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Foto Lars Koch © Robert Lohse

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Name

Herr Prof. Dr. Lars Koch

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Organisationsname

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Professur für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Strehlener Straße (BSS), Raum 148 Strehlener Str. 22/24

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-43236
fax Fax
+49 351 463-37708

Sprechzeiten:

Vorlesungsfreie Zeit: Mi, 19.07.17: 13:30-14:30h; Mi, 16.08.17: 11:00-12:00h; Mi, 13.09.17: 12:00-13:00h; Di, 26.09.17: 11:00-12:00h.Die Anmeldungen erfolgen über OPAL.

Aktuelles

Sprechzeiten vorlesungsfreie Zeit:
Mi, 19.07.17: 13:30-14:30 Uhr
Mi, 16.08.17: 11:00-12:00 Uhr
Mi, 13.09.17: 12:00-13:00 Uhr
Di,  26.09.17: 11:00-12:00 Uhr     (Die Anmeldungen erfolgen immer über OPAL.)

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Wissenschaftlicher Werdegang

  • Seit 05/2014: Professor für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur und Principle Investigator der ERC Starting Grant-Forschergruppe "The Principle of Disruption. A Figure Reflecting Complex Societies" an der TU Dresden

  • 04/2013-09/2013: Vertretung der W3-Professur für Neuere Deutsche Literatur und Medienästhetik an der Fernuniversität Hagen

  • 01/2013-04/2014: Principle Investigator der ERC Starting Grant-Forschergruppe "The Principle of Disruption. A Figure Reflecting Complex Societies" an der Universität Siegen

  • 10/2011-03/2012: Vertretung der W1-Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz

  • 04/2011-09/2011: Forschungsdozentur am Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen der Integration" an der Universität Konstanz    

  • 04/2009-12/2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Niels Werber am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft I an der Universität Siegen

  • 04/2009-09/2009: Lehrbeauftragter am Institut für Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

  • 08/2006-03/2009: Persönlicher Referent und Büroleiter von Dr. Konrad Schily, Mandatsträger des Deutschen Bundestags

  • 08/2004-07/2006: Postdoc-Stipendiat am Groningen Research Institute for the Study of Culture an der Rijksuniversiteit Groningen

  • 07/2004: Promotion bei Prof. Dr. Wara Wende zum Dr. phil. mit der Arbeit "Der Erste Weltkrieg als Medium der Gegenmoderne - Zu den Werken von Walter Flex und Ernst Jünger

  • 08/2001-07/2004: Promotionsstipendiat am Groningen Research Institute for the Study of Culture an der Rijksuniversiteit Groningen

  • 04/1994-04/2001: Studium der Fächer "Allgemeine Literaturwissenschaft", "Geschichte" und "Philosophie" an der Universität Siegen

Forschungsschwerpunkte

Medien- und Kulturtheorie der Störung

ERC Starting Grant „The Principle of Disruption“; DFG-Tagung und ZfK-Themenheft „Störfälle“; Guest Lecturer der eikones Summer School 2013 „Bild-Störung“; LiLi-Themenheft „ Katastrophen, Krisen, Störungen“; Themenpanel der internationalen Tagung „Critical Theory, Film and Media: Where is ‘Frankfurt’ now?” an der Goethe-Universität Frankfurt (08/2014); Internationale Tagung „Imaginationen der Störung“ in Kooperation mit Elisabeth Bronfen (Frühjahr 2015)

Narratologie und Kulturanalyse der Fernsehserie

Vorträge und Aufsätze zur Serialität und zum kulturdiagnostischen Potenzial aktueller TV-Formate; Autor der Fernseh-Kolumne der Zeitschrift „Pop. Kultur & Kritik“; Monografie in kollektiver Autorschaft zur Serie „The Wire“ (3/2014).

