Länder-Vereinbarung für One NFDI
- Bessere Daten, bessere Forschung
- Forschungsdatenspeicher im NHR-Verbund
- International Parallel Tools Workshop
- Veranstaltungen
Redaktion: Jacqueline Papperitz
200 Ausgaben ZIH-Info und wie es weitergeht
Mit dieser Ausgabe erscheint die ZIH-Info zum 200. und zugleich letzten Mal in ihrer bisherigen Form. Seit 2006 hat der Newsletter über Entwicklungen am ZIH, aus Forschung und Lehre sowie neue Services, Veranstaltungen und weitere IT-Themen an der TUD informiert. Was als kompakte Information über zentrale Dienste und Entwicklungen des ZIH begann, wurde über die Jahre zu einem breiteren Informationsangebot.
Mit der Gründung des CIDS ist das ZIH heute Teil eines größeren Verbunds aus Forschungs- und Serviceeinheiten; zudem reichen die Forschungsaktivitäten des CIDS weit über die bisherigen ZIH-Themen hinaus. Auch für die IT-Service-Kommunikation stehen mit dem TUD-Intranet inzwischen neue Möglichkeiten zur Verfügung. Die bisherigen Schwerpunkte der ZIH-Info werden deshalb künftig auf unterschiedliche, stärker auf die jeweiligen Informationsbedürfnisse zugeschnittene Kommunikationswege verteilt.
Während IT-Service-News künftig über den IT-News-Bereich des TUD-Intranets veröffentlicht werden und dort gezielt abonnierbar sind, finden Sie Meldungen über aktuelle Störungen und Wartungen weiterhin im Betriebsstatus; ergänzende Hinweise sollen künftig auch im Self-Service-Portal bereitgestellt werden.
Für die Forschung des CIDS wird es ab Oktober einen englischsprachigen Newsletter geben, der wissenschaftliche Aktivitäten und Entwicklungen aus den CIDS-Departments bündelt und damit einen übergreifenden Einblick in die Forschung des CIDS bietet. Die bisherigen Abonnent:innen der ZIH-Info werden zunächst in den neuen Verteiler übernommen. Mit der ersten Ausgabe besteht die Möglichkeit, sich vom Bezug abzumelden. (Kontakt: Jacqueline Papperitz)
Rundschreiben: Kenntnisnahme wird digital
Ab Oktober 2026 wird die aktenkundige Kenntnisnahme von Rundschreiben an der TUD vollständig digitalisiert. Beschäftigte erhalten künftig zielgruppenspezifisch eine E-Mail mit einem Link zum Dokument im Dokumentenmanagementsystem und können die Kenntnisnahme digital bestätigen. Diese wird datenschutzkonform im ERP-System SAP gespeichert. Über einen SAP-Fiori-Report kann der Status der Kenntnisnahme abgerufen werden; der Report ist auch auf mobilen Endgeräten nutzbar. Erinnerungen an ausstehende Kenntnisnahmen erfolgen automatisch per E-Mail. Vorgesetzte erhalten gebündelte Informationen zu länger offenen Vorgängen. Damit entfallen die bisherigen Unterschriftenlisten. Weitere Informationen und Ansprechstellen: https://intranet.tu-dresden.de/x/LoLtGg sowie https://intranet.tu-dresden.de/x/RwBNFQ. (Kontakt: , Tel.: HA -40000)
Formularänderung für die Softwarebeschaffung
Für den internen Bezug und die externe Beschaffung von Software stehen ab sofort zwei getrennte Formulare zur Verfügung. Damit werden die Anwendungsfälle klarer voneinander getrennt. Das Formular „Bestellung – Software-Bezug“ dient weiterhin dem Bezug von Software aus dem internen Softwareangebot. Ist die gewünschte Software dort nicht verfügbar, steht ab sofort das Formular „Antrag – Software beschaffen (Eigenankauf)“ zur Verfügung. Der überarbeitete Antrag erfasst relevante Informationen zu Software, geplantem Einsatz und Lizenzmodell strukturiert und bildet nach Genehmigung die Grundlage für die weitere Bearbeitung. Bei Fragen zu verfügbaren Lizenzen und den jeweiligen Prozessen in den jeweiligen Instituten der TUD unterstützen die dezentralen Administrator:innen sowie die IT-Referent:innen. Für geeignete Softwareverlängerungen können Dauergenehmigungen erteilt werden, sodass bei unveränderten Rahmenbedingungen keine erneute Antragstellung erforderlich ist. Weitere Informationen: https://intranet.tu-dresden.de/x/uQT1EQ sowie https://intranet.tu-dresden.de/x/wAT1EQ. (Kontakt: , Tel.: HA -40000)
OWA Light abgeschaltet
Microsoft hat OWA Light mit dem Sicherheitsupdate im August 2026 endgültig deaktiviert. Die veraltete Komponente war aus Sicherheitsgründen am ZIH bereits zuvor abgeschaltet worden. Die reguläre Outlook-Weboberfläche (OWA) bleibt für die Nutzenden an der TUD unverändert verfügbar. Bei Fragen hilft der Service Desk. (Kontakt: , Tel.: HA -40000)
