52. RAE © Christoph Knöfel 52. RAE © Christoph Knöfel

Vermessung im Eis

Polargeodäsie - heute ist dies vor allem die Auswertung von Satellitendaten, die Modellierung von Eis- oder Krustenänderungen im Büro. Dennoch sind auch heute Feldarbeiten in der Antarktis und Grönland unverzichtbar. Regelmäßig brechen Dresdner Geodäten für einige Wochen auf, um im Eis zu vermessen.

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Nahe der argentinischen Sommerstation Primavera © Peter Busch

Vermessung im Eis

Polargeodäsie - heute ist dies vor allem die Auswertung von Satellitendaten, die Modellierung von Eis- oder Krustenänderungen im Büro. Dennoch sind auch heute Feldarbeiten in der Antarktis und Grönland unverzichtbar. Direkte Messungen vor Ort liefern die notwendigen Daten, mit denen Satellitenbeobachtungen überprüft werden können und mit denen mathematische Modelle z.B. von Krustendeformationen angepasst werden können.

Regelmäßig brechen Dresdner Geodäten für einige Wochen auf, um mit modernen Satellitennavigationsverfahren (GNSS) wie auch mit klassischen geodätischen Methoden Messdaten in Grönland und der Antarktis zu gewinnen. In den Küstengebieten der Antarktis, vor allem im Bereich der Antarktischen Halbinsel und der Pine Island Bucht, bilden meist Schiffe wie der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" die mobile Basis der Arbeiten. Andere Gebiete wie die Blauseisfelder der Schirmacheroase oder der subglaziale Lake Vostok sind das Ziel von Feldexpeditionen, die tief ins Innere des Kontinents führen.

Unterstützung der Feldarbeiten erhalten wir sehr oft  durch Studenten, die während der Expeditionen das geodätische Handwerk unter teilweise harten Bedingungen erlernen können. Während der Feldarbeiten berichten die Forscher in Wochenberichten regelmäßig über ihre Arbeit – lesen Sie hier eine Auswahl der Arbeitsberichte unserer Kollegen und nehmen Sie teil am Abenteuer Polargeodäsie.