Laufende Projekte

Aus der folgenden Übersicht der laufenden Forschungsprojekte gelangen Sie jeweils zu einer Kurzdarstellung.

  Unfallrisiko Parken für schwächere Verkehrsteilnehmer
Zuwendungsgeber Unfallforschung der Versicherer (UDV)
Kooperationspartner

PTV Transport Consult GmbH

Laufzeit 06/2017 bis 08/2019
Ziele Das Parken im öffentlichen Straßenraum steht sowohl direkt (Ein- bzw. Ausparkvorgang, Dooring) als auch indirekt (parkende Fahrzeuge als Sichthindernisse) in Zusammenhang mit konfliktträchtigen Situationen, welche zu Unfällen mit Fußgängern oder Radfahrern führen können. Im Forschungsprojekt sollen Ausmaß und Struktur des mit dem Parken in Zusammenhang stehenden Unfallgeschehens erforscht werden. Außerdem sollen die Verbreitung und Wirkung in der Praxis umgesetzter planerischer oder regulatorischer Maßnahmen zur Vermeidung Parken-bezogener Unfälle untersucht werden.  Im Anschluss sollen Handlungsempfehlungen für den weiteren Umgang mit der Problematik abgeleitet werden.
Inhalt Neben einer Literaturanalyse erfolgt eine makroskopische Analyse innörtlicher Unfälle in einem Bundesland sowie vier Untersuchungsstädten, durch welche anhand der systematischen Auswertung von Unfallhergangstexten erstmals auch indirekt durch parkende Fahrzeuge begünstigte Verkehrsunfälle identifiziert werden sollen. In diesbezüglich besonders auffälligen Bereichen erfolgen Detailanalysen, Fotodokumentationen, Verhaltensbeobachtungen und Befragungen der Verkehrteilnehmer. Außerdem wird eine Kommunalbefragung größerer Städte zur Thematik der Parkraumplanung und -überwachung durchgeführt.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Bärwolff
+49 (0)351 463 366 61
martin.baerwolff@tu-dresden.de

  Maßnahmen zur Vermeidung von Abkommensunfällen auf BAB
Zuwendungsgeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner

Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen
(TU Dresden)

Laufzeit 08/2016 bis 01/2019
Ziele Es soll ein anwenderfreundliches Verfahren zur Bestimmung von Entwurfs- und Betriebsmerkmalen von Autobahnen mit besonderem Gefährdungspotenzial für Abkommensunfälle entwickelt werden. Dieses soll für die Fortschreibung von Regelwerken und für konkrete Maßnahmenentscheidungen in der Entwurfspraxis sowie für deren verkehrsrechtliche Absicherung dienen.
Inhalt

Datengrundlage bildet ein Untersuchungskollektiv mit einer Gesamtlänge von 2.000 km, für das eine Gegenüberstellung des Unfallgeschehens mit möglicherweise relevanten Merkmalen wie

  • Entwurfsparametern (z. B Kurvenradius),
  • Betriebsform (z. B. Geschwindigkeitsbeschränkung),
  • Verkehrsbelastung,
  • Umfeld (z. B. passive Schutzeinrichtungen) und
  • Fahrbahnzustand erfolgt.

Die Identifikation und Quantifizierung unfallbegünstigender Merkmale beruht dabei auf der Anwendung multivariater Regressionen. Abschließend soll das Verfahren an ausgewählten Autobahnabschnitten angewendet und auf dessen Praktikabilität überprüft werden.

Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Martin Bärwolff
+49 (0)351 463 366 61
martin.baerwolff@tu-dresden.de

  Akzeptanz und Verkehrssicherheit des Radverkehrs im Mischverkehr mit Kraftfahrzeugen auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen
Zuwendungsgeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner

PTV Transport Consult GmbH

Laufzeit 05/2017 bis 04/2019
Ziele Bewertung der objektiven Sicherheit von der Führung des Radverkehrs im Mischverkehr bei unterschiedlichen verkehrlichen und gestalterischen Randbedingungen; Ursachen für die Anordnung verschiedener Mischverkehrsführungen sowie deren Akzeptanz; Fortschreibung FGSV-Regelwerke
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, Unfallanalysen unter Berücksichtigung der Exposition (Erhebung der Verkehrsstärke von Rad- und Kfz-Verkehr an bis zu 150 Stellen) vorgenommen, Erhebungen zur Akzeptanz und dem sicherheitsrelevanten Verhalten sowie Befahrungen an jeweils 20 unterschiedlichen Abschnitten durchgeführt. Außerdem werden Befragungen von Verkehrsteilnehmenden sowie eine Pilotstudie zur Routenwahl vor dem Hintergrund der Akzeptanz unterschiedlicher Führungsformen für den Radverkehr durchgeführt. Im Ergebnis werden typische Unfallsituationen sowie unfallbegünstigende Verhaltensweisen und Randbedingungen den untersuchten Führungsformen zugeordnet. Diese werden den aktuellen Empfehlungen der Regelwerke sowie gesetzlichen und betrieblichen Vorgaben gegenübergestellt. Damit lässt sich der aktuelle Handlungsbedarf für die Praxis bewerten und Maßnahmenansätze ableiten.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Sebastian Hantschel
+49 (0)351 463 423 94
sebastian.hantschel@tu-dresden.de

Projektname

NRVP 2020 - Rad- und Fußverkehr auf gemeinsamen und getrennten selbstständigen Wegen

Zuwendungsgeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA)
Kooperationspartner LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH
Laufzeit 11/2016 bis 04/2019
Ziele Mit dem geplanten Forschungsvorhaben sollen die Erkenntnislücken zur gemeinsamen Führung von Rad- und Fußverkehr auf selbständigen Wegen geschlossen und Einsatzbereiche für unterschiedlich belastete Wege präzisiert und definiert werden. Dabei sollen Aspekte zu Verkehrssicherheit, Komfort und Verkehrsablauf unter Berücksichtigung der Wirksamkeit verschiedener Arten der Trennung der Verkehrsmittelarten bewertet werden.
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, eine Kommunalrecherche zur Identifiezierung von Untersuchungsstrecken durchgeführt, Unfallanalysen vorgenommen (Unfalldaten der Polizei und Befragungen von verunfallten Radfahrenden und zu Fuß Gehenden in Krankhäusern) und Erhebungen zum sicherheitsrelevanten Verhalten sowie zur Verkehrsqualität an 30 unterschiedlichen Abschnitten durchgeführt. Außerdem werden bei den Erhebungen Verkehrsteilnehmende befragt. Im Ergebnis soll ein Entwurf für einen allgemeingültigen Leitfaden zur Gestaltung von selbstständigen Rad- und Gehwegen vorgelegt werden.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dipl.-Ing. Sebastian Hantschel
+49 (0)351 463 423 94
sebastian.hantschel@tu-dresden.de

Projektname

Auswirkungen der Erkennbarkeit und der Zufahrtsgestaltung auf die Verkehrssicherheit von Kreisverkehren an Landstraßen

Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen  Professur für Verkehrspsychologie
Laufzeit 05/2017 bis 04/2019
Ziele Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, belastbare Grundlagen für die Erhöhung der Verkehrssicherheit außerörtlicher Kreisverkehre, insbesondere die Gestaltung der Zufahrten und der Kreisinsel unter Berücksichtigung möglicher Erkennbarkeitsdefizite, bereitzustellen.
Inhalt Im Forschungsprojekt werden bereits bestehende Erkenntnisse im In- und Ausland ausgewertet, makroskopische und mikroskopische Unfallanalysen vorgenommen, Erhebungen zum Geschwindigkeits- und Fahrverhalten sowie wahrnehmungspsychologische Untersuchungen für ausgewählte Beispiele durchgeführt. Im Ergebnis der Untersuchungen sollen unfallbegünstigende Faktoren ermittelt und gestalterische Empfehlungen gegeben werden, um die Verkehrssicherheit an außerörtlichen Kreisverkehren zu erhöhen.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dr.-Ing. Martin Schmotz
+49 (0)351 463 365 03
Martin.Schmotz@tu-dresden.de

