Laufende Projekte

Aus der folgenden Übersicht der laufenden Forschungsprojekte gelangen Sie jeweils zu einer Kurzdarstellung.

  Multi-modal Optimisation of Road-space in Europe  (MORE)
Zuwendungsgeber H2020 funded by European Commision, Rue de la Loi/Wetstraat 200, 1049 Brüssel, Belgium
Kooperationspartner Europäisches Forschungs- und Städtenetzwerk
Laufzeit 09/2018 bis 08/2021
Ziele The primary aim of MORE is to develop and implement procedures for the comprehensive co-design of urban
main road corridor infrastructure feeding the European TEN-T network, to accommodate their current and future
multi-modal and multi-functional requirements; and to address severe problems of congestion, sustainability, noise,
air pollution, safety, security, etc., in situations where building new roads is not an option. And in such cases to
enable city authorities to make the best use of available road-space, by optimally allocating the available capacity
dynamically, in space and time; taking advantage of advances in big data and digital eco-systems, and in new vehicle technologies and operating systems, in materials and construction technologies, and in dynamic traffic signing and lane marking capabilities.
Inhalt

The primary aim is achieved by comprehensively assessing the needs of all road user groups - and of those who live, work and visit the area – drawing on existing knowledge and extensive stakeholder engagement, to establish design criteria. Key performance indicators will be developed to define and measure the degree to which a road is operating satisfactorily, and to set out design requirements when performance is sub-standard. Four web or computer-based tools will be developed to assist in the road-space reallocation design process, covering: option generation, stakeholder engagement, micro-simulation of road user behaviour, and a comprehensive, multi-modal appraisal tool.
The project will test these tools and procedures through the detailed development of street design packages at test sites
(feeder route corridors) in five partner cities on different TEN-T networks, and on- and off-road trials will be carried
out to test some of the components. Based on these various outputs, MORE will develop new guidelines for optimal
urban road-space allocation and disseminate and exploit them and the design tools, widely throughout Europe.

Projekt im Internet https://www.roadspace.eu/
Projektverantwortliche
Kontaktperson
PD Dr.-Ing. habil Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
rico.wittwer@tu-dresden.de
  TRAVELVIEWER: Site Collection of Data in the City of Dresden
Zuwendungsgeber Trivector Traffic AB
Kooperationspartner Trondheim, Copenhagen, Ferrara/Reggio Emilia, Dresden
Laufzeit 09/2018 bis 09/2020
Ziele The primary aim of TRAVELVIEWER is to better understand of how travels are made to effectively work towards a behavioul change towards more sustainable transport.
Inhalt

For achieving this aim a first version of TRAVELVIEWER will be developed in 6 languages. Within the project, an already existing data collection app TRavelVU should be improved for European use. Both TRAVELVIEWER and TRavelVU is going to be tested in for different demonstration sites in Europe. The project will provide ilustrative examples of how TRAVELVIEWER improves the understanding of travel behavour and how this practically can be used to support the shift to low carbon transport. Dresden takes part in the project with testing the app and providing guidance for developing a dashboard.  A specific recruitment technique will be developed and tested in the demonstration site of Dresden. The results are compared to the other demonstration sites as well as methodological comparisons  will be carried out of both the data itself and in terms of the quality of recruitment across the sites.

Projekt im Internet https://en.trivector.se/article/travelviewer-data-for-low-carbon-sustainable-transport-systems/
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dr.-Ing. Stefan Hubrich
+49 (0)351 463 341 26
stefan.hubrich@tu-dresden.de

  Mobilitätskonzept für den Hauptcampus der TU Dresden
Zuwendungsgeber Universitätsleitung (Dez. 4)
Kooperationspartner  
Laufzeit 01/2019 bis 12/2019 (optional: bis 12/2020)
Ziele

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines Mobilitätskonzeptes für den Hauptcampus der TU Dresden zur Sicherung der Erreichbarkeit für alle Nachfragegruppen.

