Foto einer Frau im Labor. Sie sitzt an einem Tisch und arbeitet am Mikroskop. © Amac Garbe Gebäude auf dem Campus der TU Dresden © TU Dresden

Mikrosystemtech­nik - Grundlage smarter Systeme

Wir betreiben anwendungs- und grundlagenorientierte Forschung zu smarten Mikrosystemen. Unser Forschungsprogramm reicht von den physikalischen, chemischen, werkstofftechnischen und technologischen Grundlagen über den computergestützten Entwurf bis hin zur Systemkonzeption.

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Einblick in unsere Forschungsgebiete

Forscherin schaut in ein Reagenzglas © Amac Garbe

Mikrosystemtechnik - Grundlage smarter Systeme

Die aktuellen großen Veränderungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, die durch die Schlagwörter „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ usw. beschrieben werden, sind durch die Integration von „Intelligenz“bzw. "Smartness" in alle denkbaren Funktionsstrukturen gekennzeichnet. Nicht nur Computer oder Maschinen, sondern auch Küchenhelfer, Hauselektronik, Autoreifen, Flugzeugflügel oder gar tragende Bauteile von Brücken werden „smart“ und interagieren in riesigen Netzwerken. Ihren „smarten Charakter“ erhalten sie meist durch die Integration von Mikrosystemen. Diese kleinen Systeme verfügen über eine eigene Datenverarbeitung, Sensoren, Aktoren, meist drahtlose Schnittstellen und eine eigene Energieversorgung. Wir betreiben sowohl angewandte als auch Grundlagenforschung.

In der angewandten Forschung beschäftigen wir uns vorrangig mit cyberphysischen Systemen, theranostischen Implantaten sowie mobiler Medizin-, Mess- und Analysetechnik sowie Display- und VR-Technologien auf neuestem Technikstand oder gar trendsetzendem Charakter. Dafür nutzen wir die neuesten verfügbaren Technologien.

Unsere Grundlagenforschung adressiert vor allem Lösungsansätze für Dinge, die bislang als kaum oder nicht realisierbar gelten. So beschäftigen wir uns mit transistorbasierter Mikrofluidik und der schaltkreisbasierten chemischen Informationsverarbeitung, aber auch mit der Vergegenständlichung virtueller, also nicht real existierender 3D-Objekte. Eine wichtige Rolle spielen neue, „smarte“ Materialien, insbesondere Polymere und Phasenübergangsmaterialien, mit denen wir Bauelemente mit neuartigen aktorischen, sensorischen und optischen Funktionalitäten realisieren möchten. Dafür entwickeln wir neue Materialien, Entwurfswerkzeuge und -verfahren, Fertigungstechnologien sowie Bauelemente- und Systemkonzepte.