Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 2026
Rektorin Staudinger und der damalige Prorektor Kobel stehen vor dem orange erleuchteten Rektorat. Die TUD beteiligt sich damit an der Kampagne "Orange the world" um auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.
Am 25. November rückt die Welt zusammen, um ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Seit sechs Jahren partizipiert die TUD am internationalen Aktionstag, um auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen – mit sichtbaren, eindrücklichen Aktionen. Bereits 2021, zum Auftakt der engagierten Programmwochen, schloss sie sich der globalen Kampagne „Orange the World“ an und ließ das Rektorat in kräftigem Orange erstrahlen.
Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Sollten Sie auf Grund sprachlicher oder anderer Barrieren von einer Teilnahme absehen, scheuen Sie sich bitte nicht uns diese zurückzumelden.
- 20.11.2026 // 09:00–12:00 Uhr
- Workshopleiterin: Anja Wiede, Ansprechperson der TUD-Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
- Kurzworkshop in Präsenz
- Angebot für TUD-Beschäftigte
- Anmeldung
Mit der Teilnahme am Unisafe-Forschungsprojekt stellt sich die TUD dem Phänomen der sexualisierten Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Der Workshop beginnt deshalb mit einem Überblick über Begriffsdefinitionen und statistischen Kennzahlen. Projektkoordinatorin und Workshopleiterin Anja Wiede bearbeitet mit den Teilnehmenden schließlich eigene Haltungen und mögliche Vorurteile zum Thema. Der Fokus liegt dennoch auf den Unterstützungsmöglichkeiten bei diesen Vorkommnissen, denn: auch wenn die meisten sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nicht als Betroffene erleben müssen, finden sich viele als sogenannte „Bystander“ ((un-)bewusste Zeug:innen) wieder. Im Sinne einer gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme erarbeiten die Teilnehmenden deshalb eigene Interventionsmöglichkeiten.
Gleichberechtigung, Frauenquote und gendersensible Sprache: Leichtigkeit und Humor gehen hier bereits oft verloren und es entstehen tiefe Grabenkämpfe. In dem interaktiven und humorvollen Workshop mit Eva Ullmann gehen wir dem Sexismus humorvoll an den Kragen. Humor als rhetorisches Instrument ist kein Stilmittel für ein paar rosarote Rüschen. Humor sorgt für Aufmerksamkeit und beleuchtet wichtige Themen, die gerne unter den Tisch gekehrt werden. Humor sorgt für Überraschung und Irritation, wenn sich Personen oder Gruppen zu wichtigen Aspekten der Gleichberechtigung wegducken wollen. Humor als sozialer Kitt bringt in Verbindung. Humor als Waffe dagegen sorgt knallhart für Distanz und Schutz. Beide Humorstile sind wichtige Hilfsmittel im Kampf gegen Sexismus und für mehr Gleichberechtigung und werden Gegenstand des Workshops sein.
Der Workshop wird von 9-13 Uhr in deutscher Lautsprache angeboten. Die Referentin ist Eva Ullmann vom Deutschen Institut für Humor Leipzig. Die Veranstaltung findet am Campus Johannstadt, Hörsaal der Klinik für Orthopädie statt.
Anmelden kann man sich über diese Seite im Webauftritt des Marburger Bund (alle Interessierten können sich anmelden: https://www.marburger-bund.de/sachsen/veranstaltung/mit-humor-gegen-sexismus
Hinschauen. Handeln. Unterstützen.
Campuswalk zum Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an der Uni
Datum: 25.11.2026, 14:00–16:00 Uhr
Wie können wir Grenzüberschreitungen erkennen? Was können wir tun, wenn wir selbst betroffen sind oder etwas beobachten? Und wo finden wir Unterstützung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Campus kommen wir über diese Fragen ins Gespräch. An verschiedenen Stationen besprechen wir Beispiele aus dem Hochschulalltag, lernen Anlaufstellen kennen und erkunden Möglichkeiten, solidarisch zu handeln. Dabei besprechen wir auch, wie wir bei Unsicherheit intervenieren können – etwa durch Nachfragen, Ablenken oder das Hinzuziehen anderer. Die Wünsche betroffener Personen und die eigene Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Campuswalk richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden. Die Route weist die auf dem Campus üblichen Barrieren auf.