Bund-Länder-Vereinbarung für One NFDI
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli die Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) für den Zeitraum von 2029 bis 2038 beschlossen. Mit einem jährlichen Budget von etwa 98,7 Mio. Euro soll die NFDI zu einer „OneNFDI“ weiterentwickelt werden. Diese Mittel dienen u. a. dem Betrieb bedarfsgerechter Dienste, der Entwicklung gemeinsamer Standards sowie der weiteren Vernetzung der Akteure im Forschungsdatenmanagement. Ein von der DFG verwaltetes Innovationsprogramm soll neue Entwicklungen flexibel aufgreifen und fördern. In einer zweijährigen Übergangsphase wird die bisherige Struktur von 26 Konsortien, an denen das ZIH an sieben beteiligt ist, in acht disziplinäre Fachbereiche vereinfacht werden. Darüber hinaus ist eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit FDM-Landesinitiativen wie SaxFDM und den NHR-Zentren geplant. (Kontakt: Dr. Ralph Müller-Pfefferkorn)
Bessere Daten, bessere Forschung
Durch die stetig wachsende Menge an digitalen Forschungsdaten wird ein modernes Datenmanagement zunehmend zur Grundvoraussetzung für innovative wissenschaftliche Forschung. In den Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden daher Methoden und Infrastrukturen für ein FAIRes Datenmanagement entwickelt und ein Kulturwandel hin zu einem nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten gefördert. Für drei NFDI-Konsortien, an denen das ZIH beteiligt ist, wurde nun die zweite Förderphase genehmigt: im Rahmen von NFDI4Earth entwickelt das ZIH Daten- und Wissensdienste für die Erdsystemwissenschaften, in Text+ arbeitet es an datengetriebenen Workflows für die Geisteswissenschaften und in NFDI4DataScience konzentriert sich das Team des ZIH auf Cloud- und HPC-basierte Infrastrukturen für Dienste in den Datenwissenschaften. (Kontakt: Dr. Ralph Müller-Pfefferkorn)
Forschungsdatenspeicher im NHR-Verbund
Das ZIH beteiligt sich am neu bewilligten Projekt SIF (Storage Integration and Federation for NFDI and AI Research), gefördert vom Strategiefonds des NHR (Nationales Hochleistungsrechnen). Ziel des auf zwei Jahre angelegten Vorhabens ist es, Speicherinfrastrukturen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) über die NHR-Zentren hinweg zu vereinheitlichen und in die Architektur der NFDI einzubinden, um eine gemeinsame Speicherlandschaft für datenintensive Forschung aufzubauen. Dadurch sollen Forschende Daten standortübergreifend effizienter sowie künftig auch rechenintensive KI- und datengetriebene Workflows besser nutzen können. Koordiniert wird das Projekt von NHR4CES an der RWTH Aachen. Neben dem ZIH sind weitere NHR-Zentren aus ganz Deutschland beteiligt. (Kontakt: Dr. Matthias Lieber)
International Parallel Tools Workshop
Am 1. und 2. Oktober findet am ZIH der 17. International Parallel Tools Workshop statt. In Vorträgen werden die neuesten Entwicklungen im Bereich Software-Werkzeuge für die Programmierung und Optimierung paralleler Systeme präsentiert. Anwender:innen aus Wissenschaft und Industrie erhalten zudem die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den Entwickler:innen über Einsatz und Nutzung der verschiedenen Werkzeuge auszutauschen, die jeweiligen Stärken kennenzulernen sowie über neue Entwicklungen zu diskutieren. Der Workshop wird gemeinsam mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS) organisiert. Weitere Informationen und Anmeldung: https://tu-dresden.de/zih/tools_workshop_2026. (Kontakt: Dr. Hartmut Mix)
Veranstaltungen
- 03.–04.09.2026, 09:00–16:00 Uhr: Resilient AI: Securing Large Language Models (ScaDS.AI Dresden/Leipzig, Strehlener Str.)
- Softphone-Sprechstunde: 07., 14., 21. und 28.09.2026 jeweils 10:00–11:00 Uhr (online)
- Offene Q&A Session für Nutzende der NHR@TUD Rechen-Cluster: 07., 14., 21. und 28.09.2026 jeweils 13:30–14:30 Uhr (online)
- 30.09.2026, 10:00–16:30 Uhr: Magic Mirror – zur ambivalenten Ästhetik digitaler Verkörperungen. (ScaDS.AI Living Lab, Andres-Pfitzman-Bau)