23.01.2018

Transferprojekt des Monats: Klimaschutz beginnt bereits in der Entwicklung...

Beschränkungen des Pkw-Verkehrs werden längst nicht mehr nur für Peking oder Paris diskutiert. Zunehmend geraten auch deutsche Städte in den Fokus behördlicher Maßnahmen zur Reduktion von Partikelemissionen. Die Emissionsquellen sind dabei vielfältig.

Zur Reduktion der Gesamtemissionen eines Automobils müssen die einzelnen Emissionsquellen gesondert betrachtet werden. Beispielsweise entsteht Ruß, welcher dann über das Abgas ausgetragen wird, wenn Ölnebel (Blow-By) aus dem Kurbelgehäuse in den Verbrennungsraum gelangt. Durch den Einsatz geeigneter Messtechnik kann innerhalb kürzester Zeit ein optimaler Ölnebel-Abscheider für einen bestimmten Motorentyp ausgewählt werden.

Durch die Kombination einer gravimetrischen Messung und optischen Ölaerosolkonzentrationsmessung lässt sich die Vermessung kompletter Motorenkennfelder, bei gleichzeitig verbesserter zeitlicher Auflösung, beschleunigen. Mit dem Prüfstand BBT143 sind zudem eine Online Überwachung von Ölnebeln sowie eine Bewertung von Ölnebelabscheidern am Motorenprüfstand möglich. Vorteile liegen zudem in der zeitsparenden und reproduzierbaren Ermittlung des Ölgehaltes im Blow-by in einem großen Konzentrationsbereich sowie Messungen auch im Vollstrom des Blow-by.

Die Topas GmbH ist seit über 26 Jahren auf dem Gebiet der Partikel- und Aerosoltechnologie tätig, insbesondere durch die Entwicklung und Herstellung von Geräten zur Erzeugung, Messung und Verdünnung von luftgetragenen Partikeln (Aerosole) sowie von komplexen Prüfanlagen für Filter, Filtermedien und Abscheidern. Neben internen F&E-Aktivitäten trägt auch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zur Erweiterung des firmeneigenen Know-hows bei.


Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag des  Dresdner Transferbriefes, Ausgabe "Sprungbrett Informationstechnik" (02/2016). Seit 25 Jahren veröffentlicht das Magazin regelmäßig aktuelle Transferschwerpunkte der im Raum Dresden angesiedelten forschenden Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Ziel der Publikation ist es immer wieder aufs Neue, herausragende Forschungsergebnisse in der Anwendung oder auf dem Weg zur Anwendung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Mit der Publikation innovativer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung wollen die Herausgeber (TU Dresden, TechnologieZentrumDresden GmbH, GWT-TUD GmbH und IHK Dresden) einen Beitrag für eine erfolgreiche Verwertung leisten.


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dresden, Unternehmen oder Forschungseinrichtungen, die sich mit ihrem Projekt für das Transferprojekt des Monats bewerben möchten, können dies formlos per E-Mail tun.

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Eva Wricke
Letzte Änderung: 05.04.2018