Medialisierung von Gefahr und Risiko

Aufsätze zum Phantasma des Schläfers, zur Figur des Amokläufers, zur literarischen und filmischen Verarbeitung von Bedrohungsszenarien; theoretische Überlegungen zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität, zum politischen Imaginären von Gouvernementalität und zu gegenwärtigen Steuerungs- und Regierungstechniken

Kollektive Denormalisierungserfahrungen

Sammelband zur Amerikanisierung nach 1945; Sammelband zum Krisenkino; Sammelband zu Krieg und Geschichte in der deutschsprachigen Literatur; kulturwissenschaftliches Handbuch Metzler-Handbuch „Erster Weltkrieg“ (4/2014).

Kultur, Emotionen, Angst

DFG-Nachwuchswissenschaftler-Netzwerk „Spielformen der Angst“; Habilitationsprojekt zur „Literaturgeschichte der Angst seit 1800“; interdisziplinäres Metzler-Handbuch „Angst“; zahlreiche Aufsätze zur kulturellen Codierung von Angst in Literatur und Film

Fremdheitserfahrungen

Aufsätze zur Darstellung von Migration in Film und Fernsehen

Publikationen

Monografien

  • Gemeinsam mit Tanja Prokic: Theatrale Ästhetiken der Verstörung. Spielformen der Skandalisierung im Gegenwartstheater. Berlin 2017 (in Vorbereitung).
  • Gemeinsam mit Tanja Prokic: Verletzen und Beleidigen. Theatrale Invektiven der Gegenwart. Berlin: Verbrecher Verlag 2017 (in Vorbereitung).
  • Spielformen der Angst. Mediale Codierungen eines drängenden Gefühls, Köln/Weimar/Wien 2016 (in kollektiver Autorschaft mit Burkhardt Wolf, in Vorbereitung).
  • The Wire. Analysen zur Kulturdiagnostik populärer Medien, Wiesbaden 2014 (in kollektiver Autorschaft mit Jörn Ahrens, Michael Cuntz, Marcus Krause und Philipp Schulte).
  • Der Erste Weltkrieg als Medium der Gegenmoderne. Zu den Werken von Walter Flex und Ernst Jünger, Würzburg 2005.

Zeitschriften

  • Gemeinsam mit Tobias Nanz und Johannes Pause: Behemoth. A Journal on Civilization, 8.1 (2016): Imaginationen der Störung (PEER-REVIEWED).

  • Gemeinsam mit Stephan Habscheid (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 173 (2014): Katastrophen, Krisen, Störungen.
  • Gemeinsam mit Christer Petersen/Joseph Vogl (Hg.), Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2 (2011): Störfälle.

Handbücher

  • Gemeinsam mit Stefan Kaufmann/Niels Werber (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2014.
  • Angst. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013.

Sammelbände

  • Disruptions in the Arts, Berlin/New York 2016 (PEER-REVIEWED, in Vorbereitung).
  • Gemeinsam mit Rupert Gaderer/Elena Meilicke/Timm Ebner (Hg.), Paranoia. Lektüren und Ausschreitungen des Verdachts, Wien 2016.
  • Gemeinsam mit Wara Wende (Hg.), Krisenkino. Filmanalyse als Kulturanalyse: Zur Konstruktion von Normalität und Abweichung im Spielfilm, Bielefeld 2010.
  • Modernisierung als Amerikanisierung? Entwicklungslinien der westdeutschen Kultur 1945-1960, Bielefeld 2007.
  • Gemeinsam mit Marianne Vogel (Hg.), Imaginäre Welten im Widerstreit. Krieg und Geschichte in der deutschsprachigen Literatur seit 1900, Würzburg 2007.

Aufsätze

  • Populäre Vergangenheitsfiktionen als Fenster zur Gegenwart – Konzeptionelle und analytische Überlegungen zur TV-Serie Game of Thrones, in: Marina Münkler (Hg.) Brüchige Helden – Brüchiges Erzählen. Heldenepik aus narratologischer Sicht, München 2017 (in Vorbereitung).

  • Medienkulturen der Angst in David Cages Heavy Rain, in: Alexander Schlicker (Hg.), Nach dem Kino – vor dem Spiel. David Cage und die Medienkultur, Bielefeld 2017 (in Vorbereitung).

  • Medienanthropologie und das Reale der Angst – Ernst Jüngers Funktionalisierung der Fotografie, in: Oliver Jahraus (Hg.), Sache/Ding. Eine Leitunterscheidung in der Medienkultur der Weimarer Republik, München 2017 (in Vorbereitung).

