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Studiengang Antike Kulturen (Master)

Informationen gültig bis Mai 2013, Änderungen vorbehalten
Abschluss Master of Arts
Regelstudienzeit 4 Semester
Studienform Direktstudium
Studientyp weiterführend
Bewerbungsmodalitäten für deutsche Studienbewerber und Bildungsinländer einblenden
1. Fachsemester
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungsfrist Studium 1. Juni - 15. September
Bewerbungsportal
Höhere Fachsemester
Bewerbungsportal
Bewerbungsmodalitäten für ausländische Studienbewerber einblenden
1. Fachsemester
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei
Studienbeginn Wintersemester
Bewerbungszeitraum 15. April - 15. Juli (für direkten Studienbeginn im Wintersemester)
Bewerbungszeitraum mit Vorbereitungskurs 15. April - 31. Mai (für Studienvorbereitung im Wintersemester),

15. Oktober - 30. November (für Studienvorbereitung im Sommersemester)
Bewerbungsportal

Studienvoraussetzungen

Studienvoraussetzung ist der Abschluss in einem Bachelor-Studiengang Geschichte, Latinistik, Gräzistik, Evangelische Theologie, Katholische Theologie oder einem vergleichbaren Studiengang.

Sprachniveau Deutsch

für ausländische Studienbewerber: TestDaF (TDN 4x4) oder DSH 2 »Details Sprachvoraussetzungen

Hinweise zur Bewerbung

Liegt zum Zeitpunkt der Antragstellung der Nachweis des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses noch nicht vor, wird der Bewerber auch dann berücksichtigt, wenn bereits 80 % der durch den Hochschulabschluss erreichbaren Leistungspunkte aufgrund von abgeschlossenen Modulprüfungen oder auch der Abschlussarbeit und ggf. des Kolloquiums durch Bescheinigung der Herkunftshochschule (Prüfungsamt) nachgewiesen werden. Die Bescheinigung soll auch eine auf der Grundlage der bereits absolvierten Prüfungsleistungen berechnete, vorläufige Durchschnittsnote enthalten, wenn es sich um einen zulassungsbeschränkten (TU-Nc) Masterstudiengang handelt.

Allgemeines zum Studiengang

Wann und wo wurde denn eigentlich die Demokratie erfunden? Wieso wurde die europäische Welt in verhältnismäßig kurzer Zeit christlich und wie weit trug das zu einem ‚europäischen Sonderweg’ bei? Warum wurde denn der Beginn der antiken Literatur mit Homer schon gleich einer der Höhepunkte der Weltliteratur? Weshalb berechnete man im 3. Jahrhundert v. Chr. schon den Erdumfang recht präzise, glaubte aber später wieder, die Erde sei eine Scheibe? Wieso gewann die antike Kunst so lange Vorbildcharakter? Warum war das römische Reich so langlebig, und warum identifizierten sich die Untertanen mit ihm, statt es als Fremdherrschaft abzulehnen? Mit solchen und vielen anderen interessanten Fragen beschäftigt sich der interdisziplinäre Masterstudiengang „Antike Kulturen“.
Absolventen des Masterstudiengangs zeichnen sich zum einen natürlich durch vertiefte und verbreiterte Kenntnisse der Antiken Kulturen aus; sie haben aber vor allem auch das methodische und analytische Rüstzeug erworben, um sich verstreute und lückenhafte Informationen, wie sie für die Antike generell charakteristisch sind, zu erschließen, daraus logisch saubere Schlüsse zu ziehen und plausible Rekonstruktionen und Konzepte zu entwickeln. Dazu werden im Laufe des Studiums philologische, historische und religionsgeschichtliche Fragestellungen bearbeitet.

Studieninhalt

Der Masterstudiengang „Antike Kulturen“ vermittelt vertiefte historische, philologische, exegetische und religionsgeschichtliche Kenntnisse für das Verständnis der antiken Kulturen des Mittelmeerraums.
Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt und wird von beteiligten Fächern (Alte Geschichte; Biblische Theologie; Klass. Philologie) gemeinsam verantwortet.
Da die Studierenden unterschiedliche Vorkenntnisse aus diesen drei Bereichen besitzen, dienen zwei einführende Module dazu, die unterschiedlichen Voraussetzungen aneinander anzugleichen. Im Sprachmodul werden philologische Grund- und Spezialkenntnisse und Fähigkeiten (Latein, Griechisch, Hebräisch) erworben, im Modul Grundlagen zum Studium der Antiken Kulturen werden die Grundkenntnisse aus denjenigen Fächern vermittelt, die nicht bereits im BA-Studiengang studiert wurden.
Das Modul Quellen- und Quellenarten gibt einen Überblick über die verschiedenen literarischen und materialen Quellen, denen wir die Kenntnis der Antike verdanken.
Die drei Vertiefungsmodule Identität und Differenz, Kult und Kultur sowie Tradition und Innovation behandeln in interdisziplinärer Zusammenarbeit diejenigen Fragestellungen, die für das Verständnis der Antiken Kulturen der Mittelmeerwelt entscheidend sind.
Ein Alterumswissenschaftliches Kolloquium führt in aktuelle Forschungsdiskussionen ein und regt zur Abfassung einer interdisziplinär angelegten Masterarbeit an.

Struktur

Abbildung Struktur des Studiengangs

Kernbereich 90 Leistungspunkte (ECTS)
Profilbereich 30 Leistungspunkte (ECTS)

Neben dem Kernbereich ist ein Profilbereich zu wählen. Zur Auswahl stehen folgende Profilbereiche:
• Gender und Kultur
• Medien und Öffentlichkeit
• Regionale Identität und regionaler Transfer
• Religion und Gesellschaft
• Wissen und Technik

Berufsfelder

Die methodologischen und hermeneutischen Kompetenzen sowie das interdisziplinär ausgerichtete Fachwissen qualifizieren zu Tätigkeiten in folgenden Berufsfeldern: Kulturmanagement; Arbeit in kulturellen Organisationen und Unternehmen sowie in kulturpolitisch ausgerichteten Institutionen (z.B. Museen; Journalismus; Verlagswesen); Reisebegleitung von Kultur- und Studienreisen.

Letzte Änderung: 23.05.2012
Redaktion: ZSB TU Dresden

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