Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen
100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden begeht der Freistaat Sachsen unter Federführung des SMWK 2026 ein landesweites „Jahr der jüdischen Kultur“. Unter dem Titel „Tacheles“ beleuchten zahlreiche Veranstaltungen in ganz Sachsen die jüdische Geschichte und Kultur sowie das jüdische Leben im Freistaat aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ziel ist es, jüdisches Leben, jüdische Kultur und Geschichte als selbstverständlichen Teil der sächsischen Gesellschaft, Kulturlandschaft sowie der Lokal- und Regionalgeschichte zu sehen und zu verstehen.
Die TUD beteiligt sich mit einigen Formaten am "Jahr der jüdischen Kultur". Die Angebote werden laufend aktualisiert.
Im Rahmen des Begleitstudiums „Jüdischer Alltag in Deutschland: Zwischen Bürgerrechten, Antisemitismus und #nie wieder“ hält Esther Kontarsky am 22. April um 18:30 Uhr einen öffentlichen Vertrag zum Thema “Phoenix aus der Asche? Versuch über jüdische Kontinuität und Diskontinuität in Deutschland nach 1945”. Die Veranstaltung ist zugleich ein Beitrag der TUD zu „TACHELES – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen”.
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an TUD-Mitglieder als auch externe Interessierte. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Dazu senden Sie bitte eine Mail mit ihrem Namen an . Der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung benannt gegeben.
Die lange gehegte Vorstellung, dass die (westliche) Welt zunehmend eine Welt sein wird, in der Religionen an Bedeutung verlieren und schließlich ganz verschwinden, hat sich als falsch herausgestellt. Im Sozialen wie Politischen treten Religionen wieder verstärkt in Erscheinung – als Sinn- und Orientierungssysteme, als sozial caritative Institutionen, aber auch als Agenten im „Kampf der Kulturen“ sowie gewaltsamer politischer Konflikte.
Vor diesem Hintergrund sind Grundkenntnisse der großen Religionen nicht nur für angehende Lehrer:innen eine entscheidende Voraussetzung, um die religiös-politische Gemengelage der Gegenwart zu verstehen, Konfliktfelder interreligiösen Dialogs zu kennen und integrative wie konfliktverschärfenden Potenziale der Religionen unterscheiden zu können.
In der ersten von zwei aufeinander aufbauenden Vorlesungen wird Prof. em. Daniel Krochmalnik Grundkenntnisse zentraler Glaubensinhalte des Judentums vermitteln, um darauf aufbauend in der zweiten Vorlesung Schlaglichter auf Fragen des interreligiösen Dialogs und den Problemkomplex politischer Religion zu werfen.
Die Vorlesungen sind Teil der Vorlesung "Von Menschen und Göttern. Einführung in die monotheistischen Weltreligionen" der Professur für Systematische Theologie am IKTh der TUD.
Zur Teilnahme an der ersten Vorlesung klicken Sie bitte auf den Zoom-Link.
Lomir redn yidish! Lasst uns Jiddisch sprechen! In diesem Sprachkurs lernt ihr erste einfache Gespräche auf Jiddisch zu führen und übt das Lesen und Schreiben des hebräischen Alphabets. Außerdem erhaltet ihr einen Einblick in die Geschichte des Jiddischen und erfahrt, warum es ein bisschen wie Deutsch klingt, aber trotzdem eine ganz eigene Sprache ist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
- Kursleitung: Dr. Annelie Bachmaier, Institut für Slavistik
- Zielgruppe: Beschäftigte und Studierende.
- Veranstaltungsort: Fritz-Foerster-Bau, Raum 148
- Anmeldung (per OPAL) erforderlich.
