Netzwerkspeicher

Das Konzept der Fachrichtung sieht vor, möglichst keinerlei Nutzerdaten auf lokalen Festplatten von Endgeräten zu speichern. Dies vereinfacht die Austauschbarkeit von Rechnern erheblich und gewährleistet außerdem ein hohes Niveau der Datensicherheit sowie die Durchsetzung der datenschutzgerechten Außerbetriebnahme am Ende des Lebenszyklus.
Optional ist auch die Speicherung aller persönlichen Desktop-Einstellungen ("Nutzerprofil") im Netzwerk möglich, so dass bei der Arbeit an wechselnden Rechnerarbeitsplätzen die persönliche Umgebung überall verfügbar ist.
Die Speicherung von personenbezogenen Daten ist generell nur im Rahmen von genehmigten Verfahrensbeschreibungen entsprechend §10 SächsDSG zulässig.

Der Fileservice wird basierend auf der technischen Ausstattung der Professuren und der Fachrichtung sowie von Ressourcen im ZIH nach einheitlichem Konzept im Verbund betrieben. Filesysteme mit flexiblen Zugriffsrechten werden im fachrichtungsübergreifenden Verzeichnisdienst verwaltet. Damit sind die Ressourcen flexibel von und für die gesamte Fachrichtung nutzbar.

Der Standardzugangsweg für die Nutzer ist die Anmeldung via Netzwerk-Client, welche das Anhängen der definierten Ressourcen als Netzlaufwerke sowie die 
Druckerzuordnung und ggf. Treiberinstallation automatisch sicherstellt.

Folgende Ressourcen sind für die Nutzer verfügbar:

  • persönliches HOME-Verzeichnis
  • gemeinsam nutzbare Ordner der Arbeitsgruppen ("Gruppenlaufwerke")
  • zentral bereitgestellte Datenlaufwerke für Dokumente und Messdaten
  • spezielle Netzlaufwerke für arbeitskreisübergreifende Forschungsprojekte, Lehr-, Verwaltungs- und Administrationsaufgaben

Das Einrichten von Projekt-Gruppenlaufwerken mit beliebig feingranulierter Rechtestruktur ist auf Anforderung innerhalb weniger Minuten möglich.
Alle Daten auf den Netzlaufwerken unterliegen einem täglichen Backup und einer ständigen Virenüberwachung.

Neben der clientbasierten Anmeldung gibt es je nach Bedarf folgende weiteren Zugangsmöglichkeiten aus dem lokalen Netz bzw. aus dem VPN-Netz der Professur:

  • FTP, FTP-S
  • SSH, SFTP
  • AFP
  • CIFS, SAMBA
  • HTTP (Webzugriff auf Meßdaten und Dokumente ohne Authentifizierung)
  • HTTPS (Netstorage, Filr, Webdav)

Der Zugriff auf die eigenen Dokumente via verschlüsselter HTTPS-Verbindung mittels Browser oder Synchronisierungs-Client ist weltweit möglich.

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Matthias Mann
Letzte Änderung: 31.03.2017