  • ‘To Disturb the existing image…’ Strategies of Aesthetical Disruption in Postdramatic Theatre, in: Lars Koch (Hg.), Disruptions in the Arts. Berlin/New York 2017 (in Vorbereitung).

  • Lars Koch/Christina Rogers: Das Kollektiv der Leerstellen. Auf den Spuren des Tasmanischen Tigers in Judith Leighs The Hunter, in: Martin Doll (Hg.), Politische Tiere, Zoologische Imaginationen des Kollektiven, München 2017 (im Erscheinen).

  • Angst und Gewalt in der Literatur: Historizität, Semantik und Ausdruck, in: Handbuch-Reihe „Sprachwissen“, Bd. 17: Sprache in der Literatur, hg. v. Anne Betten/Ulla Fix/Berbeli Wanning, Berlin/New York 2017 (im Erscheinen).

  • Lars Koch/Tobias Nanz: Szenarien des Atomkriegs. Ausnahmesituationen und souveräne Akteure im Film, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 183 (2016): Szenarien der Ausnahme in der Populärkultur, S. 396-410.

  • ‘a copy of a copy of a copy…’ David Finchers filmische Politik der Serie, in: Elisabeth Bronfen/Christiane Frey (Hg.), Noch einmal anders: Zu einer Poetik des Seriellen, Zürich/Berlin 2016, S. 45-64.

  • ‚Desiring Walls’. Über das kollektive Imaginäre einer Architektur der Angst, in: Polar. Politik – Theorie – Alltag, 21 (2016), S. 39-48.

  • Kybernetik, Paranoia und Gewalt – Der Öko-Terrorist Ted Kaczynski, in: Lars Koch/Rupert Gaderer (Hg.), Paranoia. Lektüren und Ausschreitungen des Verdachts, Wien 2016, S. 281-302.

  • Heart of Darkness – Das katastrophische Imaginäre des Blackouts, in: Behemoth. A Journal on Civilization. 8.1: Imaginationen der Störung, S. 58-76 (PEER REVIEWED).

  • Lars Koch/Tobias Nanz/Johannes Pause: Imaginationen der Störung. Ein analytisches Modell, in: Behemoth. A Journal on Civilization. 8.1: Imaginationen der Störung, S. 6-23 (PEER REVIEWED).

  • ‚Games Without Frontiers’ – Die Wiederkehr des Kalten Kriegs als TV-Serie, in: Pop 8 (2016), S. 31-38.

