Voraussetzungen für Studiengänge, die zu einem ersten Hochschulabschluss führen

Welche Hochschulzugangsberechtigung (HZB) benötige ich für ein Studium, welches zu einem ersten Hochschulabschluss führt?

1. Hochschulzugangsberechtigung (HZB) für Bewerber mit deutscher Nationalität
 

  • Die allgemeine Hochschulreife (Abitur) berechtigt zum Studium in allen Studiengängen.
  • Die fachgebundene Hochschulreife berechtigt zum Studium bestimmter Studiengänge. I.d.R. sind auf dem Zeugnis die möglichen Studienrichtungen ausgewiesen.
  • Bewerber, die bereits ein Hochschulstudium in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben, sind berechtigt zum Studium in allen Studiengängen.
  • Inhaber, eines bestimmten Abschlusses der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meisterabschluss), sind nach einem Beratungsgespräch an der TU Dresden berechtigt zum Studium in allen grundständigen Studiengängen.

  •  Beruflich Qualifizierte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mindestens dreijähriger Berufserfahrung können an der TU Dresden eine Zugangsprüfung absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss und einem Beratungsgespräch sind sie berechtigt, im beantragten Studiengang ausschließlich an der TU Dresden ein Studium aufzunehmen.
  • Beruflich Qualifizierte (Berufsabschluss muss vorliegen) verfügen nach einem Studium von 2 Semestern an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, in dem sie die geforderten Leistungsnachweise erbracht haben, über die Hochschulzugangsberechtigung zum Zwecke des Weiterstudiums im gleichen oder entsprechenden Fach an allen Hochschulen nach § 1 Abs. 1 SächsHSFG.
  • Achtung: Die Fachhochschulreife (auch Fachabitur genannt) ist keine fachgebundene Hochschulreife und berechtigt damit nicht zum Studium an einer universitären Einrichtung im Freistaat Sachsen. Mit der Fachhochschulreife kann in Sachsen nur an Fachhochschulen ein Studium aufgenommen werden.

2. Hochschulzugangsberechtigung (HZB) für Bewerber mit ausländischer Nationalität
 

  • Der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung erfolgt durch das Sekundarschulabschlusszeugnis (ggf. mit Hochschulaufnahmeprüfung oder bereits absolvierten Studienzeiten). Das Zeugnis muss entsprechend der Bewertungsrichtlinien der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen dem deutschen Abitur gleichwertig sein.
  • Ein bereits in Deutschland abgeschlossenes Hochschulstudium berechtigt zu einem weiteren Studium.
Welche weiteren studiengangsbezogenen Voraussetzungen müssen erfüllt sein (z.B. Eignungsfeststellungsprüfung in Sprachen)?

In einigen künstlerischen und sprachwissenschaftlichen Studiengängen oder Fächern wird zur Immatrikulation  der Nachweis über eine erfolgreich bestandene Eignungsprüfung gefordert. Die Anforderungen und speziellen Bewerbungsfristen ergeben sich i.d.R. aus der jeweiligen Studienordnung sowie aus der zugehörigen Eignungsfeststellungsordnung. Welche Anforderungen gelten, finden Sie unter dem betreffenden Studiengang im  Studieninformationssystem (SINS). In nachfolgender  Übersicht sind die Eignungsfeststellungsverfahren in grundständigen Studiengängen zusammengefasst aufgeführt.

Welche Voraussetzung muss zusätzlich in Nc-Studiengängen erfüllt sein?

In Nc-Studiengängen ist zur Immatrikulation eine Zulassung im Rahmen eines bestimmten Auswahlverfahrens/Rankings notwendig.

Für Studiengänge oder Fächer mit starker Bewerbernachfrage können jährlich in der Sächsischen Zulassungszahlenverordnung Aufnahmekapazitäten festgelegt werden.  Diese Studiengänge werden auch als Numerus clausus (Nc)- Studiengänge bezeichnet. Die Vergabe der verfügbaren Studienplätze erfolgt gemäß Sächsischer Studienplatzvergabeordnung. In einigen Studiengängen können die Fakultäten über eigene Auswahlordnungen auch noch weitere Auswahlkriterien festlegen. Informationen darüber, für welche Studiengänge ein Nc festgelegt wurde und welche Unterlagen innerhalb welcher Frist wohin einzureichen sind, erhalten Sie für das aktuelle Bewerbungsjahr ca. ab Mai auf den Studiengangsseiten im Studieninformationssystem (SINS) sowie aus unserer > Übersicht über die speziellen Auswahlverfahren in grundständigen Studiengängen. Weitere Hinweise zur Durchführung der Auswahlverfahren sowie zu Grenzwerten vergangener Vergabeverfahren finden Sie auf unserer Nc-Seite.