Projektname

Künftige Herausforderungen für den Entwurf innerörtlicher Straßen

Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV), Aachen
Laufzeit 10/2016 bis 05/2018
Ziele Ziel des Forschungsprojekts soll es sein, belastbare Grundlagen für den Entwurf innerörtlicher Straßen im Sinne einer nachhaltigen Mobilität bereit zu stellen. Dazu sind die künftigen Herausforderungen, die sich aus sich verändernden Mobilitätsformen und insbesondere aus der zunehmenden Multimodalität für den innerörtlichen Straßenraum unter den verschiedenen Randbedingungen (z. B. Entwurfssituationen) entwickeln, differenziert zu analysieren und die Auswirkungen auf empfohlene Querschnitte und einzelne Entwurfselemente darzustellen.
Inhalt Im Forschungsprojekt erfolgt eine mehrstufige Literaturanalyse des Regelwerks der FGSV, von bundeslandspezifischen Einführungserlässen und Planungsleitfäden sowie nationaler und internationaler Forschungsarbeiten, welche hinsichtlich einer Fortschreibung der RASt Relevanz besitzen. Die Erkenntnisse werden in einer Synopse zusammengefasst, welche auf Basis der Befragung von Kommunen, Ingenieurbüros und weiteren Ansprechpartnern ergänzt wird. Durch abgefragte und beim Bieter vorliegende Planungsunterlagen werden die Ergebnisse validiert. Weiterhin erfolgt eine Untersuchung des Bemessungsfahrzeugs „Pkw“. In Abstimmung mit dem AA 2.3 werden Workshops zum Entwurf von Stadtstraßen und zur Diskussion offener Planungsfragen durchgeführt. Anschließend werden Lösungsvorschläge erarbeitet und abgestimmt, die dann in Textbausteinen und Entwurfsskizzen für die RASt-Fortschreibung aufbereitet werden.
Projektverantwortliche
Kontaktperson

Dr.-Ing. Martin Schmotz
+49 (0)351 463 365 03
Martin.Schmotz@tu-dresden.de

Projektname

Stimulating safe walking and cycling within a multimodal transport environment (ISAAC)
Auftraggeber Conference of European Directors of Roads (CEDR)
Kooperationspartner
  • SWOV Institute for Road Safety Research, Den Haag
  • TØI Institute of Transport Economics, Oslo
  • Polis Network, Brüssel
  • BRSI Belgian Road Safety Institute, Brüssel
Laufzeit 09/2016 bis 08/2018
Ziele
  • Evaluation von Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs hinsichtlich Verkehrssicherheit (Safety), sozialer Sicherheit (Security) und Komfort
  • Erstellung eines internetbasierten Tools zur Unterstützung kommunaler und regionaler Handlungsakteure bei der Identifikation der am besten geeigneten Maßnahmen
Inhalt

Das Forschungsprojekt „Stimulating safe walking and cycling within a multimodal transport environment " ist ein von der Vereinigung europäischer Straßenverkehrsbehörden (CEDR) gefördertes Projekt.

Zunächst werden Motivationsfaktoren bzw. Barrieren recherchiert, welche Personen motivieren bzw. davon abhalten, ihre Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Dabei soll eine Typisierung vorgenommen werden, welche die gefundenen Faktoren in Bezug zu typischen Personengruppen, Umfeldgrößen, Stadtcharakteristik u.ä. setzt.