Die lange gehegte Vorstellung, dass die (westliche) Welt zunehmend eine Welt sein wird, in der Religionen an Bedeutung verlieren und schließlich ganz verschwinden, hat sich als falsch herausgestellt. Im Sozialen wie Politischen treten Religionen wieder verstärkt in Erscheinung – als Sinn- und Orientierungssysteme, als sozial caritative Institutionen, aber auch als Agenten im „Kampf der Kulturen“ sowie gewaltsamer politischer Konflikte.
Vor diesem Hintergrund sind Grundkenntnisse der großen Religionen nicht nur für angehende Lehrer:innen eine entscheidende Voraussetzung, um die religiös-politische Gemengelage der Gegenwart zu verstehen, Konfliktfelder interreligiösen Dialogs zu kennen und integrative wie konfliktverschärfenden Potenziale der Religionen unterscheiden zu können.
In dieser zweiten Vorlesung zum Thema wirft Prof. em. Daniel Krochmalnik Schlaglichter auf Fragen des interreligiösen Dialogs und den Problemkomplex politischer Religion.
Die Vorlesungen sind Teil der Vorlesung "Von Menschen und Göttern. Einführung in die monotheistischen Weltreligionen" der Professur für Systematische Theologie am IKTh der TUD.
Zur Teilnahme klicken Sie bitte auf dem Zoom-Link.
Ab dem Sommersemester 2026 startet unter Leitung von Prof. Dr. Maria Häusl an der Philosophischen Fakultät ein neues Begleitstudium unter dem Titel „Jüdischer Alltag in Deutschland. Zwischen Bürgerrechten, Antisemitismus und #nie wieder“. In einer interdisziplinären Kooperation von Professuren der Philosophischen Fakultät und jüdischen Einrichtungen und Gemeinden vermittelt das Begleitstudium den Studierenden aus allen Lehramtsstudiengängen Einblicke in die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland und bereitet sie darauf vor, schulische Bildungsprozesse nachhaltig gegen Antisemitismus auszurichten. Die Anmeldung zum Begleitstudium ist für Studierende ab dem 2. Studiensemester vom 02.02. bis zum 15.03.2026 möglich.
- Zielgruppe: Studierende (Lehramt)
- Weitere Infos hier.
Veranstaltungshighlights im Raum Dresden sind auf der Webseite der Landeshauptstadt Dresden zusammengestellt. Alle Veranstaltungen des Themenjahrs in ganz Sachsen sind zudem auf der Tacheles-Webseite verzeichnet.
Zum Hintergrund:
Dem "Jahr der jüdischen Kultur" liegt ein breiter Kulturbegriff zugrunde, der neben Kunst und Kultur in engerem Sinne auch Geschichte und Erinnerungskultur, den Bereich der kulturellen, historischen, schulischen Bildung sowie Begegnungsangebote umfasst.
Es soll einerseits eine umfassende und zugleich kritische Bestandsaufnahme des Umgangs mit dem kulturellen und historischen jüdischen Erbe Sachsens und seiner Erforschung ermöglichen und bereits Vorhandenem eine größere Sichtbarkeit verleihen, andererseits aber auch neue Perspektiven, Repräsentationsformen und Vermittlungsangebote einbeziehen. Das Themenjahr präsentiert die vielfältige jüdische Geschichte und Kultur Sachsens, zeigt aber ebenso Leerstellen und unwiederbringliche Verluste auf. Es möchte den Dialog zwischen der jüdischen Gemeinschaft und der Mehrheitsgesellschaft Sachsens öffnen, fördern und verstetigen und dabei zugleich das Wissen über und das Verständnis für jüdisches Leben, jüdische Kultur, Tradition und Religion vergrößern.
Weitere Informationen zum "Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen" sowie Angebote und Veranstaltungen in ganz Sachsen finden Sie außerdem direkt auf der Projekt-Webseite "Tacheles".
© TUD
Projekt- und Kommunikations-koordinatorin Uni und Gesellschaft
NameElisabeth Krollpfeiffer
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Dezernat 9 – Universitätskultur
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Technische Universität Dresden Dezernat 9
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