RESPECT - Systematische Erhebung des subjektiven Geburtserlebens
Inhaltsverzeichnis
RESPECT
Während die meisten Mütter und Väter die Geburt eines Kindes als positiv erleben, gibt es einen relevanten Anteil, für die die Geburt ein negatives und manchmal sogar traumatisches Ereignis darstellt. Neben verschiedenen gesundheitlichen und sozioökonomischen Faktoren spielt auch die Interaktion zwischen der Gebärenden, der begleitenden Person sowie den Hebammen und Gynäkolog:innen eine wichtige Rolle.
Ziel des Projekts RESPECT („A Prospective Mixed-Methods-REsearch Project on Subjective Birth Experience and PErson-centred Care in ParenTs and Obstetric Health Care Staff“) ist eine gezielte Untersuchung des subjektiven Geburtserlebens (werdender) Mütter und ihrer Partner:innen vor, während und nach der Geburt, insbesondere in Bezug auf die Rolle des geburtshilflichen Personals.
Im Rahmen der quantitativen Hauptstudie RESPECTPARENTS werden (werdende) Eltern zu vier Messzeitpunkten (T1: in der (Spät-)Schwangerschaft, T2: 8 Wochen nach der Geburt, T3: 6 Monate nach der Geburt, T4: 24 Monate nach der Geburt) mittels Online-Fragebögen (T1, T3 und T4) und einem strukturierten Telefoninterview (T2) befragt. Dabei interessieren uns das subjektive Geburtserleben sowie damit in Zusammenhang stehende Faktoren, wie z. B. psychische Gesundheit, Bindung zum Kind oder Partnerschaftszufriedenheit. Die Rekrutierung für die Hauptstudie wurde im Dezember 2024 mit 1.693 teilnehmenden (werdenden) Müttern und 731 Partner:innen aus dem Raum Dresden abgeschlossen. Im April 2025 startete bereits die Befragung zum Messzeitpunkt T4 (2 Jahre nach der Geburt).
Zusätzlich zu dieser quantitativen Untersuchung wird eine qualitative Teilstudie (RESPECTPARENTS-TALK) zur Rolle des geburtshilflichen Personals für das Geburtserleben aus der Perspektive der Eltern durchgeführt. Dazu wurden leitfadengestützte Interviews mit 14 Müttern und 14 Partner:innen (Teilstichprobe aus RESPECTPARENTS) zu ihren Erfahrungen unter der Geburt geführt.
Ein weiterer Studienzweig (RESPECTSTAFF) untersucht die Perspektive des geburtshilflichen Personals. Bundesweit wurden bis Januar 2025 insgesamt 27 in der Geburtshilfe tätige Personen zur eigenen Rolle für das elterliche Geburtserleben und zu Wissen und Einstellungen bezüglich der personenzentrierten Geburtshilfe in qualitativen Interviews befragt.
RESPECT ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt der MSH Medical School Hamburg (Forschungsgruppe AG Epidemiologie und Frauen- & Familiengesundheit) und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden (Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Uniklinikum Dresden) in Kooperation mit dem Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin (IPAS). Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG; Link zum Projektsteckbrief)
Neuigkeiten zu Veröffentlichungen und weiteren Aktivitäten des RESPECT-Teams finden Sie unter Publikationen des FB6 oder auf unserem Facebook-Account Respect Studie, Instagram-Account @respect_studie oder LinkedIn-Account.
Für das RESPECT-Studienteam werden regelmäßig studentische Hilfskräfte und Forschungspraktikant:innen zur Unterstützung (u. a. bei der Durchführung der strukturierten Interviews und bei der Proband:innenverwaltung) gesucht. Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten unter: Stellenausschreibung SHK und Stellenausschreibung Forschungspraktikum.
Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Master- und Doktorarbeiten im Rahmen der Studie durchzuführen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. habil. Garthus-Niegel.
Kontaktinformation
E-Mail-Adresse: respect@ukdd.de
Telefon: 0351-458-89306
Studienleitung
Verbundpartnerin
Prof. Dr. med. Pauline Wimberger Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Fakultät der TU Dresden
Studienteam
Wissenschaftler:innen
Weiteres Team
| Cécile Walther | Student Research Assistant |
| Elli Stark | Studentische Hilfskraft |
| Frededrika Alpers | Masterandin |
| Greta Reuen | med. Doktorandin |
| Johanna Malin Sikora | Studentische Hilfskraft |
| Kim Wanninger | Masterandin |
| Lea Meyer | Doktorandin |
| Lilli Weber | med. Doktorandin |
| Parmida Morid | Doktorandin |
| Sarah Buschbeck | Masterandin |
Ehemalige Mitarbeiter:innen
| Andrea Castellano | Studentische Hilfskraft |
| Anna Steffen | Studentische Hilfskraft |
| Anne-Sophie Tänzer | Studentische Hilfskraft |
| Antonia Hänsel | Studentische Hilfskraft |
| Chiara Condello | Studentische Hilfskraft |
| Christin Porstendorfer-Almeida Froz | Studentische Hilfskraft |
| Christina Pählig | Studentische Hilfskraft |
| Clara Kubsch | Studentische Hilfskraft |
| Eva Marie Langner | Studentische Hilfskraft |
| Greta Stolze | Studentische Hilfskraft |
| Hanna Marie Schröder | Studentische Hilfskraft |
| Ina Schattenberg | Studentische Hilfskraft |
| Ionna Hansen | Wissenschaftlerin |
| Jasmin Waibel | Studentische Hilfskraft |
| Katharina Frost | Studentische Hilfskraft |
| Katja Sabin | Studentische Hilfskraft |
| Lara Seefeld | Wissenschaftlerin / Doktorandin |
| Lena Benjak | Studentische Hilfskraft |
| Lena Süßmann | Studentische Hilfskraft |
| Livia Keusch | Studentische Hilfskraft |
| Louisa Riechelmann | Studentische Hilfskraft |
| Luca Franziska Münster | Studentische Hilfskraft |
| Melina Jessica Stange | Studentische Hilfskraft |
| Ricarda Gärtner | Studentische Hilfskraft |
| Sofie Hastreiter | Studentische Hilfskraft |
| Sara Buschbeck | Studentische Hilfskraft |
| Vanessa Zieß | Wissenschaftlerin |
| Victoria Weise | Wissenschaftlerin |