Anschließend werden umgesetzte Maßnahmen zur Unterstützung des Fuß- und Radverkehrs in europäischen Städten recherchiert, den zuvor gefundenen Faktoren zugeordnet und hinsichtlich ihrer Sicherheitsaspekte und ihres Komforts bewertet. Daraus sollen Randbedingungen für die Umsetzbarkeit der einzelnen Maßnahmen erarbeitet und in Zusammenhang mit typischen Stadtcharakteristiken gebracht werden.
 

Anhand dieser Daten wird ein internetbasiertes Tool entwickelt, welches Städten in Abhängigkeit ihrer Charakteristik geeignete Maßnahmen zur Förderung des Fuß- und Radverkehrs vorschlägt, Beispiele für deren gute Umsetzung liefert und auf besonders zu beachtende potentielle Zielgruppen verweist.
Projekt im Internet

http://www.polisnetwork.eu/isaac

Kontaktperson Prof. Regine Gerike
+49 351 463-36501
regine.gerike@tu-dresden.de

Projektname

Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen
Auftraggeber Umweltbundesamt (UBA)
Kooperationspartner
  • Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
    Arbeitsbereich Mobilität
  • Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH (WZB) Forschungsgruppe Wissensschaftspolitik
  • Velokonzept Saade GmbH (velokonzept)
  • Planersocietät – Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation
Laufzeit 08/2016 bis 09/2019
Ziele
  • Zusammenführung und Erweiterung des Wissensstandes zu aktiver Mobilität
  • Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft
  • Stärkung von Netzwetken der Akteure aktiver Mobilität
  • Erarbeitung von Handlungsoptionen zur Förderung aktiver Mobilität
Inhalt

Das Forschungsprojekt „Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen" ist ein vom Umweltbundesamt (UBA) gefördertes Projekt, das aus drei inhaltlichen Komponenten besteht:

  • Erhebungen der Motivationsfaktoren
  • Grundzüge einer Fußverkehrsstrategie
  • Fahrradkonferenz: International Cycling Conference 2017

Im Rahmen der ersten Komponente „Erhebung der Motivationsfaktoren“ soll der Forschungsfrage nachgegangen werden, welche Schlüsselfaktoren dazu dienen, aktive Mobilität in den Alltag einzubauen. Diesbezüglich wird eine repräsentative quantitative Erhebung durchgeführt, deren Ergebnisse durch weitere qualitative Befragungen verifiziert werden. Darauf aufbauend werden Handlungsoptionen zur Stärkung von aktiver Mobilität für Bund, Länder und Kommunen abgeleitet.

Die zweite inhaltliche Komponente umfasst die Erstellung von Grundzügen einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie, die folgende Ziele verfolgen soll:

  •  Erhöhung der Bedeutung des Fußverkehrs
  • Verbesserung der Sensibilisierung und des systematischen Verständnisses des Fußverkehrs
  • Definition eines konkreten Handlungsrahmens sowie von Maßnahmen
  • Planung und Bereitstellung von Ressourcen der Fußverkehrsförderung

Eine stark dialogorientierte Vorgehensweise mit diversen Akteuren dient als Grundlage dafür.

Anlässlich des 200jährigen Geburtstags des Fahrrads soll die International Cycling Conference 2017 in der „Geburtsstadt“ des Fahrrads in Mannheim stattfinden. Die Veranstaltung vom 19. – 21. September 2017 soll im Rahmen der dritten inhaltlichen Komponente vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Bei der International Cycling Conference handelt es sich um eine Konferenz mit internationaler und interdisziplinärer Ausrichtung und ca. 120 bis 150 Teilnehmenden.

