Strukturfondsförderung
Inhaltsverzeichnis
C3LSHAPE
| Akronym | C3LSHAPE |
| Thema | Additiv gefertigte Formenbausysteme zur Herstellung von Zellulosefaser basierenden Hochspannungsisolatoren |
| Laufzeit | 01.07.2025–31.12.2027 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Niels Modler |
| Kurzbeschreibung |
Leistungstransformatoren sind essenziell für die Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz. Zellulose-Isolatoren spielen dabei eine zentrale Rolle, sind aber in Herstellung und Formanpassung kosten- sowie ressourcenintensiv. Neue Ansätze kombinieren additive Verfahren sowie den Autoklav-Prozess mit recyclebaren Kunststoffen um formstabile und nachhaltige Werkzeugformen zu schaffen. |
| Förderprogramm | FuE-Verbundprojektförderung 2021-2027 |
BIOCAN
| Akronym | BIOCAN |
| Thema | Development of bio-based polymers with covalently adaptable networks for recyclable natural fiber reinforced composite production |
| Laufzeit | 01.05.2025–30.04.2028 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
| Kurzbeschreibung |
Faserkunststoffverbunde (FKV) sind für Leichtbauanwendungen unter anderem im Mobilitätssektor von entscheidender Bedeutung. Für strukturelle Anwendungen, bei denen duroplastische Harze verwendet werden, ist die Recyclingfähigkeit jedoch ein ungelöstes Problem. Ziel von BioCAN ist die Demonstration einer integrierten Prozesskette, die die effiziente Herstellung neuartiger Vitrimere, deren Verarbeitung zu naturfaserverstärkten FKV sowie die Entwicklung von Recyclingverfahren umfasst. |
| Förderprogramm | EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |
IMIL
| Akronym | IMIL |
| Thema | Integrale Mehrkomponenten-Dichtsysteme mittels Mehrkomponenten-Spritzgusstechnologie |
| Laufzeit | 01.01.2025–31.12.2027 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Niels Modler |
| Kurzbeschreibung |
Das Projekt IMIL verfolgt das Ziel, tribologische Verluste inMaschinen und Anlagen durch eine neuartige Mehrkomponenten-Dichtung zu reduzieren, um sowohl Energie zu sparen als auch den Wartungsaufwand zu minimieren. Durch die Entwicklung tribologisch optimierter Materialien sollen die Reibverluste signifikant reduziert werden. Das neuartige integrale Design der Dichtung kombiniert mehrere Funktionskomponenten in einem Bauteil und wird mittels Mehrkomponenten-Spritzgusstechnologie gefertigt. |
| Förderprogramm | FuE-Verbundprojektförderung 2021-2027 |
X-Garden
| Akronym |
XGARDEN |
| Thema | Transgraniczne Ogrody Doświadczeń / Grenzüberschreitende Experimentgärten |
| Laufzeit | 01.01.2025–28.02.2027 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Niels Modler |
| Projekt- verantwortlicher |
Dr.-Ing. Albert Langkamp, Dipl.-Ing. Tom Dziewiencki |
| Kurzbeschreibung |
Die Umsetzung des Projekts erfolgt im Rahmen einer grenzüberschreitenden Partnerschaft, deren einzelne Partner in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Verbesserung der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft tätig sind, d.h. dem Forschungsnetzwerk Łukasiewicz, Polnisches Zentrum für Technologieentwicklung (PORT) aus Wrocław, der Universität Zielona Góra, der Technischen Universität Dresden sowie der TGZ Bautzen GmbH. Umfang des im sächsisch-polnischen Grenzraum umgesetzten Projekts: • Veranstaltung grenzüberschreitender Workshops, u. a. Sommercamps sowie öffentlicher Bildungsvorträge im • Weiterbildungen für Lehrerinnen unter dem Motto „Zukunftskompetenzen“. • Bereitstellung einer mobilen interaktiven Ausstellung über den MINT-Bereich beiderseits des sächsisch-polnischen Grenzraums für eine breit gefasste Zielgruppe anzusprechen. • Kooperationsmaßnahmen einschl. Networking, um Erfahrungen und Know-how in den Bereichen Entwicklung von Zukunftskompetenzen, Bildung und Innovation und dem lokalen Arbeitsmarkt auszutauschen. Angesichts des stetig voranschreitenden technologischen Fortschritts werden auf dem Arbeitsmarkt analytisches Denkvermögen, effektives Problemlösen, Kreativität und Innovation sowie ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenzen immer stärker nachgefragt; gleiches gilt für alltägliche Anforderungen. Aus diesem Grunde sollen im Rahmen des Projekts Methoden der sog. MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zur Anwendung gelangen, die auf einem gezielten Einbezug von Wissenschaft, Technik einschl. Informatik, Ingenieurwesen sowie Mathematik in den Lehr- und Lernprozess beruhen und darauf abzielen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die in der Arbeitswelt wie auch imLeben gefordert sind. Aufgrund des grenzüberschreitenden Charakters der Maßnahmen wird die Umsetzung des Projekts einen Beitrag dazu leisten können, die deutsch-polnische Grenze nicht als Hindernis, sondern als Chance wahrzunehmen, um Zukunftskompetenzen zu entwickeln, gezielt Wissen und Horizonte zu erweitern sowie auf dem lokalen Arbeitsmarkt eine attraktive Beschäftigung zu finden. |
