Professur für Politische und Wirtschaftskommuni­kation

Lutz Hagen © 2016 André Wirsig

Geschäftsführender Direktor

Name

Prof. Dr. Lutz M. Hagen

Professur für Politische und Wirtschaftskommunikation

Organisationsname

Institut für Kommunikationswissenschaft

Institut für Kommunikationswissenschaft

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Zellescher Weg, Raum A249 Zellescher Weg 17

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-33412
fax Fax
+49 351 463-37724

Sprechzeiten:

Dienstag:
15:00 - 17:00
nach Anmeldung im Institutssekretariat!

über ifk-sekretariat@mailbox.tu-dresden.de

Wissenschaftlicher Werdegang
  • Im WS 2003/2004 Vertretung einer C4-Professur für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden, Erteilung des Rufes auf diese Professur.
  • Im WS 2002/2003 Vertretung einer C4-Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt, Gastdozent an der International University Bremen.
  • Im WS 2001/2002 und SS 2002 Verwaltung einer C3- Professur für Medienwissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
  • Bis 2000 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Kommunikations- und Politikwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Habilitationsstipendiat der DFG
  • Studium der Betriebswirtschaftslehre in Saarbrücken und Nürnberg. Promotion über Informationsqualität von Nachrichten. Habilitation über Wechselwirkungen zwischen der Konjunkturberichterstattung und der öffentlichen Wahrnehmung von Konjunktur (Konjunkturklima).
Forschungsschwerpunkte
  • Nachrichtenwesen, insbes. Produktion
  • Rezeption und Wirkung von Wirtschaftsberichterstattung
  • empirische Methoden, insbes. computerunterstützte Inhaltsanalyse und Zeitreihenanalyse
  • Medienökonomie
  • Online-Kommunikation
Ausgewählte Publikationen
  • Konjunkturnachrichten, Konjunkturklima und Konjunktur. Wie sich die Wirtschaftsberichterstattung der Massenmedien, Stimmungen der Bevölkerung und die aktuelle Wirtschaftslage wechselseitig beeinflussen - eine transaktionale Analyse (2005). Köln: Herbert von Halem.
  • Fussball, Public Mood und wie der Acker dann doch noch gewann. In: Holtz-Bacha, Christina (Hg): Die Massenmedien im Wahlkampf. Die Bundestagswahl 2002. Opladen/Wiesbaden: VS 2003, 264-281. Mit Reimar Zeh und Maike Müller-Klier.
  • Erwerbslosigkeit und die Agenda-Setting-Hypothese – Über den Einfluß der Medien auf die Wahrnehmung eines privaten und öffentlichen Problems. In: Zempel, Jeanette/ Bacher, Johann/ Moser, Klaus (Hg.) (2001): Erwerbslosigkeit ‑ Ursachen, Auswirkungen und Interventionen. Opladen: Leske und Budrich (Reihe: Psychologie sozialer Ungleichheit, Band 12), S. 207-231.
  • Freitextrecherche in Mediendatenbanken als Verfahren zur computerunterstützten Inhaltsanalyse. Beschreibung, theoretische und praktische Überlegungen zur Validität und ein Anwendungsbeispiel. In: Wirth, Werner/Lauf, Edmund (Hg.) (2001): Inhaltsanalyse. Perspektiven, Probleme, Potentiale. Köln: Herbert von Halem, S. 337-352.
  • Online-Medien als Quellen politischer Information. Empirische Untersuchungen zur Vermittlung, Nutzung und journalistischen Verarbeitung politischer Information in Internet und Online-Diensten. Opladen/Wiesbaden: Westdeutscher 1998.
  • The Transformation of the Media System of the Former German Democratic Republic after the Reunification and its Effects on the Political Content of Newspapers. In: European Journal of Communication 12 (1997) 1, S. 5-26.
  • Informationsqualität von Nachrichten. Meßmethoden und ihre Anwendung auf die Dienste von Nachrichtenagenturen. Opladen: Westdeutscher 1995.
Funktionen
  • 2002 bis 2003: Sprecher des Arbeitskreises „Kommunikation und Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft
Allgemeine Themenvorschläge für eine Abschlussarbeit bei Prof. Hagen

Nachfolgend finden Sie bevorzugte Themen für Abschlussarbeiten an der Professur Lutz M. Hagen. Die Themen sind beispielhaft zu verstehen und sollen dazu dienen eigene Fragestellungen zu entwickeln. Die Reihenfolge der Themenfelder hängt nicht mit ihrer Wichtigkeit zusammen. Sollten Sie eigene, abweichende Ideen haben, können Sie diese gern besprechen.

Wenden Sie sich bitte vorher an einen Mitarbeiter, um das vorläufige Thema  und die Vorgehensweise abzusprechen.

Berichterstattung

  • Wirtschaftsberichterstattung und ihre Effekte, z. B.:
    • Staatsverschuldung in der Medienberichterstattung
    • Verständlichkeit von Wirtschaftsnachrichten
    • Angebot und Nutzung von Wirtschaftsinformationen im WWW
  • Politikberichterstattung und ihre Effekte, z. B.:
    • Opportune Zeugen und Agents Provocateurs   
    • Quellenverwendung in der Berichterstattung  
    • Nachrichtenfaktoren im Vergleich zwischen Online  und Offline Medien
    • Politik als Thema in Sozialen Netzwerken
    • Funktion sozialer Netzwerke für die Diffusion von Nachrichteninhalten 
  • Qualität der Medienberichterstattung, z. B.:

    • Metaanalyse: Informationsqualität von Medien im internationalen Vergleich

    • Politische Vielfalt in der Blogosphäre  

    • Politische Ausgewogenheit (Einseitigkeit) in der Blogosphäre

    • Wahrheit journalistischer Aussagen in Print  und Netzmedien

  • Technik-undWissenschaftsberichterstattungundihreEffekte, z. B.:
    • Kerntechnik in der Presse: Ein Vergleich der Berichterstattung vor und nach dem Austieg  
    • Wie sich das Wissen von Schülern und Auszubildenden wandelt
  • Sportberichterstattung und ihre Effekte, z.B.:
    • Die Fußball WM 2014 in den Medien  
    • Sport als Determinante der Regierungspopularität

Internationale und interkulturelle Kommunikation

  • Internationale Nachrichtenflüsse und Contra Flow Forschung (Literaturüberblick)
  • Online Communities und Erhalt von kultureller Identität in der Diaspora
  • Sekundäranalyse der World Value Study 

Methoden

  • Validität von Überschriftenstichproben bei Agenda Setting Studien

  • Validität automatischer Inhaltsanalysen  

  • Inhaltsanalyse von Online Nachrichten, Potentiale und Probleme

  • Text Mining in Online Medien

Datensätze für Sekundäranalysen:

  • Querschnittliche Befragung sächsicher Schüler zur Mediennutzung

  • Zwei welliges Panel zur Präventions Kampagne des Gesundheitsministeriums  

  • Befragung des Publikums von Länderspielen bei der FiFa WM 2010

  • Befragung von Jüngeren und Älteren zur Gesundheitskommunikation

  • Zeitreihen zur Konjunkturberichterstattung internationaler Medien

Zu dieser Seite

Institut für Kommunikationswissenschaft
Letzte Änderung: 16.08.2018