DataPro-3DCP
Digitale Prozessabläufe und Standardisierung beim Beton-3D-Druck
| Finanzierung: | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Industrielle Gemeinschaftsforschung |
| Förderkennzeichen: | IGF_2024-01150 |
| Partner: |
Institut für Baubetriebswesen |
| Projektbegleitender Ausschuss: |
AEC3 Deutschland GmbH |
| Laufzeit: | 07/2025 - 06/2027 |
| Kontakt: | Paul Plaschnick |
Die Automatisierung von Bauteilen durch Beton-3D-Druck ist entscheidend, um trotz Fachkräftemangel, steigender Kosten und hoher Qualitätsanforderungen die Produktivität zu steigern. Derzeit fehlen jedoch standardisierte digitale Prozesse und Schnittstellen, da viele Entwicklungen proprietär sind. Dies behindert eine breite Einführung und führt zu Mehraufwand bei Planung, Genehmigung und Herstellung. Um die Technologie wirtschaftlich und prozesssicher einzusetzen, ist eine durchgängige digitale Kette von der BIM-Planung über Maschinensteuerung (z. B. G-Code) bis zur digitalen Dokumentation „as built“ notwendig.
Das Forschungsprojekt DataPro-3DCP zielt darauf ab, pränormative Grundlagen für standardisierte Datenflüsse zu schaffen und insbesondere für extrusionsbasierte Druckverfahren. Dabei werden baukonstruktive, betontechnologische und maschinenspezifische Anforderungen, Materialverhalten, Witterungseinflüsse und „on-the-fly“-Regelungen berücksichtigt. Ziel ist die automatisierte Umwandlung von BIM-Modellen in ausführungsfertige Steuerungsdaten.
Digitale Prozessabläufe und Standardisierung beim Beton-3D-Druck
Die Validierung erfolgt am TUD-Versuchsstand mit einem Drucker für Bauteile bis 6 m × 3 m × 3 m. Durch die Schaffung eines allgemeingültigen Industriestandards, vergleichbar mit etablierten Normen im Baubereich, sollen Markteintrittsbarrieren gesenkt, Innovationen gefördert und die Digitalisierung von Bauverfahren vorangetrieben werden.
TUD-Versuchsstand