  • To Survive is an Uncanny Experience.“ Joseph Haslinger and the Tsunami of 2004, in: Katharina Gerstenberger (Hg.), Catastrophe and Catharsis, Rochester/NY 2015, S. 138-154. PEER-REVIEWED
  • Trieb als Angstmaschine. Körperkämpfe in Döblins frühen Texten, in: Zeitschrift für deutsche Philologie 4 (2015), S. 545-572. PEER-REVIEWED
  • Die Ethno-Comedy - Lachen an den Rändern der 'Leitkultur', in: Stefan Neuhaus (Hg.), Das Komische in der Kultur, Frankfurt a.M./New York 2015, S. 465-481.
  • Der Erste Weltkrieg als kulturelle Katharsis und literarisches Ereignis, in: Miriam Seidler / Johannes Waßmer (Hg.), Narrative des Ersten Weltkriegs, Frankfurt a. M. / New York 2015, S. 27-54.
  • "You yell 'shark', we've got a panic on our hands!" Der Hai, die Furcht und die Angst, in: Wieland Schwanebeck (Hg.), Der weiße Hai revisited. Steven Spielbergs Jaws und die Geburt eines amerikanischen Alptraums, Berlin 2015, S. 217-231.
  • 'I - I'm just making sure we don't get hit again.' Serientext und Weltbezug in der TV-Serie Homeland, in: Indes. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft 4 (2014): Politikserien, S. 42-54.
  • "Real Humans" -  Überbietung des Menschen,  in: Pop. Kultur und Kritik (02/2014, S. 24-34).
  • „Auferstanden von den Toten“ – Die Verhandlung von Weltkrieg, Angst und Masse in Hermann Brochs Schlafwandler-Trilogie, in: Claude D. Conter/Oliver Jahraus/Christian Kirchmeier (Hg.): Der Erste Weltkrieg als Katastrophe: Deutungsmuster im literarischen Diskurs. Würzburg 2014, S. 111-134.
  • Der Erste Weltkrieg als kulturelle Katharsis und literarisches Ereignis, in: Lars Koch/Stefan Kaufmann/Niels Werber (Hg.), Der Erste Weltkrieg. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/Weimar 2014, S. 97-142.
  • Lars Koch/Tobias Nanz: Ästhetische Experimente. Zur Ereignishaftigkeit und Funktion von Störungen in den Künsten, in: Stefan Habscheid/Lars Koch (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 173 (2014): Krisen, Katastrophen, Störungen, S. 94-115.
  • Performance als Bilderstörungsmaschine bei Christoph Schlingensief, in: Stefan Habscheid/Lars Koch (Hg.), Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 173 (2014): Krisen, Katastrophen, Störungen, S. 116-134.
  • Terror 3.0 – Die TV-Serie Homeland und die Entgrenzung des Verdachts, in: Pop. Kultur und Kritik, 2 (2013), S. 17-21.
  • Lachen verbindet – transkulturelle Brückenschläge in der Culture-Clash-Comedy Almanya, in: Der Deutschunterricht 4 (2013): Witze, hg. und eingeleitet von Claus Ehrhardt und Eva Neuland, S. 36-47.
  • Politische Angst-Designs und deren Subjekt-Effekte, in: Yana Milev (Hg.), Design Kulturen. Der erweiterte Design-Begriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaften, München 2013, S. 45-57.
  • Punktzeit als (Ver-)Störung. Über filmische Narrative absoluter Feindschaft, in: Norman Ächtler/Carsten Gansel (Hg.), Perturbationen. Über das ‚Prinzip Störung’ in den Geistes- und Kulturwissenschaften, Berlin/New York 2013, S. 217-235.
  • „He is a wild man!“ Traumafigurationen in Kathryn Bigelows The Hurt Locker, in: Julia Köhne (Hg.), Trauma und Film. Translationen und Inszenierungen, Berlin 2013, S. 126-152.
  • Angst im Post-9/11-Cinema. Zur filmischen Bearbeitung eines Erwartungsaffekts, in: Søren Fauth/Kasper Green Krejberg/Jan Süselbeck (Hg.), War – Literature, Media, Emotions, Göttingen 2012, S. 73-86.
  • Die Volksgemeinschaft als arischer Tresor. Biopolitischer Terror in Rainer Wolffhardts Fernsehfilm Auf Befehl erschossen, in: Günter Helmes (Hg.), „Schicht um Schicht freilegen“ – Die Regie-Arbeiten von Rainer Wolffhardt, Hamburg 2012, S. 155-176.
  • Gemeinsam mit Christer Petersen, Der Störfall – Fluchtlinien einer Wissensfigur, in: Dies./Joseph Vogl (Hg.), Zeitschrift für Kulturwissenschaften 2 (2011): Störfälle, S. 5-12.
  • Re-Figurationen der Angst. Typologien des Monsters im Gegenwartskino, in: Limbus – Australisches Jahrbuch für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft 4 (2011): Terror und Form, S. 81-101. PEER-REVIEWED
  • Das Warten auf den Herrensignifikanten – oder: Die Verhandlung von Zufall, Zeichen und Notwendigkeit in Thomas Pynchons The Crying of Lot 49, in: arcadia. Internationale Zeitschrift für Literaturwissenschaft 45/2 (2011), S. 431-445. PEER-REVIEWED
