Promovierende

Doktorandin am Mikroskop © Robert Lohse Doktorandin am Mikroskop © Robert Lohse
Doktorandin am Mikroskop

© Robert Lohse

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Voraussetzungen und Antragsunterlagen

Wenn Sie an der TU Dresden promovieren, dann steht Ihnen die Mitgliedschaft als Promovierende/r in der Graduiertenakademie offen. Dies gilt auch für Promovierende in außeruniversitären Parterneinrichtungen, die an der TU Dresden promovieren. Nach Ihrer Online Registrierung senden Sie bitte postalisch oder per E-Mail folgende Dokumente an die Geschäftsstelle der Graduiertenakademie:

Musterbetreuungsvereinbarung (einschliesslich Arbeitsplan)
Bestätigung der Annahme als Doktorand durch Ihre Fakultät
Einwilligungserklärung
, nähere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier

Bitte laden und speichern Sie die interaktiven PDF-Antragsformulare auf Ihrem lokalen Rechner ab, um diese beschreiben und bearbeiten zu können. Sollten Sie die PDF-Formulare nicht öffnen/speichern/beschreiben können empfehlen wir Ihre Firefox Browsereinstellung wie folgt anzupassen: Adobe Acrobat-Plugin. Sollten darüber hinaus Schwierigkeiten bestehen, bitten wir Sie sich direkt mit dem ZIH der TU Dresden in Verbindung zu setzen. E-Mail: servicedesk@tu-dresden.de

FAQs

Ich habe meine Promotion bereits begonnen, kann ich trotzdem die Mitgliedschaft als Doktorand/in in der Graduiertenakademie beantragen?

Ja. Die Mitgliedschaft kann zu jeder Zeit - zu Beginn, während oder am Ende - der Promotionsphase beantragt werden.

Was ist eine Betreuungsvereinbarung?

Eine Betreuungsvereinbarung regelt die jeweiligen Rechte und Pflichten zwischen dem/der Promovierenden und dem/der Betreuer/in basierend auf dem aktuellen Stand des beabsichtigten Promotionsprojektes. Diese Aspekte sind meist gar nicht oder nur sehr rudimentär in den Promotionsordnungen der Fakultäten geregelt. Für eine erfolgreiche Promotion sollten daher die gegenseitigen Erwartungen gleich zu Beginn der Promotionsphase besprochen und grundlegende Aspekte schriftlich in Form einer Betreuungsvereinbarung festgehalten werden. Zudem ist der Abschluss einer Betreuungsvereinbarung in den Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Dresden audrücklich gefordert.

Muss ich zur Registrierung die Musterbetreuungsvereinbarung der Graduiertenakademie verwenden?

Nein, wir akzeptieren für die Beantragung einer Mitgliedschaft selbstverständlich auch ähnliche Betreuungsvereinbarungen, wenn (vgl. §6 der Ordnung der Graduiertenakademie der Technischen Universität Dresden) mindestens folgende Punkte in Anlehnung an die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) veröffentlichten „Empfehlungen für das Erstellen von Betreuungsvereinbarungen“ geregelt sind:

  • Angabe zu den Beteiligten: Promovierende/r, Erst- und Zweitbetreuer, ggf. Mentor und weitere Beteiligte,
  • (vorläufiges) Thema der Dissertation,
  • strukturierter, ggf. im Laufe der Promotionsphase zu modifizierender Ablaufplan der Promotion mit zeitlich definierten Meilensteinen und ggf. mit noch zu erwerbenden Qualifikationen
  • Aufgaben und Pflichten des Promovierenden (regelmäßige schriftliche und/oder mündliche Fortschrittsberichte, ggf. Leistungsnachweise etc.)
  • Aufgaben und Pflichten des Betreuers/der Betreuerin und ggf. der Mentoren (fachliche Beratung des Promovenden in Einzel- und Teambetreuung in regelmäßigen, mindestens halbjährlichen Abständen; Unterstützung von Maßnahmen zur Entwicklung der wiss. Selbstständigkeit (z.B. Publikationen, Teilnahme an Konferenzen) und der weiteren Karriere des Pro­movenden (z.B. Teilnahme an überfachlichen Qualifikationsmaßnahmen),
  • Ein- und Anbindung des Promovierenden (z.B. in einer Arbeitsgruppe, einem Projekt, einem strukturierten Promotionsprogramm etc.),
  • ggf. Ausstattung des Promovierenden,
  • Verpflichtung aller Beteiligten auf die Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Dresden und Regeln für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten,
  • ggf. besondere Regelungen zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Tätigkeit.
Mein/e Betreuer/in ist eigenständiger Gruppenleiter an der TU Dresden (z.B. durch das Emmi-Noether Program) bzw. an einer außenuniversitären Forschungseinrichtung, darf er/sie die Betreuungsvereinbarung unterzeichen?