Inhalt

Die Entwicklung eines Mobilitätstkonzeptes für den Hauptcampus der TU Dresden baut auf den bereits im Masterplan Campusgestaltung entwickelten Überlegung zur künftigen Weiterentwicklung des Campusgeländes auf. Der Masterplan Campusgestaltung hat weitreichende Auswirkungen und enge Wechselwirkungen zum Thema Mobilität. Künftige Erreichbarkeitsanforderungen beziehen sich sowohl auf die innere als auch auf die äußere Erschließung des Hauptcampus in der Dresdner Südvorstadt. Die Wirkungen eines Mobilitätskonzepts können nur auf Basis eines integrierten Zielkonzeptes sinnvoll beurteilt werden, welches möglichst von allen Akteuren und Betroffenengruppen getragen wird. Unverzichtbare Grundlage zur Entwicklung eines integrierten Mobilitätskonzeptes ist die Ableitung des qualifizierten Stellplatzbedarfes für die Technische Universität Dresden (Studierende, Beschäftigte, Besucherinnen und Besucher) unter besonderer Beachtung der Belange der Wohnbevölkerung für den Analyse- und Prognosehorizont (2028/2030). Die Ableitung des qualifizierten Stellplatzbedarfes soll auf der Basis eines rechnerischen Verfahrens erfolgen. Die konzeptionellen Maßnahmen für den TU-eigenen Raum und den öffentlichen Verkehrsraum sollen in ein Mobilitätskonzept mit besonderem Schwerpunkt auf der Förderung von Inter- und Multimodalität überführt werden.

Projekt im Internet  
Projektverantwortliche
Kontaktperson

PD Dr.-Ing. habil. Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
rico.wittwer@tu-dresden.de

  Untersuchung SrV 2030 zur Zielerreichung der Modal-Split-Werte des STEP VöR der
Zuwendungsgeber Stadt Leipzig
Kooperationspartner  
Laufzeit 03/2019 bis 12/2019
Ziele

Ziel des Projektes ist die Bestimmung eines notwendigen bzw. anzustrebenden gruppenspezifischen Mobilitätsverhaltens zur Erreichung der Modal-Split-Vorgaben für den MIV nach STEP VöR. Damit verbundne sollen (Ziel-)Gruppen identifizeirt werden, welche gegenüber heute bereits absehbar Verhaltensänderungen erwarten lassen sowie welche am ehesten/effektivsten auf Maßnahmen zur Unterstützung von Verhaltensänderungen reagieren.

Inhalt

Vor dem Hintergrund der zuvor beschriebenen Zielstellung hat die zu erstellende Studie zum Leipziger Mobilitätsverhalten 2030 folgende Aufgaben:

  • Literaturrecherche zu Möglichkeiten zur Beeinflussung von urbanem Mobilitätsmittelwahlverhalten
  • Bestimmung von verhaltensähnlichen (Ziel-)gruppen für Verhaltensänderungen auf Basis der Recherche in Abstimmung mit dem Auftraggeber
  • Analyse der SrV-Daten in Bezug auf die Mobilität der verhaltensähnlichen (Ziel-)Gruppen der Wohnbevölkerung in Leipzig
  • Erstellung eines Eckwertmodells zur systematischen Variation des gruppenspezifischen Mobilitätsverhaltens einschließlich Determinanten
  • Ableitung von Szenarien zu notwendigen Verhaltensänderungen zum Erreichen der vorgegebenen Modal Split-Werte für den MIV unter Nutzung des Eckwertmodells
  • Zusammenführung der Erkenntnisse zu einer Priorisierung der Zielgruppen und Aufzeigen von Möglichkeiten zur Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens
Projekt im Internet  
Projektverantwortliche
Kontaktperson

PD Dr.-Ing. habil. Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
rico.wittwer@tu-dresden.de

  Masterplan Campusgestaltung der TU Dresden
Zuwendungsgeber Universitätsleitung
Kooperationspartner

Institut für Landschaftsarchitektur, Dezernat 4 (Liegenschaften, Technik und Sicherheit)

Laufzeit 01/2019 bis 12/2019
Ziele

Das Institut für Landschaftsarchitektur, das Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr und das Dezernat 4 (Liegenschaften, Technik und Sicherheit) wurden gemeinsam vom Rektorat beauftragt einen Masterplan für die Außenräume des Campus der TU Dresden zu entwickeln.  Das Projekt zielt auf die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes für die künftige Entwicklung der Freiflächen auf dem Campus ab. Ein Teil der Ideen soll bereits zum 200-jährigen Jubiläum der Universität im Jahr 2028 realisiert sein.  

