Kooperationen und Partner
Mit dem Projekt GLOP-E sollen langfristige Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten (Unternehmen /Lehr-Lern-Laboren) im ländlichen und städtischen Teil Ostsachsens durch enge und praxisnahe Zusammenarbeit der Didaktiken der Biologie, Physik, Chemie und Geographie der Technischen Universität Dresden gefestigt und etabliert werden.
Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung gewinnt die Förderung einer reflektierten Wissensbasis zunehmend an Bedeutung. GLOP-E knüpft hier an und versucht Lernenden der Klassenstufen 8 und 9 an Gymnasien und Oberschulen notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten zur Erkennung und Bewertung energiebezogener Herausforderungen zu vermitteln. Durch die Teilnahme an facherübergreifenden, problemorientierten Lernangeboten an außerschulischen Lernorten erschließen die Schüler*innen neue Lernräume, bearbeiten reale Fragestellungen und gewinnen Einblicke in Naturwissenschaft, Technik und berufliche Perspektiven.
Gesucht werden weitergehend engagierte Partner aus der Praxis, die gemeinsam mit uns Lernangebote zu Energiethemen entwickeln und ihr Unternehmen als außerschulischen Lernort zur Verfügung stellen.
Bei Interesse zur Teilnahme am Projekt oder für weiterführende Fragen kontaktieren Sie uns gerne jederzeit telefonisch oder per E-Mail.
© Rowena-Elen Günther
Relevanz und Ziele
Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen, insbesondere im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und Energieversorgung, gewinnt die Förderung einer reflektierten Wissensbasis zunehmend an Bedeutung. GLOP-E knüpft hier an und zielt darauf ab, Lernenden der Klassenstufen 8 und 9 an Gymnasien und Oberschulen notwendige Kenntnisse und Fähigkeiten zur Erkennung und Bewertung von globalen Herausausforderungen der Energiewende zu vermitteln. Die Lernenden sollen ein differenziertes Verständnis von Energie (erkenntnistheoretisch, ontologisch und anwendungsorientiert) entwickeln und dazu befähigt werden, Lösungsansätze für die Herausforderungen der Energiewende zu erarbeiten und aktiv den fortlaufenden, gesellschaftlichen Wandel in der Region mitzugestalten. Durch die gezielte Einbindung von Lernorten in ländlichen und strukturschwächeren Regionen Sachsens sollen vorhandene Potenziale in einer authentischen, berufsorientierten und gesellschaftsbezogenen Bildung besser genutzt und positive Effekte für die Bildungslandschaft erschlossen werden.
Relevanz des Projektes
- Energiewende und Nachhaltigkeit betreffen den Alltag junger Menschen
- MINT-Bildung und BNE sind zentrale Bausteine für Gestaltung des technologischen Wandels und der Fachkräftesicherung
- BNE als wichtiger Schritt für nachhaltiges Handeln
- viele Energieprozesse bleiben im Unterricht abstrakt: Schaffung neuer Perpektiven und Erarbeitung einer Wissensbasis für Lernende und Lehrende
- Berufsorientierung im MINT-Bereich gewinnt an Bedeutung
- praxisnahe Lern- und Erfahrungsräume als Erlebnissorte
- Einordnung in die Strategie „Bildungsland Sachsen 2030“
Projektziele
- Schaffung neuer Lern- und Erfahrungsräume an Unternehmen und Lehr-Lern-Laboren
- Berufsorientierung explizit und implizit erfahrbar machen
- Schaffung eines Zugang zu aktuellen Energiethemen/Zukunftsberufen: Förderung von Interesse an Energiethemen und energierelevanten Berufen
- Weiterentwicklung und Adaption bestehender Lernangebote und authentischer Problemstellungen zum Thema Energiebildung