Nein. Sie sind verpflichtet, die Betreuungsvereinbarung von Ihrem/r offiziell betreuenden Hochschulleher/in oder Young Investigator der TU Dresden unterzeichnen zu lassen.

Ich habe meine Dissertationsschrift bei der Fakultät eingereicht, muss ich trotzdem eine Betreuungsvereinbarung zur Beantragung der Mitgliedschaft als Doktorand/in abgeben?

Ja. Die Unterstützung durch den/die Betreuer/in sollte auch während der Zeit bis zur Disputation gewährleistet sein werden. Dafür reichen Sie bitte eine "minimalisierte Form" der Betreuungsvereinbarung ein, in der Sie die nicht zutreffenden Punkte bitte mit dem Vermerk "nicht mehr zutreffend" kennzeichnen.

Ich habe meine Dissertationsschrift bei der Fakultät eingereicht, kann ich bereits die Mitgliedschaft als Postdoc bei der Graduiertenakademie beantragen?

Nein. Erst mit erfolgreicherm Abschluss Ihrer Disputation können Sie einen Antrag auf Mitgliedschaft als Postdoc stellen. Dazu benötigen wir eine vorläufige Bestätigung Ihrer Fakultät über das erfolgreiche Bestehen der Disputation.

Was tue ich, wenn mein/e Betreuer/in die Betreuungsvereinbarung nicht unterzeichnet?

Der Abschluss einer Betreuungsvereinbarung ist Teil der Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Dresden. Sollten Sie wider Erwarten Probleme haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Mitarbeiter/innen der Graduiertenakademie.

Was ist eine Annahme als Doktorand/in durch die Fakultät?

Ob Sie formal die Voraussetzungen für eine Promotion erfüllen, prüft der Promotionsausschuss der jeweiligen Fakultät anhand der gültigen Promotionsordnung. Die formale Voraussetzung für eine Promotion ist in der Regel ein mit Magister-, Diplom-, erster Staatsexamens- oder Masterprüfung abgeschlossenes, mindestens achtsemestriges einschlägiges Fachstudium an einer Universität, einer gleichgestellten Hochschule oder einer Fachhochschule. Wenn der Promotionsausschuss Ihrem Antrag auf Annahme als Doktorand/in zugestimmt hat, werden Sie in die Doktorandenliste der jeweiligen Fakultät aufgenommen. Eine schriftliche Bestätigung erhalten Sie vom zuständigen Promotions-/Prüfungsamt.  Wir empfehlen Ihnen, sich gleich zu Beginn Ihrer Promotion als Doktorand/in an einer Fakultät zu registrieren wie gefordert in den Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Dresden.

Was muss ich tun, um als Doktorand/in bei meiner Fakultät angenommen zu werden?

Die Annahme als Doktorand/in ist derzeit an den jeweiligen Fakultäten sehr unterschiedlich geregelt. In den meisten Fakultäten wird ein Antrag auf Annahme als Doktorand/in über das jeweilige Promotionsamt an die zuständige Fakultät gerichtet, wobei der genaue Zeitpunkt dafür meist nicht vorgeschrieben ist. Eine Übersicht zu Anträgen und Ansprechpartnern der zuständigen Promotionsämter finden Sie hier.