Inhalt

Als erster Bearbeitungsschritt wurde eine umfassende Analyse der Außenräume des Campus durch die beteiligten Institute der TU Dresden erarbeitet und bereits abgeschlossen. Diese umfasst neben der Bestandsermittlung und Bewertung der Freiflächen zur Historische Entwicklung, Erschließung, Vegetation, Ausstattung und Stadttechnik auch die Ermittlung  des Bedarfs an Freiflächen als Forschungsort, Lernort, Arbeitsort, Freizeitort. Es schließt eine Phase der Entwicklung und Diskussion von räumlich-gestalterischen Szenarien an, mit der das Planungsbüro Karres+Brands aus den Niederlanden beauftragt wurde. Diese Szenarien wiederum werden in vielen Gesprächen mit verschiedenen Akteuren (projektbegleitende Arbeitsgruppe; siehe Projektinformationen weiter unten) diskutiert und konkretisiert. Die entwickelten,  unterschiedlichen räumlich-gestalterischen Szenarien werden der Hochschulöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Unter Berücksichtigung der Diskussionsergebnisse wird bis Ende des Jahres 2018 ein erstes Gesamtkonzept für die Außenräume des Campus erarbeitet, das als Grundlage für vertiefende Planungen und künftige Realisierungsmaßnahmen dient. Im Jahre 2019 werden die Arbeiten zum Masterplan Campusgestaltung fortgefürt (u. a. 19 Starterprojeke), deren Umsetzung durch die projektbeteiligten Institute intensiv begleitet wird.

Projekt im Internet https://tu-dresden.de/bu/architektur/ila/forschung/masterplan-campusgestaltung-1
Projektverantwortliche
Kontaktperson

M.Sc. Caroline Koszowski
+49 351 463-35333
caroline.koszowski@tu-dresden.de

  Unfallrisiko Parken für schwächere Verkehrsteilnehmer
Zuwendungsgeber Unfallforschung der Versicherer (UDV)
Kooperationspartner

PTV Transport Consult GmbH

Laufzeit 06/2017 bis 08/2019
Ziele Das Parken im öffentlichen Straßenraum steht sowohl direkt (Ein- bzw. Ausparkvorgang, Dooring) als auch indirekt (parkende Fahrzeuge als Sichthindernisse) in Zusammenhang mit konfliktträchtigen Situationen, welche zu Unfällen mit Fußgängern oder Radfahrern führen können. Im Forschungsprojekt sollen Ausmaß und Struktur des mit dem Parken in Zusammenhang stehenden Unfallgeschehens erforscht werden. Außerdem sollen die Verbreitung und Wirkung in der Praxis umgesetzter planerischer oder regulatorischer Maßnahmen zur Vermeidung Parken-bezogener Unfälle untersucht werden.  Im Anschluss sollen Handlungsempfehlungen für den weiteren Umgang mit der Problematik abgeleitet werden.
Inhalt Neben einer Literaturanalyse erfolgt eine makroskopische Analyse innörtlicher Unfälle in einem Bundesland sowie vier Untersuchungsstädten, durch welche anhand der systematischen Auswertung von Unfallhergangstexten erstmals auch indirekt durch parkende Fahrzeuge begünstigte Verkehrsunfälle identifiziert werden sollen. In diesbezüglich besonders auffälligen Bereichen erfolgen Detailanalysen, Fotodokumentationen, Verhaltensbeobachtungen und Befragungen der Verkehrteilnehmer. Außerdem wird eine Kommunalbefragung größerer Städte zur Thematik der Parkraumplanung und -überwachung durchgeführt.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Bärwolff
+49 (0)351 463 366 61
martin.baerwolff@tu-dresden.de

  Maßnahmen zur Vermeidung von Abkommensunfällen auf BAB
Zuwendungsgeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner

Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
(TU Dresden)

Laufzeit 08/2016 bis 03/2019
Ziele Es soll ein anwenderfreundliches Verfahren zur Bestimmung von Entwurfs- und Betriebsmerkmalen von Autobahnen mit besonderem Gefährdungspotenzial für Abkommensunfälle entwickelt werden. Dieses soll für die Fortschreibung von Regelwerken und für konkrete Maßnahmenentscheidungen in der Entwurfspraxis sowie für deren verkehrsrechtliche Absicherung dienen.
Inhalt

Datengrundlage bildet ein Untersuchungskollektiv mit einer Gesamtlänge von 2.000 km, für das eine Gegenüberstellung des Unfallgeschehens mit möglicherweise relevanten Merkmalen wie

  • Entwurfsparametern (z. B Kurvenradius),
  • Betriebsform (z. B. Geschwindigkeitsbeschränkung),
  • Verkehrsbelastung,
  • Umfeld (z. B. passive Schutzeinrichtungen) und
  • Fahrbahnzustand erfolgt.