Projekt im Internet
Kontaktperson M.Sc. Caroline Koszowski
+49 351 463-35333
caroline.koszowski@tu-dresden.de
  FIS - Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr - LOS 2 und LOS 6
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Kooperationspartner
  • Technische Universität Dresden, Institut für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr, Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr (Prof. Dr.-Ing. Rainer König)
  • Technische Universität Dresden, Institut für Wirtschaft und Verkehr, Professur für Kommunikationswirtschaft (Prof. Dr.-oec. habil. Ulrike Stopka)
Laufzeit 01/2016 bis 12/2018 (optional 2019)
Ziele
  • Inhaltliche Pflege und Bearbeitung von Themengebieten (optional: Erstellung neuer Inhalte)
  • Wissenstransfer
  • Aufbereitung aktueller Forschungsergebnisse zu den Themen Mobilität und Verkehr aus dem Ressortforschungsbereich des BMVI
  • Zielgruppen: Verantwortliche in Politik und Praxis, Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, interessierte Fachöffentlichkeit
Inhalt

Das Forschungs-Informations-System (FIS) für Mobilität und Verkehr ist ein vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördertes Forschungsprojekt zum Aufbau einer internetbasierten Wissensplattform. Im Rahmen der Projektphase 01/2016 bis12/2018 werden die betreuten Themen inhaltlich gepflegt und bearbeitet. Hierbei sind insbesondere wissenschaftliche Veröffentlichungen zu recherchieren und unter Beachtung der politischen Relevanz zusammenzutragen sowie zu synthetisieren. Bei Bedarf werden die Themenfelder des FIS ebenfalls durch optionale Beauftragungen um weitere Inhalte in Form neuer Wissenslandkarten ergänzt. In der Projektlaufzeit werden die Themen des LOS 2 und des LOS 6 bearbeitet. Diese umfassen die Bereiche „Personenverkehr“ und  „Integrierte Mobilitätsversorgung in Stadt und Fläche“.

Projekt im Internet

www.forschungsinformationssystem.de

Projektverantwortliche
Kontaktperson
M.Sc. Fabian Heidegger
+49 (0)351 463 36508
fabian.heidegger1@tu-dresden.de
Projektname Mobilität in Städten   SrV 2018
Auftraggeber Kommunen, Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen, teilweise gefördert durch Bundesländer
Laufzeit 05/2016 bis 12/2020
Ziele
  • Erhebung aktueller Daten zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung
  • Fortschreibung der SrV-Zeitreihe unter Berücksichtigung veränderter inhaltlicher und methodischer
    Randbedingungen
  • Analyse stadtübergreifender Trends der Mobilitätsentwicklung
  • Auswertung wichtiger Grunddaten für die kommunale Verkehrsplanung
Inhalt
  • Erfassung des aktuellen Datenbedarfs der Planungspraxis
  • Weiterentwicklung von Inhalt und Methodik des Erhebungskonzeptes unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit zu den bisherigen SrV-Erhebungen
  • Koordinierung und Beauftragung der Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten der Wohnbevölkerung in über 100 Untersuchungsräumen
  • Aufbereitung der Stichprobe mit Datensätzen von über 120.000 Personen
  • Zusammenfassung von Datensätzen zu Stadtgruppen  für stadtübergreifende Analysen
  • Stadt- bzw. auftraggeberspezifische Auswertung der Daten
  • Publikation der Ergebnisse
Projekt im Internet www.tu-dresden.de/srv
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr. Frank Ließke
+49 (0)351 463 366 68
Frank.Liesske@tu-dresden.de
Projektname PASTA Physical Activity through sustainable transport approaches
Auftraggeber FP7 HEALTH, Europäische Kommission, Rue de la Loi/Wetstraat 200, 1049 Brüssel, Belgium
Kooperationspartner Europäisches Forschungs- und Städtenetzwerk
Laufzeit 11/2013 bis 10/2017
Ziele Ziel des Projekts PASTA ist die systematische Evaluierung und Förderung aktiver Mobilität wie zu Fuß gehen und Radfahren (auch in Verbindung mit der Nutzung des Öffentlichen Verkehrs) unter dem Gesundheitsaspekt, körperliche Aktivität im täglichen Leben jedes einzelnen Individuums zu initiieren und zu integrieren.
Inhalt Unter dieser Prämisse werden in sieben europäischen Teststädten Maßnahmen und Initiativen zur Förderung aktiver Mobilität untersucht und unter Entwicklung eines anwenderfreundlichen Bewertungsinstrument (HIA-Tool „Health Impact Assessment“) im Hinblick auf gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen evaluiert.
ExpertInnen und ForscherInnen aus den Bereichen Gesundheit, Mobilität und Nachhaltigkeit (WHO, POLIS network, mehrere Universitäten etc.) aus acht europäischen Ländern sind am Projekt beteiligt, bei dem auch Partner aus der Politik, von Behörden und regierungsunabhängigen Organisationen hinzugezogen werden, um gemeinsam die positiven Aspekte aktiver Mobilität anhand einer fundierten Evaluierung zu erarbeiten.
Projekt im Internet http://www.pastaproject.eu/
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike
+49 (0)351 463 365 01
regine.gerike@tu-dresden.de
 
