HRSK II - Taurus Phase 2 © Robert Gommlich Verkabelung © Robert Gommlich

Datenintensives Rechnen - Hochleistungs­rechnen

Mit dem Hochleistungsrechner-/Speicherkomplex (HRSK-II) steht den sächsischen Wissenschaftler/-innen ein Supercomputer mit etwa 43.000 CPU-Kernen und einer Spitzenleistung von über 1,5 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde zur Verfügung.
Die für das datenintensive Rechnen maßgeschneiderte Architektur und die weitreichenden Möglichkeiten zur Energiemessung sowie zum Performance-Monitoring bieten ideale Voraussetzungen, um während der geplanten Betriebszeit die hoch gesteckten Forschungsziele der Anwender sowie der ZIH-eigenen Methodenforschung zu erreichen.

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Mitarbeiter vor dem HPC-System Taurus © Robert Gommlich

Hochleistungsrech­nen auf HRSK-II

Als Kompetenzzentrum für das Hochleistungsrechnen bietet das ZIH seinen Nutzern spezielle HPC-Ressourcen sowie eine gezielte Unterstützung und Beratung.

Der durch das ZIH konzipierte und betriebene Hochleistungsrechner-/Speicherkomplex (HRSK-II) erreicht mit 43.000 CPU-Kernen eine Spitzenleistung von über 1,5 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde. Daneben verfügt das System über einen Datenspeicher, der aus etwa 2000 hochkapazitiven Festplatten besteht sowie über einen Verbund von schnellen SSDs für Spezialaufgaben. 

Der HRSK-II bildet damit die Grundlage für die erfolgreiche Bearbeitung von sehr rechenintensiven und/oder datenintensiven Fragestellungen der verschiedenen Wissenschaftsgebiete wie numerische Strömungsberechnung, Wetter- und Klimasimulation, Materialforschung, Elektrodynamik sowie Lebenswissenschaften/Bioinformatik. Gleichzeitig bietet das System eine erste infrastrukturelle Basis für die Serviceaufgaben des Big-Data-Kompetenzzentrums ScaDS Dresden/Leipzig

Das Rechenzentrum des Lehmann-Zentrums (LZR) der TU Dresden vereint Sicherheit und Hochverfügbarkeit mit hoher Leistungsdichte und langfristig flexibler Nutzbarkeit. Es zeichnet sich durch Energie- und damit Kosteneffizienz aus. Allein die Warmwasserkühlung des HRSK-II spart mehr als 250.000 Euro Betriebskosten jährlich durch den Verzicht auf Kältemaschinen. Zusätzliche Einsparungen entstehend durch die Nachnutzung der Rechnerabwärme in umliegenden Gebäuden. Das Konzept wurde 2014 mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis in der Kategorie Energie- und Ressourceneffizientes Rechenzentrum ausgezeichnet.