Der Rundgang wird von Anja Wiede, Ansprechperson der Beschwerdestelle, geführt.
Die Veranstaltungsreihe Pandu lädt am Donnerstag, den 26. November 2026, von 13:00 bis 14:30 Uhr zum digitalen Lunch-Talk via Zoom ein. Diese Gesprächsrunde ist Teil der Programmwochen, die die Beschwerdestelle bei Belästigung, Diskriminierung und Gewalt der TU Dresden anlässlich des Internationalen Aktionstags gegen Gewalt an Frauen zum sechsten Mal in Folge ausrichtet.
Es wird diskutiert, wie digitale Gewalt, etwa durch Smart-Home-Technologien und KI, zunehmend in die physische Lebensrealität hineinwirkt. Gemeinsam mit Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis wie Michaela Burkard (bff: aktiv gegen digitale Gewalt), Victor Jüttner (ScaDS.AI Dresden/Leipzig) und Dr.in Katrin Etzrodt (TU Dresden) wird diskutiert, wie Machtmissbrauch künftig stärker bei der Technikentwicklung und im Umgang mit Cybersicherheit mitgedacht werden kann.
- 01.12.2026 // 13:00–16:00 Uhr
- Workshopleiterin: Anja Wiede, Ansprechperson der TUD-Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
- Kurzworkshop in Präsenz
- Angebot für TUD-Beschäftigte
- registration
Mit der Teilnahme am Unisafe-Forschungsprojekt stellt sich die TUD dem Phänomen der sexualisierten Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Der Workshop beginnt deshalb mit einem Überblick über Begriffsdefinitionen und statistischen Kennzahlen. Projektkoordinatorin und Workshopleiterin Anja Wiede bearbeitet mit den Teilnehmenden schließlich eigene Haltungen und mögliche Vorurteile zum Thema. Der Fokus liegt dennoch auf den Unterstützungsmöglichkeiten bei diesen Vorkommnissen, denn: auch wenn die meisten sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nicht als Betroffene erleben müssen, finden sich viele als sogenannte „Bystander“ ((un-)bewusste Zeug:innen) wieder. Im Sinne einer gemeinschaftlichen Verantwortungsübernahme erarbeiten die Teilnehmenden deshalb eigene Interventionsmöglichkeiten.
tudentisches Engagement kann Veränderungen anstoßen – auch im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Hochschulen. Doch wie wird aus einer Idee ein Projekt? Welche Erfahrungen machen Studierende dabei, und wie können sie sich gegenseitig unterstützen?
Wir laden Studierende und Interessierte aus ganz Deutschland ein, vier Projekte kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Vorgestellt werden ein offener Brief zur Sicherheit auf Sanitäranlagen aus Berlin, die Feminist Law Clinic aus Köln, die Initiative „Betrifft uns“ aus Koblenz sowie eine Umfrage zu sexueller Belästigung an einer medizinischen Fakultät in Würzburg. Die Engagierten geben Einblicke in ihre Arbeit und teilen Erfahrungen, Herausforderungen und Impulse für eigene Vorhaben.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, Fragen zu stellen, eigene Ideen und Projekte einzubringen und neue Kontakte zu knüpfen. Dabei sind alle willkommen: diejenigen, die sich bereits engagieren, ebenso wie diejenigen, die aktiv werden möchten und nach einem Einstieg suchen.
Im Anschluss steht der Austausch unter Studierenden im Mittelpunkt. Gemeinsam möchten wir darüber sprechen, welche Unterstützung es braucht und wie eine dauerhafte Vernetzung über Hochschulgrenzen hinweg gelingen kann. Um dafür einen studentischen Austauschraum zu schaffen, verlassen die an Hochschulen beschäftigten Personen diesen Teil der Veranstaltung.
