08.05.2026
Match made in Dresden: Das EUTOPIA TeamWork-Erfolgsmodell im 3. Jahr
Das Studierendenteam im Projekt von corporate friends® mit Vertreter:innen von Unternehmen und TUD
Bereits zum dritten Mal vernetzte das EUTOPIA TeamWork-Programm europäische Studierende mit Praxispartnern. In interdisziplinären Online-Teams erarbeiten sie über mehrere Wochen hinweg innovative Lösungen für reale Herausforderungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) und der Leuchtenmanufaktur corporate friends®. Das Resultat: Beeindruckende Ergebnisse und kreative Impulse, die zeigen, welches Potenzial darin liegt, wenn Studierende gemeinsam mit externen Partnern an realen Herausforderungen arbeiten.
Marktanalyse und neue Zielgruppen für corporate friends®
Im Projekt mit corporate friends® lag der Fokus auf einer strukturierten Wettbewerbsanalyse und auf der Identifikation neuer Zielgruppen. Unter Leitung von Magdalena Nachtigall tauchten die Studierenden tief in das Marktumfeld hochspezialisierter Leuchtenhersteller ein und lernten, klare Stärken-Schwächen-Profile der Wettbewerber herauszuarbeiten. Darauf aufbauend entwickelten sie – teils ungewöhnliche – Ansätze zur Erschließung neuer Zielgruppen, die frische Ideen für die strategische Ausrichtung des Unternehmens liefern. Die Ergebnisse dienen künftig nicht nur als strategische Entscheidungshilfe, sondern werden auch direkt im Onboarding neuer Teammitglieder eingesetzt.
Magdalena Nachtigall ist überzeugt vom TeamWork-Konzept:
„Das TeamWork-Programm hat uns begeistert: Die Studierenden zeigten sich offen und engagiert und lieferten Ergebnisse auf hohem Niveau. Besonders der fachfremde Blick von außen brachte wertvolle Perspektiven ein. Für uns ein Paradebeispiel für eine lebendige, praxisnahe Zusammenarbeit, die echte Impulse setzt.“
Internationale Besucherkommunikation bei den SKD neu gedacht
Im Projekt mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) widmete sich das Studierendenteam der Analyse und Optimierung der internationalen Besucherkommunikation auf der Website des Museumsverbunds. Ziel war es, die Nutzererfahrung für ein globales Publikum zu verbessern und die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen zu schärfen. Dazu untersuchten die Teams unter anderem Sprache, Struktur und Nutzerführung der Website und deren Wirkung auf internationale Besuchende. Auf dieser Basis entwickelten sie konkrete Maßnahmen: von der zielgruppenspezifischen Ansprache über Verbesserungsvorschläge im Branding bis hin zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit, etwa im Hinblick auf mobile Endgeräte. Auch Ideen zur individualisierten und gamifizierten Planung von Museumsbesuchen wurden erarbeitet und vorgestellt.
Gemeinsam zu umsetzbaren Lösungen
Was beide Projekte auszeichnete, war der kontinuierliche Austausch zwischen Studierenden und Praxispartnern. In regelmäßigen Meetings wurden Zwischenergebnisse diskutiert, Ideen geschärft und Herausforderungen gemeinsam gemeistert. So entstanden Schritt für Schritt Ergebnisse, die stark an der praktischen Umsetzbarkeit orientiert waren.
Die über 250 teilnehmenden Studierenden aus fünf Universitäten der EUTOPIA-Allianz – neben TUD die Universitäten Warwick, Ljubljana, Babeș-Bolyai und CY Cergy Paris – konnten dank TeamWork auch in diesem Jahr wieder eigenständig an komplexen Aufgaben arbeiten und dabei ihr theoretisches Wissen in realen Kontexten anwenden. Gleichzeitig profitierten die Partner von ihren Ideen und Perspektiven – eine Zusammenarbeit, die in beide Richtungen wirkt.