Die Identifikation und Quantifizierung unfallbegünstigender Merkmale beruht dabei auf der Anwendung multivariater Regressionen. Abschließend soll das Verfahren an ausgewählten Autobahnabschnitten angewendet und auf dessen Praktikabilität überprüft werden.

Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Bärwolff
+49 (0)351 463 366 61
martin.baerwolff@tu-dresden.de

  Verkehrssicherheit an Haltestellen des ÖPNV
Zuwendungsgeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner

PTV Transport Consult GmbH

Laufzeit 10/2016 bis 05/2019
Ziele

Ziele der Untersuchung bildet die Ableitung von Anforderungen an Gestalt und Betrieb von Straßenraumsituationen mit Haltestellen, ergänzt um generelle Maßnahmenansätze (u. a. Ausbildung, Verkehrserziehung, Kampagnen, Betriebssicherheit des ÖV).

Inhalt Im Rahmen des Forschungsprojektes wird

aufbauend auf einer Literaturanalyse das Unfallgeschehen an Haltestellen auf statistischen Ebene (Besonderheiten und zeitliche Entwicklungen herausgearbeite) und auf Netzebene (Analyse von Konflikt­konstellationen für verschiedene Unfalltypen im Haltestellenbereich hinsichtlich Zeit, Beteiligungsart, Altersgruppen, Umfeld, Unfallschwere, Ort, und weiteren Attributen des Straßen- und Unfalldatensatzes) ausgewertet. In der makroskopischen Analyse werden 2.000 THS in sechs Großstädten (Dresden, Leipzig, Berlin, Köln, Stuttgart, München) hinsichtlich des Typs, Bedienung, Straßenquerschnitt, Lage und weiteren Gestaltungsmerkmalen vor Ort (u. a. Fotodokumentation, Erfassung Gestaltungsmerkmale über einen HS-Steckbrief) erhoben.  Aus dem Datensatz der makroskopischen Analyse werden paarweise insgesamt 100 THS für die Detailanalyse ausgewählt. Diese dient zum Vergleich jeweils unfallbelasteter und unfallfreier HS eines Typs unter Berücksichtigung relevanter Unfallsituationen. In der Verhaltensanalyse werden die Aufkommensdaten von MIV und nMIV sowie qualitative und quantitative Verhaltenskenngrößen wie u. a. Bewegungslinien des nMIV, Geschwindigkeiten des MIV sowie Akzeptanz von Verkehrsregeln durch alle Verkehrsteilnehmer aus Videobeobachtungen ermittelt. In der Konfliktanalyse werden quantifizierbare Konfliktparameter, wie u. a. post-encroachment-time (PET) aus den Trajektorien potenzieller Konfliktgegner (nMIV, MIV, ÖV) ermittelt. Ziel ist die Identifikation und Beschreibung kritischer Verhaltensweisen. Abschließend erfolgt in der Synopse eine übergreifende Interpretation der Ergebnisse aller Analysestufen. Damit lassen sich der aktuelle Handlungsbedarf für die Praxis bewerten und Maßnahmenansätze ableiten.

Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Martin Schmotz
+49 (0)351 463 365 03
Martin.Schmotz@tu-dresden.de

Dipl.-Ing. Matthias Medicus
+49 (0)351 463 366 17
Matthias.Medicus@tu-dresden.de
  Akzeptanz und Verkehrssicherheit des Radverkehrs im Mischverkehr mit Kraftfahrzeugen auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen
Zuwendungsgeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner

PTV Transport Consult GmbH

Laufzeit 05/2017 bis 04/2019
Ziele Bewertung der objektiven Sicherheit von der Führung des Radverkehrs im Mischverkehr bei unterschiedlichen verkehrlichen und gestalterischen Randbedingungen; Ursachen für die Anordnung verschiedener Mischverkehrsführungen sowie deren Akzeptanz; Fortschreibung FGSV-Regelwerke
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, Unfallanalysen unter Berücksichtigung der Exposition (Erhebung der Verkehrsstärke von Rad- und Kfz-Verkehr an bis zu 150 Stellen) vorgenommen, Erhebungen zur Akzeptanz und dem sicherheitsrelevanten Verhalten sowie Befahrungen an jeweils 20 unterschiedlichen Abschnitten durchgeführt. Außerdem werden Befragungen von Verkehrsteilnehmenden sowie eine Pilotstudie zur Routenwahl vor dem Hintergrund der Akzeptanz unterschiedlicher Führungsformen für den Radverkehr durchgeführt. Im Ergebnis werden typische Unfallsituationen sowie unfallbegünstigende Verhaltensweisen und Randbedingungen den untersuchten Führungsformen zugeordnet. Diese werden den aktuellen Empfehlungen der Regelwerke sowie gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben gegenübergestellt. Damit lässt sich der aktuelle Handlungsbedarf für die Praxis bewerten und Maßnahmenansätze ableiten.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Sebastian Hantschel
+49 (0)351 463 423 94
sebastian.hantschel@tu-dresden.de

Projektname

NRVP 2020 - Rad- und Fußverkehr auf gemeinsamen und getrennten selbstständigen Wegen

Zuwendungsgeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Kooperationspartner LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH
Laufzeit 11/2016 bis 04/2019
Ziele Mit dem geplanten Forschungsvorhaben sollen die Erkenntnislücken zur gemeinsamen Führung von Rad- und Fußverkehr auf selbständigen Wegen geschlossen und Einsatzbereiche für unterschiedlich belastete Wege präzisiert und definiert werden. Dabei sollen Aspekte zu Verkehrssicherheit, Komfort und Verkehrsablauf unter Berücksichtigung der Wirksamkeit verschiedener Arten der Trennung der Verkehrsmittelarten bewertet werden.
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, eine Kommunalrecherche zur Identifiezierung von Untersuchungsstrecken durchgeführt, Unfallanalysen vorgenommen (Unfalldaten der Polizei und Befragungen von verunfallten Radfahrenden und zu Fuß Gehenden in Krankhäusern) und Erhebungen zum sicherheitsrelevanten Verhalten sowie zur Verkehrsqualität an 30 unterschiedlichen Abschnitten durchgeführt. Außerdem werden bei den Erhebungen Verkehrsteilnehmende befragt. Im Ergebnis soll ein Entwurf für einen allgemeingültigen Leitfaden zur Gestaltung von selbstständigen Rad- und Gehwegen vorgelegt werden.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Sebastian Hantschel
+49 (0)351 463 423 94
sebastian.hantschel@tu-dresden.de

Projektname

Auswirkungen der Erkennbarkeit und der Zufahrtsgestaltung auf die Verkehrssicherheit von Kreisverkehren an Landstraßen

Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen  Professur für Verkehrspsychologie
Laufzeit 05/2017 bis 07/2019
Ziele Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, belastbare Grundlagen für die Erhöhung der Verkehrssicherheit außerörtlicher Kreisverkehre, insbesondere die Gestaltung der Zufahrten und der Kreisinsel unter Berücksichtigung möglicher Erkennbarkeitsdefizite, bereitzustellen.
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, makroskopische und mikroskopische Unfallanalysen vorgenommen, Erhebungen zum Geschwindigkeits- und Fahrverhalten sowie wahrnehmungspsychologische Untersuchungen für ausgewählte Beispiele durchgeführt. Im Ergebnis der Untersuchungen sollen unfallbegünstigende Faktoren ermittelt und gestalterische Empfehlungen gegeben werden, um die Verkehrssicherheit an außerörtlichen Kreisverkehren zu erhöhen.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dr.-Ing. Martin Schmotz
+49 (0)351 463 365 03
Martin.Schmotz@tu-dresden.de

Dipl.-Ing. Bettina Schröter
+49 (0)351 463 366 99
Bettina.Schroeter@tu-dresden.de

Projektname

Stimulating safe walking and cycling within a multimodal transport environment (ISAAC)
Auftraggeber Conference of European Directors of Roads (CEDR)
Kooperationspartner
  • SWOV Institute for Road Safety Research, Den Haag
  • TØI Institute of Transport Economics, Oslo
  • Polis Network, Brüssel
  • BRSI Belgian Road Safety Institute, Brüssel
Laufzeit 09/2016 bis 05/2019
Ziele
  • Evaluation von Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs hinsichtlich Verkehrssicherheit (Safety), sozialer Sicherheit (Security) und Komfort
  • Erstellung eines internetbasierten Tools zur Unterstützung kommunaler und regionaler Handlungsakteure bei der Identifikation der am besten geeigneten Maßnahmen
Inhalt

Das Forschungsprojekt „Stimulating safe walking and cycling within a multimodal transport environment " ist ein von der Vereinigung europäischer Straßenverkehrsbehörden (CEDR) gefördertes Projekt.