Projektname CREATE Congestion Reduction in Europe: Advancing Transport Efficiency
Auftraggeber Horizon 2020 - Societal Challenges - Research & Innovation Action (RIA) Funded by: European Commission, Rue de la Loi/Wetstraat 200, 1049 Brüssel, Belgium
Kooperationspartner Europäisches Forschungs- und Städtenetzwerk
Laufzeit 06/2015 bis 05/2018
Ziele
  • Investigate the nature and causes of urban road traffic congestion in the CREATE cities
  • Investigate in a group of five economically advanced Western European capital cities how they have succeeded in decoupling economic growth from traffic growth, through a ‘Transport Policy Evolution Cycle' ('peak car' phenomenon)
  • Identify quantitatively which transport and non-transport factors have been most effective in reducing car use and encouraging sustainable transport modes, including socio-economich changes as well as physical, regulatory, pricing and marketing measures
  • Examine qualitatively the processes by which this transformation from more car-oriented to more sustainable mobility policies has been achieved over time: what were the main barriers and success factors -develop concrete guidance and promote capacity building for professionals in Central and Eastern European and Euro-Med cities at earlier stages in their economic development, where there is currently a policy focus on catering for the rapid increases in car ownership and use
Inhalt European cities are facing challenging times and some major policy dilemmas. Encouraging economic growth is seen as the key driver to achieving a wide range of policy objectives, such as raising living standards and improving the well-being of citizens; but historically this has led to a growth in car ownership and use, and consequential increases in urban road traffic levels. These increases, in turn, are associated with a range of negative economic, social and environmental impacts, including traffic congestion, traffic accidents, social exclusion and community severance, dangerous levels of air and noise pollution, and rising CO2 emissions. Congestion costs are estimated at around 100bn euros per annum across the EU, and are projected to grow 50% by 2050. Recently, however, some economically advanced European cities appear to have been successful in decoupling economic growth from traffic growth – and in the process have been able to offer urban living environments that are cleaner and less congested, while maintaining increases in living standards. Cities such as London are experiencing growth in population and rising incomes, while at the same time observing reductions in car ownership and car use – the so-called ‘peak car’ effect. Such cities are succeeding in reducing traffic dominance and are becoming very attractive places for both residents and visitors, and are rated very highly in international satisfaction surveys. But why have some cities been able to achieve this turnaround while others have not, and what lessons can be drawn for other parts of Europe? To answer this fundamental question, CREATE has brought together a team of internationally leading experts with a variety of specialist skills and experiences. This includes a group of five European capital cities (Berlin, Copenhagen, London, Paris, Vienna), and their surrounding regions, each of which has managed to reduce the car driver modal shares of trips in recent decades. Working with leading analysts, and a major provider of real-time traffic data in many European and North American cities, derived from GPS tracking of motor vehicles, the project will explore changing patterns of road traffic and car use, success factors behind the observed decreasing modal shares of car traffic (e.g. technical, political, economic and social) and lessons learnt. It will work with a group of five city partners in Eastern Europe and the Euro-Med countries (Adana, Amman, Bucharest, Skopje and Tallinn) which are still grappling with rapid increases in car ownership and use and growing traffic congestion, and then disseminate and exploit these findings more widely through a major European city network.
Projekt im Internet www.create-mobility.eu
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Prof. Dr.-Ing. Regine Gerike
+49 (0)351 463 365 01
regine.gerike@tu-dresden.de

