LOBO
Lokale In-Situ Funktionalisierung großvolumiger 3D-Druck Bauteile mittels mobiler Spritzgießtechnik
Der Schwerpunkt des Vorhabens LOBO liegt auf der Erforschung und Erprobung des neuartigen Kombinationsverfahrens aus Large-Format-Additive-Manufacturing (LFAM) Technologie und dem mobilen Spritzgießen. So sollen großvolumige 3D-Druck Komponenten lokal überspritzt und beispielsweise mit Verbindungselementen funktionalisiert werden. Dabei sind vor allem die wissenschaftlich technischen Fragestellungen hinsichtlich Vorbehandlungsmaßnahmen, Materialinteraktionen und steuerungs- sowie softwareseitiger Prozessverknüpfung zu beantworten. Im Zentrum der Untersuchungen steht dabei die Erforschung der komplexen Eigenschaftsbeziehungen zwischen Prozess, Material und Struktur. Dazu sollen die bestehenden Herausforderungen des LFAM-Verfahrens bezogen auf die Interaktion mit dem mobilen Spritzgießen im Labormaßstab identifiziert und Lösungsstrategien für den Einsatz in relevanten Einsatzumgebungen erarbeitet werden. Gesamtziel des Vorhabens ist es, ein tiefgreifendes Prozessverständnis der neuartigen Kombinationstechnologie zu erarbeiten, um diese für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern zu befähigen.

Thermoplastisches Funktionselement mit eingebettetem metallischen Gewindeeinsatz, welches mittels mobiler Spritzgießtechnik auf eine Large-Format-Additive-Manufacturing (LFAM)-Struktur gefügt wurde.
01.01.2024 – 31.12.2026
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Sachsen: Förderprogramm FuE-Verbundprojektförderung 2021-2027 Projektnummer: 100693463
Sächsische Aufbaubank (SAB)

Professur für Funktionsintegrativen Leichtbau
NameProf. Dr.-Ing. Niels Modler
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Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik
Besucheradresse:
DÜR, Etage 0, Raum 69 Holbeinstr. 3
01307 Dresden
Deutschland
- Martin Pohl (Verbindungstechniken)
Publikationen Martin Pohl | TU Dresden