Zunächst werden Motivationsfaktoren bzw. Barrieren recherchiert, welche Personen motivieren bzw. davon abhalten, ihre Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Dabei soll eine Typisierung vorgenommen werden, welche die gefundenen Faktoren in Bezug zu typischen Personengruppen, Umfeldgrößen, Stadtcharakteristik u.ä. setzt.

Anschließend werden umgesetzte Maßnahmen zur Unterstützung des Fuß- und Radverkehrs in europäischen Städten recherchiert, den zuvor gefundenen Faktoren zugeordnet und hinsichtlich ihrer Sicherheitsaspekte und ihres Komforts bewertet. Daraus sollen Randbedingungen für die Umsetzbarkeit der einzelnen Maßnahmen erarbeitet und in Zusammenhang mit typischen Stadtcharakteristiken gebracht werden.
 

Anhand dieser Daten wird ein internetbasiertes Tool entwickelt, welches Städten in Abhängigkeit ihrer Charakteristik geeignete Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs vorschlägt, Beispiele für deren gute Umsetzung liefert und auf besonders zu beachtende potentielle Zielgruppen verweist.
Projekt im Internet

http://www.polisnetwork.eu/isaac

Kontaktperson Prof. Regine Gerike
+49 351 463-36501
regine.gerike@tu-dresden.de

Projektname

Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen
Auftraggeber Umweltbundesamt (UBA)
Kooperationspartner
  • Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
    Arbeitsbereich Mobilität
  • Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH (WZB) Forschungsgruppe Wissensschaftspolitik
  • Velokonzept Saade GmbH (velokonzept)
  • Planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation
Laufzeit 08/2016 bis 09/2019
Ziele
  • Zusammenführung und Erweiterung des Wissensstandes zu aktiver Mobilität
  • Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft
  • Stärkung von Netzwetken der Akteure aktiver Mobilität
  • Erarbeitung von Handlungsoptionen zur Förderung aktiver Mobilität
Inhalt

Das Forschungsprojekt „Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen" ist ein vom Umweltbundesamt (UBA) gefördertes Projekt, das aus drei inhaltlichen Komponenten besteht:

  • Erhebungen der Motivationsfaktoren
  • Grundzüge einer Fußverkehrsstrategie
  • Fahrradkonferenz: International Cycling Conference 2017

Im Rahmen der ersten Komponente „Erhebung der Motivationsfaktoren“ soll der Forschungsfrage nachgegangen werden, welche Schlüsselfaktoren dazu dienen, aktive Mobilität in den Alltag einzubauen. Diesbezüglich wird eine repräsentative quantitative Erhebung durchgeführt, deren Ergebnisse durch weitere qualitative Befragungen verifiziert werden. Darauf aufbauend werden Handlungsoptionen zur Stärkung von aktiver Mobilität für Bund, Länder und Kommunen abgeleitet.

Die zweite inhaltliche Komponente umfasst die Erstellung von Grundzügen einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie, die folgende Ziele verfolgen soll:

  •  Erhöhung der Bedeutung des Fußverkehrs
  • Verbesserung der Sensibilisierung und des systematischen Verständnisses des Fußverkehrs
  • Definition eines konkreten Handlungsrahmens sowie von Maßnahmen
  • Planung und Bereitstellung von Ressourcen der Fußverkehrsförderung

Eine stark dialogorientierte Vorgehensweise mit diversen Akteuren dient als Grundlage dafür.

Anlässlich des 200jährigen Geburtstags des Fahrrads soll die International Cycling Conference 2017 in der „Geburtsstadt“ des Fahrrads in Mannheim stattfinden. Die Veranstaltung vom 19. – 21. September 2017 soll im Rahmen der dritten inhaltlichen Komponente vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Bei der International Cycling Conference handelt es sich um eine Konferenz mit internationaler und interdisziplinärer Ausrichtung und ca. 120 bis 150 Teilnehmenden.