  • Sloterdijk-Debatte 2.0. ‚Skandalöse‘ Anthropologie im diskursiven Spannungsfeld von Biotechnologie, Ökonomie und Zukunftsangst, in: Christer Petersen (Hg.), Skandal! Mechanismen öffentlicher Aufmerksamkeitserzeugung, Wiesbaden 2011, S. 87-104.
  • Angst in der verwalteten Welt. Emotive Kulturkritik bei Jünger, Gehlen und Adorno, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 159 (2011): Semantik der Kulturkritik, S. 41-58.
  • Das Schläfer-Phantasma. Mediale Signaturen eines paranoiden Denkstils vor und nach 9/11, in: Sascha Seiler/Thorsten Schüller (Hg.), Von Zäsuren und Ereignissen, Bielefeld 2010, S. 69-88.
  • Normalitätsbruch und Normalität in Michael Hanekes Filmen Wolfzeit und Caché, in: Ders./Wara Wende (Hg.), Krisenkino. Filmanalyse als Kulturanalyse: Zur Konstruktion von Normalität und Abweichung im Spielfilm, Bielefeld 2010, S. 309-328.
  • Neue Regeln für den Menschenpark? Zur Konvergenz von Biotechnologie, Ökonomie und Gouvernementalität in aktuellen Anthropologie-Debatten, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 157 (2010), S. 76-100.
  • „Have we gone too far?“ – Über den biotechnologischen Gefahrensinn von ReGenesis und andere audiovisuelle worst-case-Szenarien, in: Lorenz Engell/Bernhard Siegert/Joseph Vogl (Hg.), Archiv für Mediengeschichte 9 (2010): Gefahrensinn, S. 67-78.
  • Die Postsäkulare Gesellschaft und die feuilletonistische Wiederkehr der Religion, in: Sandra Poppe/Sascha Seiler (Hg.), 9/11 als kulturelle Zäsur, Bielefeld 2009, S. 39-60.
  • Krieg und Posthistoire in Alfred Döblins Zwischenkriegsromanen, in: Susi Frank/Andreas Kraft (Hg.), Zwischen Apokalypse und Alltag. Kriegsnarrative des 20. und 21. Jahrhunderts, Bielefeld 2009, S. 59-76.
  • „It will even get worse.“ Zur Ökologie der Angst in der Serie 24, in: Sascha Seiler (Hg.): Arc & Continuity – Die zeitgenössische TV Serie, Köln 2008, S. 98-116.
  • Das Lachen der Subalternen – Ethno-Comedy im deutschen Film und Fernsehen, in: Wara Wende (Hg.), Wie die Welt lacht – Interkulturelle Formen von Welterschließung und Selbstbildung im Witz, Würzburg 2008, S. 208-223.
  • Der westdeutsche Nachkriegsfilm zwischen Kontinuität und Innovation, in: Ders. (Hg.), Modernisierung als Amerikanisierung? Entwicklungslinien der westdeutschen Kultur 1945-1960, Bielefeld 2007, S. 89-109.
  • „The blood ran riot through my veins.“ Die Selbstinszenierungsstrategien Arnolt Bronnens zwischen Kunstverachtung, Kulturindustrie und politischem Radikalismus, in: Johann Holzner/Stefan Neuhaus (Hg.), Literatur als Skandal, Göttingen 2007, S. 278-289.
  • Die Depotenzierung des Menschen im kollektivistischen Denken der Weimarer Republik – Zu Johannes R. Becher und Ernst Jünger, in: Jörg Schmidt/Petra Tallafuss (Hg.), Totalitarismus und Literatur, Göttingen 2007, S. 39-54.
  • Der Andere als kulturelle Invarianz oder kann man von Türken in Deutschland auch ganz anders erzählen? In: Hans-Joachim Hahn (Hg.), Transitraum Deutsch. Literatur im transnationalen Zeitalter, Breslau 2007, S. 89-104.
  • Die Kriegsschuldfrage als existenzielle Erinnerungsarbeit – Döblins Roman Hamlet oder die lange Nacht hat ein Ende, in: Ders./Marianne Vogel (Hg.), Imaginäre Welten im Widerstreit. Krieg und Utopie in der Literatur seit 1900, Würzburg 2007, S. 109-128.
  • Fragmentiertes Dasein im Bombenkrieg – Zu Gert Ledigs Luftkriegsroman Vergeltung, in: Waltraud Wara Wende (Hg.), Krieg und Gedächtnis – Ein Ausnahmezustand im Spannungsfeld politischer, literarischer und filmischer Sinnkonstruktion, Würzburg 2005, S. 190-204.
  • Geburt des Arbeiters aus dem (Un-)Geiste des Krieges – Ernst Jüngers Antwort auf die deutsche Krise der Moderne, in: Weimarer Beiträge 4 (2005), S. 547-561.
  • Aktualisierungstendenzen des neuhumanistischen Bildungsdiskurses nach 1945. Perspektiven und Kontexte, in: Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch 1 (2005), S. 167-172.
  • Vom Erzählen ohne Zentrum zum Schweben des Denkens – Friedo Lampes Roman Am Rande der Nacht, in: Jattie Enklaar/Hans Ester (Hg.), Im Schatten der Literaturgeschichte. Autoren, die keiner mehr kennt? (= Duitse Kroniek Bd. 54), Amsterdam/New York 2005, S. 159-172.