PD Dr.-Ing. habil. Rico Wittwer
+49 (0)351 463 341 32
rico.wittwer@tu-dresden.de
Projektname Erhöhung der Verkehrssicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer auf Geh- und Radwegen bei kritischer Witterung
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV), Aachen
Laufzeit 12/2015 bis 11/2017
Ziele Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Empfehlungen für einen effektiven Betrieb des Winterdienstes auf Geh- und Radwegen abzuleiten und in einer Handlungsempfehlung darzustellen. Darüber hinaus wird das Unfallrisiko und Gefährdungspotential nicht-motorisierter Verkehrsteilnehmer bei kritischem Wetter beschrieben.
Inhalt Grundlage des Forschungsvorhaben bildet eine Literaturanalyse zu rechtlichen und betrieblichen Aspekten des Winterdienstes. Parallel dazu werden Kommunen in Deutschland angeschrieben und um die Teilnahme an einer Online-Befragung mit verschiedenen Schwerpunkten gebeten. Unter Berücksichtigung dieser Befragungsergebnisse erfolgen in mehreren Stufen die Auswahl von Untersuchungsbereichen für Verkehrsbeobachtungen, die Befragung von Fußgängern und Radfahrern sowie Griffigkeitsmessungen. Die Verkehrsbeobachtungen dienen der Bewertung der Auswirkungen kritischer Witterung auf den Zustand der Verkehrsanlage und das Verkehrsverhalten. Die Befragung zielt auf die Einschätzung konkreter Situationen ab. Über das erinnerte Unfallgeschehen wird das Unfallrisiko ermittelt. In Zusammenarbeit mit den Kommunen werden Versuche zum Einsatz von Streumittel und Räumtechnik durchgeführt. Die Zusammenführung der Erkenntnisse erfolgt unter Begleitung der Kommunen in einer Handlungsempfehlung.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dr.-Ing. Martin Schmotz
+49 (0)351 463 365 03
Martin.Schmotz@tu-dresden.de

Dipl.-Ing. Martin Bärwolff
+49 (0)351 463 366 61
Martin.Baerwolff@tu-dresden.de
Projektname Einflussgrößen auf die Qualität von Verkehrsnachfragemodellen im Personenverkehr
Auftraggeber Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartner Lehrstuhl für Verkehrsplanung und Verkehrsleittechnik, Universität Stuttgart
Prof. Dr.-Ing. Markus Friedrich
Laufzeit 10/2015 bis 09/2018
Ziele Die übergeordnete Fragestellung des Forschungsprojektes lautet: „Welche Qualität müssen Verkehrsnachfragemodelle haben, damit man sie für die Zwecke der Verkehrsplanung und Verkehrstechnik nutzbringend einsetzen kann?“
Inhalt Im Rahmen des Forschungsprojektes wird zunächst die Frage beantwortet, mit welchen Kenngrößen die Qualität von Verkehrsnachfragemodellen beschrieben werden kann und wie diese aus den einzelnen Modellebenen extrahiert werden können. Darauf aufbauend wird untersucht, wie sich der Einfluss verschiedener Modellparameter auf die Qualität eines Verkehrsnachfragemodells bestimmen lässt. Dieser wird anschließend für ausgewählte Parameter (z.B. Genauigkeit von Struktur- und Verhaltensdaten, der Segmentierung des Raumes und der Verkehrsnachfrage) sowie für Modellannahmen zur Nachbildung der Entscheidungsprozesse der Verkehrsteilnehmer quantifiziert. Im Ergebnis werden anwendungsdifferenzierte Mindestanforderungen an die Modellbildung, die Datenversorgung sowie die Modellkalibrierung und –validierung formuliert.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 423 80
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

