23.08.2017

Hochleistungsrech­nen am DLR künftig auch in Dresden

Das Bild zeigt das Ergebnis einer numerischen Strömungssimulation an einem Airbus A380. Am Rumpf ist die Druckverteilung während des Fluges zu erkennen, an der rechten Tragfläche die Strömungsverteilung. Die linke Tragfläche zeigt ein "Rechengitter". © DLR Das Bild zeigt das Ergebnis einer numerischen Strömungssimulation an einem Airbus A380. Am Rumpf ist die Druckverteilung während des Fluges zu erkennen, an der rechten Tragfläche die Strömungsverteilung. Die linke Tragfläche zeigt ein "Rechengitter". © DLR

Ergebnis einer numerischen Strömungssimulation an einem Airbus A380

Das Bild zeigt das Ergebnis einer numerischen Strömungssimulation an einem Airbus A380. Am Rumpf ist die Druckverteilung während des Fluges zu erkennen, an der rechten Tragfläche die Strömungsverteilung. Die linke Tragfläche zeigt ein "Rechengitter".

Ergebnis einer numerischen Strömungssimulation an einem Airbus A380 © DLR

Am 3. August 2017 wurde in Dresden das Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung des Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR SP) gegründet. Das strategische Ziel des Institutes ist die Bündelung der Forschungskompetenzen des DLR im Bereich Softwareentwicklung sowie die Erforschung neuer Möglichkeiten für eine durchgängige Digitalisierung der Flugzeugentwicklung. Bei der Entwicklung neuer Flugzeuge fallen bereits sehr früh Entscheidungen, die bis zu 80 % der Gesamtkosten festlegen. Umso wichtiger ist es, alle Eigenschaften über den gesamten Lebenszyklus hinweg vorher im Computer zu simulieren: von der Konzeptphase über den Entwurf, die Erprobung, Konstruktion, Fertigung, Zertifizierung sowie den Betrieb bis zur Außerdienststellung. Dadurch können bei der Einführung neuer Luftfahrttechnologien Zeit, Kosten und Risiken signifikant minimiert werden. Dieses „virtuelle Produkt“ ist eines der Leitkonzepte der DLR-Luftfahrtforschung. Als zwingende Voraussetzung dafür ist das Hochleistungsrechnen ein bedeutendes Forschungsgebiet des neuen DLR-Instituts.  Hier sind Entwicklungen geeigneter Algorithmen, Programmier- und Datenmodelle notwendig, um die effiziente Nutzung aktueller und zukünftiger paralleler Rechnerarchitekturen in den verschiedenen Fachrichtungen zu gewährleisten. Ziel ist es, das Institut in Dresden als HPC-Kompetenzzentrum für das DLR auszubauen, in diesem Bereich ist eine enge Kooperation mit dem ZIH der TU Dresden geplant.

Weitere Informationen: http://www.dlr.de/sp

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Letzte Änderung: 23.08.2017