Handbuch- und Lexikonartikel

  • Achim von Arnims Rede „Über die Kennzeichnung des Judenthums“, in: Wolfgang Benz u.a. (Hg.): Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Vergangenheit und Gegenwart. Bd. 7: Film, Theater, Literatur und Kunst, Berlin/New York 2013, 708-711.

  • Angst als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Forschung, in: Ders. (Hg.), Angst. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2013 (im Erscheinen).
  • Ausdruck, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 39.
  • Einsamkeit, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 92.
  • Mobilmachung, in: Stephan Günzel (Hg.), Lexikon der Raumphilosophie, Darmstadt 2012, S. 261.

Rezensionen

  • Rezension zu: Piérre-Fréderic Weber, Timor Teutonorum. Angst vor Deutschland seit 1945: eine europäische Emotion im Wandel, in: H-Soz-u-Kult, 18.01.2016.

  • Sammelrezension zu: Michael Laffan/Max Weiss, Facing Fear. The History of an Emotion in Global Perspective, Princeton 2012 und Jan Plamper/Benjamin Lazier (Hg.), Fear. Across the Disciplines. Pittsburgh: University of Pittsburgh Press 2012, in: H-Soz-u-Kult, 07.04.2014.
  • Rezension zu: Jan Plamper, Geschichte und Gefühl. Grundlagen der Emotionsgeschichte, Berlin 2012, in: H-Soz-u-Kult, 10.09.2013.
  • Rezension zu: Christina Hünsche, Textereignisse und Schlachtbilder. Eine sebaldsche Poetik des Ereignisses, Bielefeld 2012, in: Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur 4 (2013), S. 732-734.
  • Rezension zu: Claudia Glunz/Thomas F. Schneider (Hg.), Von Paraguay bis Punk. Medien und Krieg vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Göttingen 2011, in: H-Soz-u-Kult, 12.10.2012.
  • Rezension zu: Adrian Weibel, Spannung bei Hitchcock. Zur Funktionsweise auktorialer Suspense, Würzburg 2009, in: literaturkritik.de 6 (2010).
  • Rezension zu: Ingo Irsigler/Christoph Jürgensen (Hg.), Nine Eleven, Ästhetische Verarbeitungen des 11. September 2001, Heidelberg 2008, in: H-Soz-u-Kult, 19.02.2009.
  • Rezension zu: Christer Petersen/Jeanne Riou (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 3: Terror, Kiel 2008, in: H-Soz-u-Kult, 19.02.2009.
  • Rezension zu: Stephan Jaeger/Christer Petersen (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 2: Ideologisierung und Entideologisierung, Kiel 2006, in: H-Soz-u-Kult, September 2006.
  • Rezension zu: Christer Petersen (Hg.), Zeichen des Krieges in Literatur, Film und den Medien. Bd. 1: Nordamerika und Europa, Kiel 2004, in: H-Soz-u-Kult, September 2006.
  • Rezension zu: Jens Rehn, Nichts in Sicht, Frankfurt a.M. 2003, in: Deutsche Bücher. Forum für Literatur 35/3 (2005), S. 225-230.

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Angelika Gleisberg
Letzte Änderung: 17.07.2017