Institut für Soziologie © TU Dresden Eingang Falkenbrunnen © Elisabeth Dittrich

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Die Soziologie in Sachsens Hauptstadt hat eine lange Tradition. Die Technische Universität Dresden gehört zu den ersten Hochschulen in Deutschland, an der eine Professur für Soziologie eingerichtet wurde.

Aktuell gibt es am Institut fünf Professuren, eine Forschungsprofessur und eine Honorarprofessur.

Geschäftsführender Direktor ist Herr Prof. Dr. Dominik Schrage.

Momentan sind ca. 500 Studierende im Bachelor- oder Masterstudium Soziologie eingeschrieben (Stand: Dez. 2017).

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Infotafel Falkenbrunnen © Elisabeth Dittrich

Profil & Geschichte

Die Soziologie in Sachsens Hauptstadt hat eine lange Tradition. Die Technische Universität Dresden gehört zu den allerersten Hochschulen in Deutschland, an der eine Professur für Soziologie eingerichtet wurde. In der Kulturwissenschaftlichen Abteilung, die das Lehramts- und auch das Wirtschaftswissenschaftsstudium umfasste, wurde schon Mitte der 1920er Jahre an der damaligen "Technischen Hochschule Dresden" eine außerordentliche Professur für Soziologie eingerichtet. Diese Professur hatte ab 1926 der Exil-Russe Fedor Stepun (1884 - 1965) inne.

Deren Existenz konnte sich jedoch nicht verfestigen, da während der Nazi-Diktatur der erste Stelleninhaber entlassen wurde und anknüpfend zu DDR-Zeiten das Fach zunächst als "bürgerliche Wissenschaft" galt. Erst in den 70er Jahren wurde wiederholt eine Soziologieprofessur geschaffen, die allerdings nur auf die Nebenfachausbildung beschränkt blieb.

Erst nach der "Wende" konnte die Soziologie an der TU Dresden substanziell ausgebaut werden. Heute ist sie in eine der wissenschaftlichen Profillinien der TU Dresden eingebettet, die sich mit dem kulturellen und sozialen Wandel befasst.