Muss ich zur Registrierung das Musterformular der Graduiertenakademie zur Bestätigung der Annahme als Doktorand/in durch die Fakultät verwenden?

Nein, wir akzeptieren auch die Kopie der Bestätigung Ihrer Aufnahme in die Doktorandenliste der jeweiligen Fakultät. Als Nachweis dient ebenfalls eine gültige Immatrikulationsbescheinigung zum Promotionsstudium (ggf. eine Kopie des vollständig unterschriebenen Immatrikulationsantrages). Sollten Sie das Musterformular der Graduiertenakademie verwenden, achten Sie bitte darauf, es vom zuständigen Promotionsamt und nicht von Ihrem/Ihrer Betreuer/in unterzeichnen zu lassen.

Ist die Annahme als Doktorand/in durch die Fakultät gleichbedeutend mit einer Immatrikulation?

Nein. Wenn nicht anders in der Promotionsordnung Ihrer Fakultät angegeben, besteht für Promovierende an der TU Dresden in der Regel keine Immatrikulationspflicht ins Promotionsstudium. Die formelle Annahme als Doktorand/in an einer Fakultät ist jedoch die Voraussetzung für eine Immatrikulation zum Promotionsstudium. Durch eine Immatrikulation zum Promotionsstudium können Sie auch sämtliche Vergünstigungen nutzen, die sonst nur immatrikulierten Studenten/innen zu Gute kommen, wie beispielweise das Semesterticket. Weitere Informationen zum Promotionsstudium finden Sie auf den Webseiten des Immatrikulationsamtes der TU Dresden hier.

Wie immatrikuliere ich mich als Doktorand/in an der TU Dresden?

Die Immatrikulation in das Promotionsstudium muss formal beantragt werden (Übersicht zu Promotionsstudiengängen) und erfordert eine gesonderte Stellungnahme seitens der Fakultät. Alle Informationen zum Promotionsstudium finden sie auf den Webseiten Immatrikulationsamtes. Bitte beachten Sie, dass die Bewerbung auf Immatrikulation als Promotionsstudent bestimmten Fristen unterliegt. Bitte beachten Sie auch die besonderen Hinweise für Bewerber mit ausländischer Staatsbürgerschaft, falls zutreffend. Über die folgende Webseite werden Sie zum richtigen Bewerbungsportal geführt. Ihren Zulassungsbescheid zum Promotionsstudium erhalten Sie in der Regel innerhalb von 4-6 Wochen. Die Immatrikulation in das Promotionsstudium gilt zunächst für den Zeitraum von drei Jahren (vorausgesetzt es erfolgt eine regelmäßige Rückmeldung vor jedem Semesterbeginn). Verlängerungen über diesen Zeitraum hinaus müssen ebenfalls beantragt werden (Antrag auf Verlängerung des Promotionsstudiums).

Was ist ein Arbeitsplan?

Ein Arbeitsplan stellt kurz eine zeitliche Aufschlüsselung der nächsten Schritte Ihres Promotionsvorhabens, ab Beantragung der Mitgliedschaft, dar. Folgende Punkte können nach Bedarf in einem Arbeitsplan festgehalten werden:

  • Zeitliche und inhaltliche Gliederung des Dissertationsvorhabens
  • Teilnahme an ausgewählten (über-)fachlichen Qualifizierungsangeboten
  • Teilnahme an Konferenzen, Tagungen, Symposien
  • Teilnahme an Summer/Winter Schools
  • Kurzforschungsaufenthalte im In- und/oder Ausland
  • Teilnahme an promotionsbegleitenden Lehrveranstaltungen/Seminaren
  • Beteiligung an der Lehre
  • Beabsichtigte wissenschaftliche Publikationen
  • Sonstiges

Dies soll helfen, die Promotionsphase zu strukturieren und mit den Erwartungen des/der Betreuer/in mit denen des Promoviernden abzugleichen. Ein Muster für einen Arbeitsplan finden Sie auf Seite 5-6 der Musterbetreuungsvereinbarung.

Muss ich als Arbeitsplan das Musterformular Arbeitsplan der Graduiertenakademie verwenden?

