NanoFunDus – Entwicklung einer neuen Antifouling-Beschichtung zur Vermeidung von Mikro- und Makro-Fouling bei Wärmetauschern am Beispiel von Meerwasserentsal­zungsanlagen

Inhalt des Projektes ist die Entwicklung einer neuen Beschichtung für Wärmetauscher von Meer­wasser­ent­salzungsanlagen, um das Auftreten von Fouling, und damit Schäden an diesen Anlagen, durch das Meerwasser deutlich zu reduzieren oder bestenfalls zu verhindern. Ziel ist es deshalb, in Zusammenarbeit mit der Rhenotherm Kunststoffbeschichtungs GmbH und der SmartMembranes GmbH, eine Beschichtung zu entwickeln, die für die Anwendung an Wärmetauschern ausgelegt ist und sowohl eine geeignete Antihaftwirkung aufweist als auch die Biofilmbildung deutlich vermindert oder idealerweise verhindert. Die Beschichtung soll für die gängigen Wärmetauscherwerkstoffe wie Edelstahl oder Titan geeignet sein. Sie soll außerdem eine ausreichende Temperaturstabilität aufweisen, um direkt in Wärme­tauschern eingesetzt werden zu können. Die Entwicklung einer geeigneten Prozess­führung für die Herstellung der Beschichtung steht im Vordergrund der Arbeiten seitens der industriellen Partner.

NanoFunDus Schema © Mulansky NanoFunDus Schema © Mulansky

Abb. 1: Explosionsdarstellung der Durchflusszelle (links) und 3D-Darstellung der Durchflusszelle mit Zu- und Ablauf für Medium – geschlossen (Mitte) und offen (rechts).

NanoFunDus Schema

Abb. 1: Explosionsdarstellung der Durchflusszelle (links) und 3D-Darstellung der Durchflusszelle mit Zu- und Ablauf für Medium – geschlossen (Mitte) und offen (rechts). © Mulansky

Zur Beurteilung neuer Beschichtungsvarianten hinsichtlich der Antifoulingwirkung werden an der TU Dresden, Professur für Bioverfahrenstechnik Durchflussversuche mit Salzwasser­bakterien und künstlichem Meerwasser durchgeführt. In einer Durchflusskammer soll unter verein­fachten Strömungsbedingungen die Biofilmbildung untersucht werden. Mit Hilfe dieser Kammer können drei Proben (10 mm x 12 mm) zeitgleich geprüft und erste Ergebnisse für Experimente in einem größeren Maßstab abgeleitet werden. Um die Strömungs­be­ding­ungen die bei Wärmetauschern vorliegen möglichst realistisch und in grö­ßer­em Maßstab abzu­bilden, wird zusätzlich eine Durchflusszelle konzeptioniert, konstruiert und gefertigt mit der weitere Laborversuche zur  Biofilmbildung an neuen Beschichtungen erfolgen werden.

Projektfinanzierung:

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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Förderkennzeichen: 16KN047828

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Projektleiter:

Portraitfoto Dr.-Ing. Felix Lenk © Mann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Name

Dr.-Ing. Felix Lenk

Leiter SmartLab-Systeme

Wissenschaftliche Beratung:

Portraitfoto PD Dr. Elke Boschke © Mann

Privat-Dozentin

Name

PD Dr. rer. nat. et Ing. habil. Elke Boschke

Wissenschaftliche Beraterin

Projektmitarbeiter:

Portraitfoto Dipl.-Ing. Susan Mulansky © Mann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Name

Dipl.-Ing. Susan Mulansky

SmartLab-Systeme, Untersuchung der Biofilmbildung auf Oberflächen

Kooperationspartner:

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Rhenotherm Logo

© Rhenotherm

Rhenotherm Kunststoffbeschichtungs GmbH
https://www.rhenotherm.de/

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Logo SmartMembranes

© SmartMembranes

SmartMembranes GmbH
http://www.smartmembranes.de/

Projektlaufzeit:

01.04.2017 - 31.12.2018

Kontakt:

MulanskyLenk

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Felix Lenk
Letzte Änderung: 16.07.2018