| Förderprogramm |
INTERREG Polen – Sachsen 2021–2027 |
LOBO
| Akronym |
LOBO |
| Thema | Lokale In-Situ Funktionalisierung großvolumiger 3D-Druck-Bauteile mittels mobiler Spritzgießtechnik |
| Laufzeit | 01.01.2024–31.12.2026 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Niels Modler |
| Projekt- verantwortlicher |
Dipl.-Ing. Martin Pohl, Dipl.-Ing. Christian Vogel |
| Kurzbeschreibung | Das Ziel des F&E-Vorhabens LOBO, welches gemeinsam vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden und der ANYBRID GmbH durchgeführt wird, ist die Technologiekombination des großvolumigen 3D Drucks und dem mobilen Spritzgießen für einen reale Einsatzumgebung zu befähigen. Dafür ist es notwendig, ein tiefgreifendes Verständnis der Material-Prozess-Struktureigenschaftsbeziehungen zu erforschen. Dabei gilt es, ideale Prozessfenster für die Verarbeitung zu ermitteln und deren Auswirkungen systematisch zu identifizieren. Das finale Ziel des Projekts ist es, eine prototypische Fertigungsumgebung im Labormaßstab aufzubauen, um die Potentiale dieser Technologiekombination zu veranschaulichen und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. |
| Förderprogramm |
FuE-Verbundprojektförderung 2021-2027 Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. |
FOFLU
| Akronym |
FOFLU |
| Thema | Modulares Forschungsflugzeug |
| Laufzeit | 01.08.2025–31.06.2027 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
| Kurzbeschreibung |
Die TU Dresden beschafft ein modulares Forschungsflugzeug für die Erprobung zukünftiger fossilfreier Antriebssysteme. Sächsische KMU werden in die Lage versetzt, Technologien zu entwickeln, mit denen die Klimaschutzziele der EU erreicht werden. Der Fokus liegt auf der Integration dieser Antriebe. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern unterstützt die Entwicklung der Luftfahrtindustrie in Ostdeutschland. Das Projekt stärkt die praxisnahe MINT-Ausbildung in Kamenz und Umgebung. |
| Förderprogramm | EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |
VOROBONE
| Akronym | VOROBONE |
| Thema | Voronoistruktur-basierte individuell lastangepasste Implantate aus polymeren Knochenersatzmaterialien |
| Laufzeit | 11.08.2025–31.12.2027 |
| Projektleiter | Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
| Kurzbeschreibung |
Das zentrale Ziel dieses Vorhabens ist die Erforschung nichtmetallischer, individueller Knochenersatzimplantate mit einem neuartigen, gesteigerten Maß an Funktionsintegration durch den Einsatz definierter, zellularer Strukturen auf Basis von Voronoi-Diagrammen. Obwohl Titan als etabliertes Implantatmaterial eine hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilät aufweist, führt seine im Vergleich zum menschlichen Knochen wesentlich höhere Steifigkeit zu mechanischen Spannungen an der Grenzfläche zum Knochen, was langfristig Probleme verursachen kann. In der jüngeren Forschung werden alternative Materialien wie PMMA, Keramiken und PEEK untersucht, die eine knochenähnliche Steifigkeit bieten und z.B. das Risiko von Lockerungen verringern kann. Im Vorhaben erfolgt für solche Materialien die Untersuchung der Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Voronoi-Gitterzellformen. Zudem werden Methoden zur anwendungsorientierten Entwicklung individuell an die biologischen Randbedingungen angepassten zellularen Knochenersatzimplantaten mit gesteigerter Funktionsintegration erforscht. Hauptschwerpunkt ist dabei der Einsatz von Topologieoptimierung zur Darstellung lastangepasster gradierter Gitterstrukturen auf Voronoi-Basis. Dadurch soll eine patientenspezifische Gestaltung, eine gesteigerte Osseointegration sowie eine an den Knochen angepasste Steifigkeit erreicht werden. |
| Förderprogramm | EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |
3D4LU
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Akronym |
3D4LU |
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Thema |
Zulassungsfähige 3D-gedruckte sicherheitsrelevante Strukturbauteile für zukünftige Luftfahrzeuge |
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Laufzeit |
01.07.2025–31.12.2027 |
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Projektleiter |
Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
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Kurzbeschreibung |