Nein. Sollten Sie bereits zum Anfang Ihrer Promotion einen Projektplan zu Ihrem Promotionsvorhaben erstellt haben, akzeptieren wir selbstverständlich auch diesen. Alternativ akzeptieren wir auch Exposés, die häufig Teil des Antrages auf Annahme als Doktorand/in sind. Das sogenannte Exposé stellt dar, was Sie wann, wie und warum untersuchen wollen und wird insbesondere bei frei gewählten Promotionsvorhaben als Voraussetzung für eine Betreuungszusage gefordert. Bitte beachten Sie, dass Vorstellungen zu (über-)fachlichen Qualifikationskursen, promotionsbegleitenden Lehrveranstaltungen oder (Kurz-)Forschungsaufenthalten zumeist nicht Gegenstand von Projektplänen sind.

Ich reiche demnächst meine Dissertationsschrift bei der Fakultät ein, muss ich trotzdem einen Arbeitsplan zur Beantragung der Mitgliedschaft als Doktorand/in abgeben?

Ja. Der Arbeitsplan deckt den Zeitraum Ihres Promotionsvorhabens ab dem Zeitpunkt der Antragsstellung auf Mitgliedschaft bis zur erfolgreichen Disputation ab. Schildern Sie in diesem Fall nur kurz, bis wann Sie welche (Forschungs-)Arbeiten abschliessen wollen, wieviel Zeit Sie für das Schreiben Ihrer Dissertationsschrift einplanen, und wann sie planen Ihre Dissertation einzureichen und zu verteidigen.

Welche Rechte und Pflichten haben Promovierende, die Mitglied in der Graduiertenakademie sind?

Es gelten die in §5 der Ordnung der Graduiertenakademie (GA) festgelegten Rechte und Pflichten. Das Mitglied ist aufgrund der Mitgliedschaft vor allem berechtigt:

  • alle Qualifizierungs- und Beratungsangebote der GA nach Verfügbarkeit in Anspruch zu nehmen
  • Fördermaßnahmen der GA zu beantragen
  • Vertreter/innen des Doktorandenkonvents zu wählen bzw. sich zur Wahl in den Doktorandenkonvent zu stellen

Sie verpflichten sich zudem zur Einhaltung der Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der TU Dresden.

Darüber hinaus wird erwartet, dass Sie jederzeit vollständige und wahrheitsgemäße Angaben machen. Änderungen zu Ihrer Person, wie z.B. Adressänderungen, Änderung des postalischen oder E-Mail Kontaktes sowie der Abschluss oder ggf. Abbruch Ihrer Promotion sind der GA unmittelbar mitzuteilen.

Wann endet die Mitgliedschaft als Promovierende/r in der Graduiertenakademie?

Die Mitgliedschaft als Promovierende/r endet mit dem Tag der erfolgreichen Verteidigung der Promotion oder bei Abbruch des Promotionsverfahrens gemäß §4 Absatz 4 der Ordnung der Graduiertenakademie. In beiden Fällen informieren Sie uns bitte  postalisch oder per E-Mail.

Ich habe meine Promotion an der TU Dresden abgeschlossen und beginne als Postdoc ebenfalls an der TU Dresden. Kann ich weiterhin Mitglied in der Graduiertenakademie bleiben?

Ja. In dem Fall bitten wir Sie, uns den Antrag auf Mitgliedschaft als Postdoc zuzusenden, so dass Ihr Antrag geprüft werden kann. Bitte beachten Sie, dass die Mitgliedschaft als Postdoc  je nach Mitgliedschafttyp in der Regel 6 bzw. 12 Jahre nach der Promotion gemäß der Ordnung der Graduiertenakademie endet.

Kann ich die Mitgliedschaft in der Graduiertenakademie beenden?

Ja, jederzeit. Wenn Sie die Mitgliedschaft in der Graduiertenakademie nicht mehr wünschen, so teilen Sie uns dies bitte durch eine schriftliche Austrittserklärung postalisch oder per E-Mail mit.

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Claudia Markert
Letzte Änderung: 08.09.2017