Mar 10, 2025
ZLSB präsentiert Lehrkräftebildung in der Rabryka in Görlitz
Am 05.03.2025 fand das 1. Netzwerktreffen des in Gründung befindlichen Deutschen Zentrums für Astrophysik (DZA) in der Rabryka in Görlitz statt. Gäste waren Vertreter:innen aus den Schulen, Ministerien, Astrovereinen, der Wirtschaft sowie dem ZLSB. An Thementischen diskutierten interessierte Bildungsakteur:innen einen Tag lang aktuelle Fragen zur Zukunft der Bildung in der Lausitzer Region.
Im Fokus stand der Strukturwandel vor Ort im engen Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
So gab es fünf verschiedene Thementische zu unterschiedlichen Schwerpunkten:
Wie kann der Seiteneinstieg den Lehrkräftemangel in der Region mindern? Hierbei standen vor allem Fragen zur Vernetzung, zur Gewinnung alternativer Lehrkräfte und zur Nutzung der Potentiale dieser Zielgruppe im Bereich Mathematik und Physik im Zentrum. Ideen für mögliche Fortbildungsaktivitäten durch das ZLSB der TU Dresden im ländlichen Raum wurden skizziert und kritisch geprüft. So entwickelten sich Denkansätze in Richtung digitaler Bildung, aber auch zur Förderung eines Transfers von Naturwissenschaften in die Schule.
Weitere Thementische widmeten sich Fragestellungen zum Monitoring von Interessen an der Astrophysik, den Datenwissenschaften und der Technologieentwicklung bei Schülerinnen und Schülern.
Die Rahmenbedingungen gelungener Astrovermittlung, die Einbindung außerschulischer Akteur:innen in die Entwicklung der Bildungsidee für den Lausitzer Raum sowie die Sternwarten als physische Kulturorte wurden an weiteren Thementischen erörtert.
Der Austausch der unterschiedlichen Positionen aus dem regionalen und nationalen Raum war ein gelungener erster Auftakt für weitere Entwicklungsrichtungen zur Stärkung der Bildung in der Lausitzer Region.
Ansprechpartnerin: Dr. Peggy Germer

Thementisch 3: Wie kann der Seiteneinstieg den Lehrkräftemangel in der Region mindern? © DESY/Paul Glaser

Präsentation der Ergebnisse der Diskussion der Thementische © DESY/Paul Glaser

In Diskussion: Schulleitungen aus dem ländlichen Raum, Vertretungen aus LaSuB und SMWK sowie ZLSB © DESY/Paul Glaser