Apr 02, 2025
Tipps zu Büchern von Alumni
Unabhängig voneinander haben gerade zwei Alumni der Elektrotechnik Bücher veröffentlicht. Während es in „Zwischen Humor und Repression – Studieren in der DDR“ um den damaligen Studienaufenthalt geht, beschäftigt sich das andere um Fragen der Energiebedarfe und -umstellung.
Günter Knoblauch, Absolvent der Elektrotechnik von 1970
„Zwischen Humor und Repression – Studieren in der DDR“
Mit etwa 100 persönlichen Erfahrungsberichten von Alumni bietet die dreibändige Dokumentation „Zwischen Humor und Repression – Studieren in der DDR“ einen eindrucksvollen Einblick in den Studienalltag von den 1950er-Jahren bis zum Umbruch 1989. Sie zeigen eindrucksvoll, wie stark das Bildungssystem der DDR von politischen Rahmenbedingungen geprägt war – mit all seinen Chancen, Zwängen und Widersprüchen. Ein Beitrag zur differenzierten Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit – sachlich, persönlich und gesellschaftlich relevant.
- Band 1 – Aufbruch und Illusion: Beiträge zu den 1950er- und 1960er-Jahren
- Band 2 – Anpassung und Widerständigkeit: Berichte aus den 1960er bis 1980er-Jahren
- Band 3 – Das Kompendium: mit didaktischem Material, Registern, Glossar und Anregungen für Bildungsarbeit und Reflexion
Andreas Tappert, Absolvent der Elektrotechnik von 1990
„2 Millionen Windräder für Deutschland?“
In seinem ersten Buch „Die Rechnung von Wind und Sonne“ ist Andreas Tabbert u. a. darauf eingegangen, was eine Umstellung allein der elektrischen Energieerzeugung an Windkraftanlagen und/oder PV-Modulen erfordern und welche Ressourcen an seltenen Materialien (Metallen) und auch Trink-Wasser das benötigen würde. Inzwischen gibt es sehr viel weitreichendere Ideen zur Umstellung ALLER Energie-Sektoren (Strom, Wärme, Industrie, Verkehr) auf entweder eine Elektrifizierung oder eine wasserstoff(-basierte) Wirtschaft. Nun beschäftigen ihn in seinem neuen Buch „2 Millionen Windräder für Deutschland?“ Fragen wie:
- Welchen Energiebedarf haben die Energiesektoren und welche Teile davon können überhaupt elektrifiziert - also auf elektrische Energie bzw. auf Wasserstoff-basierte Energieträger umgestellt werden?
- Ist es möglich, den gesamten Verkehr auf batterie-elektrische Fahrzeuge umzustellen, ist die Menge an Batterien überhaupt produzierbar und aufladbar oder sind Wasserstoff-Antriebe sinnvoller?
- Ist auch der Seeschiffsverkehr oder gar der Luftverkehr auf andere Energieträger umstellbar oder ist das illusorisch?
- Sind die erforderlichen Rohstoffe überhaupt beschaffbar und was nützt das letztlich der Umwelt oder gar „dem Klima“?
- Welche Alternativen gibt es?
Kontakt
Susann Mayer
Leitrin Alumnibüro
Tel.: +49 351 463-36278
susann.mayer@tu-dresden.de