Projektname

Neue und kostengünstige Maßnahmen an Unfallhäufungen im Vorher/Nachher-Vergleich
Auftraggeber Unfallforschung der Versicherer (UDV)
Laufzeit 07/2014 bis 08/2016
Ziele Bewertung neuer und kostengünstiger Maßnahmen an Unfallhäufungen bezüglich ihrer Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit
Inhalt bzw. Ergebnisse Häufig werden von Unfallkommissionen schnelle und kostengünstige Maßnahmen zur Bekämpfung von Unfallhäufungen vorgeschlagen. Vielfach liegen keine abgesicherten Aussagen über deren Wirkung vor. Es werden von ausgewählten Unfallkommissionen Maßnahmen gegen Unfallhäufungen (Art der Maßnahme, Unfallgeschehen im Vorher/Nachher-Zeitraum, Maßnahmenkosten) erhoben und aufbereitet. Es erfolgt eine Klassifizierung und Einordnung der Maßnahmen in verschiedene Maßnahmenkategorien. Für jede Maßnahmenkategorie – diese umfasst mehrere Einzelmaßnahmen – werden der Wirkungsgrad und die Kosten der Maßnahme ermittelt. Parallel werden diese Maßnahmenkategorien in Schulungen durch die Mitglieder von Unfallkommissionen bezüglich ihrer Erfahrungswerte und Kenntnisse evaluiert. In einer Synopse werden diese Informationen zusammengeführt und eine Handlungsempfehlung entwickelt. Diese enthält eine Beschreibung jeder Maßnahmenkategorie und dient der Grundlage als Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen gegen Unfallhäufungen.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing Ralf Berger
+49 (0)351 463 36 508
ralf.berger@tu-dresden.de
Projektname Konzept zur Bewertung des Verkehrsablaufs an Knotenpunkten mit und ohne LSA
Auftraggeber Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Kooperationspartner Institut für Verkehrswesen, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV), Aachen
Laufzeit 09/2011 bis 03/2016
Ziele Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die bisher vorhandenen Bewertungsansätze zu modifizieren bzw. zu ergänzen und um wesentliche, bislang nicht ausreichend berücksichtigte Aspekte zu erweitern. Im Ergebnis wird damit die Grundlage für eine einheitliche, praxisgerechte Verkehrsqualitätsbewertung von plangleichen Knotenpunkten mit und ohne Lichtsignalanlage ermöglicht.
Inhalt Das Forschungsprojekt weist zwei zentrale Teilbereiche auf. Auf der einen Seite werden die an Knotenpunkten mit und ohne LSA entstehenden Zeitverluste mit Hilfe von empirischen Erhebungen und mikroskopischen Simulationsmodellen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf den Zeitverlusten, die durch Verzögerungs- bzw. Beschleunigungsprozesse vor und nach dem Knotenpunkt aber auch beim Befahren des Knotenpunktes selbst („geometric delay“) entstehen. Auf der anderen Seite steht die Quantifizierung von Instationaritäten innerhalb der Spitzenstunde im Fokus der Untersuchungen. Grundlage bilden unterschiedliche Nachfrageprofile, welche aus empirischen Daten extrahiert werden und deren Einfluss auf die am Knotenpunkt entstehenden Zeitverluste mittels mikros­ko­pischer Verkehrsflusssimulation ermittelt wird. Aufbauend auf den Ergebnissen erfolgt die Konzeption eines einheitlichen Bewertungsverfahrens für Knotenpunkte mit und ohne LSA.
Projektverantwortliche
Kontaktperson
Dipl.-Ing. Martin Schimpf
+49 (0)351 463 423 80
Martin.Schimpf@tu-dresden.de

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Frank Ließke
Letzte Änderung: 08.05.2018