Die bukof-Kommission zu sexualisierter Gewalt an Hochschulen möchte diese Vernetzung begleiten und unterstützen. Ziel ist es, gemeinsam Bedarfe an den Hochschulen sichtbar zu machen und studentischen Anliegen in der hochschulpolitischen Arbeit mehr Gewicht zu verleihen.
Der Link wird hier zu einem späteren Zeitpunkt geteilt.
Hinschauen. Handeln. Unterstützen.
Campuswalk zum Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt an der Uni
Datum: 02.12.2026, 13:00–15:00 Uhr
Wie können wir Grenzüberschreitungen erkennen? Was können wir tun, wenn wir selbst betroffen sind oder etwas beobachten? Und wo finden wir Unterstützung?
Bei einem gemeinsamen Rundgang über den Campus kommen wir über diese Fragen ins Gespräch. An verschiedenen Stationen besprechen wir Beispiele aus dem Hochschulalltag, lernen Anlaufstellen kennen und erkunden Möglichkeiten, solidarisch zu handeln. Dabei besprechen wir auch, wie wir bei Unsicherheit intervenieren können – etwa durch Nachfragen, Ablenken oder das Hinzuziehen anderer. Die Wünsche betroffener Personen und die eigene Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Campuswalk richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden. Die Route weist die auf dem Campus üblichen Barrieren auf.
Der Rundgang wird von Anja Wiede, Ansprechperson der Beschwerdestelle, geführt.
- 03.12.2026 // 13:00–16:00 Uhr
- Trainerin: Nadja Gottschalk, Medienpädagogin mit dem Schwerpunkt Digitale (technikgestützte) Gewalt
- Präsenz-Workshop
- für TUD-Beschäftigte
- Anmeldung
Antifeministische und sexistische Übergriffe finden zunehmend auch im digitalen Raum statt: von abwertenden Kommentaren und gezielten Provokationen bis hin zu Hate Speech, Belästigung und Bedrohungen.
Der Workshop vermittelt Strategien, um solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und handlungssicher darauf zu reagieren. Gemeinsam schauen wir auf typische Muster digitaler Übergriffe und beschäftigen uns mit der Frage, wann eine Reaktion sinnvoll ist und wann Selbstschutz und Abgrenzung Vorrang haben. Die Teilnehmenden lernen konkrete Möglichkeiten kennen, um sich online zu schützen, Grenzen zu setzen und Unterstützung zu organisieren. Dabei geht es nicht darum, auf jede Situation reagieren zu müssen, sondern darum, die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu stärken.
Der Wendo-Kurs bietet Raum, die eigenen Stärken zu entdecken, Grenzen wahrzunehmen und selbstbewusst für sie einzustehen. Praktische Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung eröffnen Handlungsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich
tba.
Interessierte können sich bereits jetzt unter bystander@tu-dresden.de melden.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsarmes Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung.
Programm 2025
Programm 2024
Programm 2023
Programm 2022
Programm 2021
Melden Sie sich bei Fragen, Hinweisen oder zur Anmeldung unter:
© Juliane Meyer
Beschwerdestelle bei Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
NameAnja Wiede
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).
Besuchsadresse:
M13 Mensa und TUD, Raum 6-234 Mommenstraße 13
01062 Dresden
Der Zugang erfolgt am besten über den Gunther-Landgraf-Bau.Der Zugang zu meinem Büro ist leider nicht barrierearm möglich. Geben Sie mir gern Bescheid für etwaige Bedarfe.
Sprechzeiten:
- Dienstag:
- 09:00 - 11:00
- Donnerstag:
- 15:00 - 17:00
Diese Termine sind ohne Anmeldung möglich. Alternativ kann individuell ein Termin vereinbart werden.