Symbiose von Katalyse und Biotechnologie zur nachhaltigen Verwertung von Hemicellulosen in Bioraffinerien

Die steigende Notwendigkeit der Nutzung nachwachsender Rohstoffe erfordert den Einsatz neuer Methoden. Während die Verwertung von Cellulose und Lignin im Fokus von Wissenschaft und Industrie stehen, ist die Verwertung von Hemicellulose, obwohl sie einen Anteil von bis zu 32% der Lignocellulose ausmacht, nur unzureichend erforscht. Dies resultiert unter anderem aus dem heterogenen Aufbau der Hemicellulose, die aus verschiedenen Pentosen (Xylose, Arabinose) und Hexosen (Mannose, Glucose, Galaktose), sowie Desoxyhexosen und Hexuronsäuren aufgebaut ist und von sehr langen Molekülketten bis hin zu mehrlagigen blockähnlichen Molekülen reicht. In diesem Projekt soll zusammen mit der Professur für Chemische Verfahrens- und Anlagentechnik eine Grundlage für die Entwicklung eines technischen Verfahrens zur industriellen Nutzung der Hemicellulose in Bioraffinerien geschaffen und durch die Kombination aus chemischen (Einsatz neuartiger Edelmetall-Aktivkomponenten) und biotechnologischen (Einsatz und Herstellung von Enzymen) Verfahren eine ökologisch und ökonomisch Produktion von Zuckeralkoholen als Basisplattform für Feinchemikalien, Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie realisiert werden.

Projektfinanzierung:

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Eigenforschung der Technischen Universität Dresden

Kooperationspartner:

TU Dresden
Fakultät Maschinenwesen
Professur für Chemische Verfahrens- und Anlagentechnik
Prof. Dr.-Ing. habil. Rüdiger Lange
http://www.cvt.tu-dresden.de

Projektlaufzeit:

01.07.2013 - 30.06.2015

Kontakt:

SteudlerWernerBley

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Peter Schmidt
Letzte Änderung: 26.07.2016