Im Forschungsprojekt werden sicherheitsrelevante, additiv gefertigte (AM) Strukturbauteile für den Einsatz in fossilfreien Luftfahrzeugen erforscht. Am Beispiel einer Halterung für einen Hochdruck-Wasserstofftank im Forschungsflugzeug (FoFlu) der TU Dresden wird die Entwicklung bis TRL4 sowie der Einsatz im Flug demonstriert. Der zunehmende Luftverkehr und die Anforderungen an Klimaneutralität erfordern neue Ansätze wie Leichtbau, fossilfreie Antriebe, Diversifizierung der Luftfahrzeuge (GA, UAV, eVTOL) und moderne Fertigungstechnologien. AM-Verfahren ermöglichen dabei eine flexible, ressourcenschonende Fertigung hochbeanspruchbarer Metallstrukturen – ideal für Kleinserien und integrale Bauweisen. Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis prozessbedingter Imperfektionen aufzubauen und Methoden zur Vorhersage von Material- und Bauteileigenschaften zu entwickeln, um eine gezielte Nachbehandlung zu ermöglichen. Es werden AM-gerechte Designmethoden und Konzepte zur schadenstoleranten Auslegung erarbeitet, um die Zulassung sicherheitsrelevanter Bauteile zu ermöglichen. Der klassische Zulassungsprozess wird dabei gezielt um AMspezifische Anforderungen erweitert. |
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Förderprogramm |
EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |
E-LIGHT
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Akronym |
E-LIGHT |
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Thema |
Strukturintegrierte, lasttragende Batteriesysteme zur Erhöhung des Leichtbaugrades für eine nachhaltige Mobilität |
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Laufzeit |
25.07.2025–31.12.2027 |
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Projektleiter |
Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
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Kurzbeschreibung |
In der E-Mobilität haben Leichtbau und Energiespeicherung eine große Bedeutung. Bei allen elektrisch betriebenen Fahrzeugen werden Batterien bisher lediglich zur Bereitstellung der elektrischen Energie verwendet. Häufig bestehen diese Batterien aus einem Batteriegehäuse in dem sich je nach Anwendung bis zu mehrere tausend standardisierte Rundzellen befinden. Diese weisen eine robuste Bauweise bei gleichzeitig hoher Energiedichte auf. Die mechanische Belastbarkeit der Komponenten Batterieträger und Batteriegehäuse sowie der darin befindlichen Rundzellen wird bislang für die Gesamtfahrzeugfestigkeit oder -steifigkeit kaum ausgenutzt. Das Ziel des Projekts "e-light" ist es, ein neuartiges Systemdesign für Batteriemodule zu entwickeln. Hierbei werden Fahrzeugstrukturen so entwickelt, dass diese nicht nur leichter sind, sondern die Rundzellen direkt in deren Hohlraum integriert werden können. Damit soll die gegebene mechanische Belastbarkeit verfügbarer Rundzellen gezielt ausgenutzt werden. Dies führt zu einer verbesserten Ausschöpfung des Tragverhaltens sowie zu einer deutlichen Gewichtsreduktion des Bauteil-Batterie-Gesamtsystems. |
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Förderprogramm |
EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |
H2-BASISTANK
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Akronym |
H2-BASISTANK |
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Thema |
Steigerung der gravimetrischen Speicherdichte von H2-Hochdruck-Tanks mittels Forschung an einem Basis-Tank |
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Laufzeit |
23.07.2025–31.12.2027 |
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Projektleiter |
Prof. Dr.-Ing. Maik Gude |
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Kurzbeschreibung |
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines validierten Basis-Hochdrucktanks zur Speicherung von Wasserstoff mit hoher gravimetrischer Speicherdichte. Hintergrund ist der stark steigende Bedarf an H2-Speichern für Anwendungen in der klimaneutralen Mobilität – insbesondere bei gleichzeitiger Verknappung der eingesetzten Kohlenstofffasern. Der Basis-Tank dient als Referenzstruktur für künftige Optimierungen. Auf Grundlage einer definierten Anforderungsspezifikation werden analytische, numerische und experimentelle Methoden zur Modellbildung, Auslegung und Nachweisführung kombiniert. Eine experimentell gestützte, modellbasierte Parametervariation zeigt den Einfluss von Werkstoff-, Fertigungs- und Gestaltungsparametern auf die Speicherdichte. Sensitivitätsanalysen und Unsicherheitsquantifizierung unterstützen die robuste Bewertung. Die Ergebnisse werden in Designrichtlinien überführt und in enger Zusammenarbeit mit sächsischen Industriepartnern – insbesondere KMU – für die Anwendung auf reale Speicherlösungen vorbereitet. Damit wird ein messbarer Beitrag zur Weiterentwicklung sicherer, leichter und effizienter H2-Speichertechnologien in Sachsen geleistet. |
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Förderprogramm |
EFRE/JTF - Forschung InfraProNet 2021-2027 |