01.06.2018

22. Internationales Dresdner Leichtbausymposium bringt Leichtbau-Experten aus aller Welt in Dresden zusammen

Dresdner Leichtbausymposium © ILK/TUD Dresdner Leichtbausymposium © ILK/TUD

Impression vom 21. Internationalen Dresdner Leichtbausymposium

Dresdner Leichtbausymposium

Impression vom 21. Internationalen Dresdner Leichtbausymposium © ILK/TUD

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU dresden lädt zum nunmehr 22. Internationalen Dresdner Leichtbausymposium am 14. und 15. Juni 2018 jeweils ab 09:00 Uhr in der Börse Dresden, Messering 6 in 01067 Dresden ein. Unter dem Motto „Systemleichtbau – Schlüssel für Wachstum 2030“ werden anerkannte Experten über aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet neuartiger Werkstoffe, Technologien und Systeme diskutieren und ihre Lösungsansätze zu den Themenfeldern Digitalisierung, Urbanisierung, Mobilität und Ressourcenverfügbarkeit vorstellen.

Eine besondere Würdigung erfährt die Veranstaltung, bei der die Republik Korea Partnerland ist, durch die Anwesenheit Seiner Exzellenz Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea, der zu Beginn des Symposiums ein Grußwort an die Teilnehmer richten wird.

Wie können wir als Gesellschaft und Industrienation langfristig erfolgreiche Antworten auf die globalen Megatrends unserer Zeit finden? Digitalisierung, Urbanisierung, Mobilität, Ressourcenverfügbarkeit sind hier Schlagworte, die jeder von uns kennt und die mittlerweile schon fast inflationär gebraucht werden. Dennoch zeigen sie die Entwicklungsrichtungen sehr deutlich auf, ohne dass wir heute schon ein umfassendes und hinreichend klares Bild der Welt im Jahr 2030 besitzen.

Dem Sinnspruch: „Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt“ (Rainer Maria Rilke) folgend, wollen wir in diesem Jahr wieder neuartige Werkstoffe, Technologien und Systeme vorstellen und mit Ihnen – gern auch kontrovers – deren Zukunftsfähigkeiten diskutieren. Das Motto des 22. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums „Systemleichtbau – Schlüssel für Wachstum 2030“ ist dabei bewusst thematisch breit gefasst. Deutschland und Europa sind nicht länger die einzigen Taktgeber im Bereich ressourceneffizienter Leichtbaulösungen. Leistungsstarke und strategisch agierende Länder wie China, Singapur und Südkorea öffnen Zukunftsmärkte und streben intelligente und kosteneffiziente Lösungen für diese neuen Märkte an. Der europäische Ansatz muss daher Austausch statt Isolation bzw. Kooperation statt Abschottung lauten. Das Dresdner Leichtbausymposium steht mit Blick auf die östlichen Partnerländer der vergangenen Jahre wie keine andere Veranstaltung für diesen erfolgversprechenden strategischen Ansatz.

Gerade mit der Republik Korea verbindet die Region Dresden eine lange, intensive und auf vielen Ebenen mittlerweile freundschaftliche Partnerschaft. Ein Beispiel ist etwa das Korea-Germany Materials Center (KGMC) in Changwon, in dem deutsche und koreanische Wissenschaftler neue Werkstoffsysteme, Fertigungsverfahren, angepasste Auslegungsmethoden sowie Prüf- und Validierungsverfahren im Themenfeld „Funktionsintegrativer Systemleichtbau in Multi-Material-Design“ gemeinsam entwickeln. Ziel muss es nun sein, diese herausragenden Erfahrungen in kooperativer Forschung und Entwicklung auf die nächste Stufe zu heben – dem Aufbau gemeinsamer Wertschöpfungsketten zum gegenseitigen Vorteil. Denn nur auf Basis global vernetzter Spitzentechnologien und abgeleiteter Produktionsketten erschließt der Systemleichtbau eine nachhaltige Quelle für Wachstum, Arbeitsplätze, Wohlstand und damit letztlich auch sozialer Gerechtigkeit.

Das Internationale Dresdner Leichtbausymposium bietet hierfür seit nunmehr 22 Jahren eine fest etablierte Diskussionsplattform zum branchen- und produktübergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Dabei soll der Branchentreff der Leichtbauer synergetisch als Forum für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie der Anbahnung künftiger, internationaler Geschäftsfelder dienen. Insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bieten wir ein exklusives Paket, indem wir sowohl die Industrie- und Handelskammer (IHK) als auch ihr koreanisches Pendant KOTRA mit ins Boot geholt haben.

Partnerschaften auf Augenhöhe bieten vor allem eines: Chancen. Wir laden daher herzlich ein, am international anerkannten Kultur- und Hightech-Standort Dresden mit seiner Exzellenzuniversität und seiner Vielzahl an außeruniversitären Forschungseinrichtungen diese Chancen gemeinsam zu nutzen.

Webseite des 22. Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums

Programm

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Portrait der ILK-Mitarbeiterin Diana Wolfrum © Tanja Kirsten
Name

Diana Wolfrum MBA

Öffentlichkeitsarbeit

Organisationsname

Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik

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Thomas Kunz
Letzte Änderung: 01.06.2018