Forschungsprojekte im Fokus

In dieser Rubrik stellen wir regelmäßig aktuelle Forschungsprojekte aus unserem Bereich vor.

Abgeschrieben und geklaut bei Platon?!

Illustration von Platon © Wikimedia Commons Illustration von Platon © Wikimedia Commons
Illustration von Platon

© Wikimedia Commons

August 2017
Wer hat Platon wie zitiert? Welcher antike Autor hat von welchem Text Platons abgeschrieben? Wer hat Platons Ideen als Grundlage für eigene Konzepte und Theorien verwendet.? Wie die Ideen und Texte von Platon rezipiert, zitiert und paraphrasiert wurden, untersucht das Forschungsprojekt
„Digital Plato: Tradition and Reception “. Digital Plato ist ein Verbundprojekt mit Projektpartnern aus der Klassischen Philologie (Prof. Dr. Sier, Universität Leipzig), der Alten Geschichte (Prof. Dr. Schubert, Universität Leipzig), der Korpuslinguistik (Prof. Dr. Scharloth, TU Dresden) und der Informatik (Prof. Dr. Molitor / Dr. Ritter, Universität Halle-Wittenberg). Das Projekt wird im Rahmen der Förderschiene „Offen - für Außergewöhnliches“ der VolkswagenStiftung gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre (2016-2019).

Selbst-Bewusste Erzählungen: Textlichkeit und gesellschaftliche Relevanz in US-amerikanischer Gegenwartskultur

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August 2017
Welche Rolle spielen Erzählungen für die US-amerikanische Kultur und Gesellschaft der Gegenwart? In welchem Maße eignen sich Erzählungen in Film, Fernsehen, Literatur und Blogs zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Realität? Haben sich Erzählungen und der gesellschaftliche Umgang damit in den letzten Jahrzehnten verändert? Diese und weitere Fragen nach der gesellschaftlichen Bedeutung von Erzählungen untersuchte das Forschungsprojekt „Selbst-Bewusste Erzählungen: Textlichkeit und gesellschaftliche Relevanz in US-amerikanischer Gegenwartskultur“. Vier Wissenschaftler*innen der TU Dresden und der Universität Leipzig erforschten ein markantes Phänomen in der zeitgenössischen amerikanischen Literatur und Kultur, das sie als neues Selbst-Bewusstsein gesellschaftlicher Relevanz von erzählerischer Textlichkeit und Textproduktion bezeichnen. mehr

Was wissen wir über die Grenzen des Wissens?
Ein aktuelles Projekt zu einer klassischen Frage der Philosophie

März 2017
Was wissen wir nicht alles? Was wissen wir alles nicht? Was können wir überhaupt wissen und wo endet unser Wissen? Die Frage nach den Grenzen des menschlichen Wissens beschäftigt die Philosophie seit der Antike. Eine einfache Antwort auf diese klassische und komplexe Frage gibt es allerdings nicht. Je nachdem welche philosophische Richtung wir betrachten, erhalten wir unterschiedliche Lösungsansätze: Die Skeptiker erklären, dass all unser Wissen fehlbar ist. Platon geht davon aus, dass wir nichts von den Göttern wissen, weder von ihnen selbst noch von ihren Namen. An der Verbindung von Skeptizismus und Religiosität setzt das Forschungsprojekt „Skeptizismus und negative Theologie“ von PD Dr. Rico Gutschmidt vom Institut für Philosophie der TU Dresden an. mehr

Die Stadt Dresden in 4D

Projekt HistStadt4D © Kirsten Lassig, Sander Münster, SLUB / Deutsche Fotothek: Verbeek Projekt HistStadt4D © Kirsten Lassig, Sander Münster, SLUB / Deutsche Fotothek: Verbeek
Projekt HistStadt4D