Projekt im Internet  
Kontaktperson M.Sc. Caroline Koszowski
+49 351 463-35333
caroline.koszowski@tu-dresden.de
  FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr - LOS 2 und LOS 6
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Kooperationspartner
  • Technische Universität Dresden, Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr, Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr (Prof. Dr.-Ing. Rainer König)
  • Technische Universität Dresden, Institut für Wirtschaft und Verkehr, Professur für Kommunikationswirtschaft (Prof. Dr.-oec. habil. Ulrike Stopka)
Laufzeit 01/2016 bis 12/2018 (optional 2019)
Ziele
  • Inhaltliche Pflege und Bearbeitung von Themengebieten (optional: Erstellung neuer Inhalte)
  • Wissenstransfer
  • Aufbereitung aktueller Forschungsergebnisse zu den Themen Mobilität und Verkehr aus dem Ressortforschungsbereich des BMVI
  • Zielgruppen: Verantwortliche in Politik und Praxis, Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, interessierte Fachöffentlichkeit
Inhalt

Das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr ist ein vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördertes Forschungsprojekt zum Aufbau einer internetbasierten Wissensplattform. Im Rahmen der Projektphase 01/2016 bis12/2018 werden die betreuten Themen inhaltlich gepflegt und bearbeitet. Hierbei sind insbesondere wissenschaftliche Veröffentlichungen zu recherchieren und unter Beachtung der politischen Relevanz zusammenzutragen sowie zu synthetisieren. Bei Bedarf werden die Themenfelder des FIS ebenfalls durch optionale Beauftragungen um weitere Inhalte in Form neuer Wissenslandkarten ergänzt. In der Projektlaufzeit werden die Themen des LOS 2 und des LOS 6 bearbeitet. Diese umfassen die Bereiche „Personenverkehr“ und  „Integrierte Mobilitätsversorgung in Stadt und Fläche“.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
M.Sc. Fabian Heidegger
+49 (0)351 463 36508
fabian.heidegger1@tu-dresden.de
Projektname Mobilität in Städten   SrV 2018
Auftraggeber Kommunen, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen, teilweise gefördert durch Bundesländer
Laufzeit 05/2016 bis 12/2020
Ziele
  • Erhebung aktueller Daten zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung
  • Fortschreibung der SrV-Zeitreihe unter Berücksichtigung veränderter inhaltlicher und methodischer
    Randbedingungen
  • Analyse stadtübergreifender Trends der Mobilitätsentwicklung
  • Auswertung wichtiger Grunddaten für die kommunale Verkehrsplanung
Inhalt
  • Erfassung des aktuellen Datenbedarfs der Planungspraxis
  • Weiterentwicklung von Inhalt und Methodik des Erhebungskonzeptes unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit zu den bisherigen SrV-Erhebungen
  • Koordinierung und Beauftragung der Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung in über 100 Untersuchungsräumen
  • Aufbereitung der Stichprobe mit Datensätzen von über 120.000 Personen
  • Zusammenfassung von Datensätzen zu Stadtgruppen  für stadtübergreifende Analysen
  • Stadt- bzw. auftraggeberspezifische Auswertung der Daten
  • Publikation der Ergebnisse
Projekt im Internet www.tu-dresden.de/srv
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Projektname Einflussgrößen auf die Qualität von Verkehrsnachfragemodellen im Personenverkehr
Auftraggeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Markus Friedrich
Laufzeit 10/2015 bis 09/2018
Ziele Die übergeordnete Fragestellung des Forschungsprojektes lautet: „Welche Qualität müssen Verkehrsnachfragemodelle haben, damit man sie für die Zwecke der Verkehrsplanung und Verkehrstechnik nutzbringend einsetzen kann?“
Inhalt Im Rahmen des Forschungsprojektes wird zunächst die Frage beantwortet, mit welchen Kenngrößen die Qualität von Verkehrsnachfragemodellen beschrieben werden kann und wie diese aus den einzelnen Modellebenen extrahiert werden können. Darauf aufbauend wird untersucht, wie sich der Einfluss verschiedener Modellparameter auf die Qualität eines Verkehrsnachfragemodells bestimmen lässt. Dieser wird anschließend für ausgewählte Parameter (z.B. Genauigkeit von Struktur- und Verhaltensdaten, der Segmentierung des Raumes und der Verkehrsnachfrage) sowie für Modellannahmen zur Nachbildung der Entscheidungsprozesse der Verkehrsteilnehmer quantifiziert. Im Ergebnis werden anwendungsdifferenzierte Mindestanforderungen an die Modellbildung, die Datenversorgung sowie die Modellkalibrierung und –validierung formuliert.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 423 80
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

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Frank Ließke
Letzte Änderung: 19.02.2019