© Kirsten Lassig, Sander Münster, SLUB / Deutsche Fotothek: Verbeek

August 2016
Das Forschungsprojekt „HistStadt 4D – Multimodale Zugänge zu historischen Bildrepositorien zur Unterstützung stadt- und baugeschichtlicher Forschung und Vermittlung“ untersucht, wie umfangreiche Medienbestände wie beispielsweise die Fotografien der Deutschen Fotothek für eine Erforschung und Vermittlung von Stadtgeschichte besser nutzbar gemacht werden können. mehr

Zukunftsthema E-Health

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Juli 2016
E-Health ist wie Industrie 4.0, Internet of Things und Smart Home ein Thema der Zukunft: vor allem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, der Urbanisierung und der Entvölkerung im ländlichen Raum. "Was E-Health wirklich interessant macht, ist wo auf Basis von Digitalisierung und elektronischer Infrastruktur erstmal Versorgungsmöglichkeiten geschaffen werden, die bis jetzt noch nicht möglich waren." erklärt Dr. Hannes Schlieter, Sprecher der Forschergruppe HeLiCT. "Und hier setzt unsere Forschung an." mehr

Louise Otto-Peters – Selbst ist die Frau

2016-03-10_GenderPartnerschaft-Teil2_2.jpg © Jana Höhnisch 2016-03-10_GenderPartnerschaft-Teil2_2.jpg © Jana Höhnisch
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© Jana Höhnisch

März 2016
Prof. Susanne Schötz ist Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der TU Dresden. In ihrem Forschungs-freisemester widmete sie sich den frauenemanzipatorischen Visionen von Louise Otto-Peters, die sie in ihren Genius-Büchern veröffentlichte. Wir sprachen mit Prof. Schötz über Frauen- und Geschlechterforschung, sowie über ihr Interesse an Louise Otto-Peters. mehr

Brüder-Unität als Wegbereiter der Reformation   

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März 2016
Prof. Dr. Ludger Udolph erforscht seit 2012 die Acta Unitas fratrum, eines der ältesten Dokumente für konfessionelle Verschiebungen in Mitteleuropa. Im Auftrag der Herrnhuter Brüdergemeine sind neben ihm namhafte Wissenschaftler wie Joachim Bahlcke, Jindřich Halama, Martin Holý, Jiří Just und Martin Rothkegel an diesem Projekt beteiligt. Der erste Regesten-Band wird anlässlich des Lutherjahres 2017 erscheinen. Wir sprachen mit ihm über das Projekt, das Neue an diesen Forschungen und über die Schwierigkeiten, die Erforschung eines europäischen Erbes im geeinten Europa finanzieren zu lassen. mehr

Erneuerbare Energien sachgerecht einsetzen – das Projekt DESIRE   

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Februar 2016
Am Lehrstuhl für Energiewirtschaft startete im Rahmen des ERASMUS+ Förderprogrammes das Projekt DESIRE.Das Ziel dieses internationalen Projekts ist es, eine qualitativ hohe Ausbildung für Studierende in der so genannten MENA-Region (Middle-East and North Africa) herzustellen, die die Schlüsselaspekte der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz umfasst. Dabei sollen sozio-ökonomische Aspekte dieser Technologie aufgezeigt werden. mehr

Ist Lichtemission ein Indikator für die wirtschaftliche Aktivität?

2016-03-09_Lichtemissionen.jpg © TUD 2016-03-09_Lichtemissionen.jpg © TUD
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Januar 2016
In weniger entwickelten Staaten – vor allem in Subsahara-Afrika und Asien – gibt es kaum verlässlichen Daten über die regionale Wirtschaftsentwicklung. Für viele volkswirtschaftliche Untersuchungen sind solche Daten jedoch notwendig, etwa wenn es um Fragen von Konfliktrisiken, ethnischen Unterschieden, der Konvergenz oder der Folgen von Naturkatastrophen und Klimaveränderungen geht. Ein Forscherteam zu dem unter anderen auch André Seidel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft gehört konstruiert nun die fehlenden Einkommensdaten aus Satellitenaufnahmen. mehr

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Letzte Änderung: 23.08.2017