Wann müssen zusätzlich Deutschkenntnisse nachgewiesen werden?

Wenn Sie Ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschen Einrichtung erworben haben, wird der Nachweis deutscher Sprachkenntnisse verlangt (gilt auch für Bewerber mit deutscher Staatsbürgerschaft).

In der Regel werden ausreichende Deutschkenntnisse durch folgende Prüfungen oder Zeugnisse nachgewiesen:

  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) mit einem Gesamtergebnis von mindestens DSH 2
  • Test "Deutsch als Fremdsprache für Studienbewerber" (TestDaF) mit einem Gesamtergebnis von mindestens TestDaF 4 in allen Teilprüfungen
  • bestandene Deutschprüfung im Rahmen der Feststellungsprüfung (FSP)
  • "Deutsches Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz - Stufe II" (DSD 2. Stufe / C1 Niveau)
  • Goethe Zertifikat C2 des Goethe-Instituts im In -oder Ausland
  • "Kleines Deutsches Sprachdiplom" oder "Großes Deutsches Sprachdiplom" vergeben vom Goethe-Institut im Auftrag der Ludwig-Maximilians-Universität München.
    Bitte beachten Sie: Zum 01.01.2012 wurden diese durch das Goethe-Zertifikat C2 - Großes Deutsches Sprachdiplom abgelöst. Zeugnisse, die bis zum 31.12.2011 ausgestellt wurden, berechtigen nur zur Teilnahme an der DSH Prüfung.
  • Telc Deutsch C1 Hochschule

Weitere Informationen zu den erforderlichen Sprachkenntnissen sowie zu den Möglichkeiten, diese zu erlangen, finden Sie auf der Webseite Deutschkenntnisse zum Studium.

Zusätzliche Informationen für Bewerber mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung

Die Zulassung zum Studium an der TU Dresden erfolgt für Bewerber mit ausländischem Hochschulzugang / Bildungsabschluss entsprechend den Bewertungsrichtlinien der Kultusministerkonferenz (KMK) der BRD.

Das bedeutet, wenn Sie ein ausländisches Schulabschlusszeugnis besitzen (gilt auch für das an einer internationalen Schule in Deutschland erworbene Internationale Baccalaureate IB), müssen Sie Ihr Zeugnis für Bewerbungszwecke in Deutschland anerkennen und eine Durchschnittsnote berechnen lassen. Für die TU Dresden wird diese Aufgabe von der Arbeits-und Servicestelle für internationale Studienbewerbungen (uni-assist) übernommen. Jeder deutsche oder ausländische Bewerber mit einem ausländischen Abitur muss sich zunächst über uni-assist bewerben. Von uni-assist werden Ihre Zeugnisse im Zusammenhang mit Ihrer Studienbewerbung geprüft und bewertet. Ist das Zeugnis für den Hochschulzugang ausreichend und sind die Unterlagen vollständig, werden Ihre Bewerberdaten an die TU Dresden weitergeleitet. Eine nochmalige Bewerbung über das TU Dresden Bewerberportal ist damit hinfällig.

Die wichtigsten Informationen über die jeweiligen länderspezifischen Voraussetzungen finden Sie in der auf Grundlage der Bewertungsrichtlinien der KMK erstellten Zulassungsdatenbank des DAAD. Eine weitere Möglichkeit zur Information ist die Datenbank Anabin der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB). Diese Datenbank beruht ebenfalls auf den Bewertungsrichtlinien der KMK. In detaillierter Form sind hier länderspezifische Voraussetzungen und darüber hinaus Informationen zur Bewertung von Hochschulen und Studienabschlüssen zu finden.

Bitte beachten Sie: Die Prüfung Ihrer Unterlagen durch uni-assist erfolgt nur im Hinblick auf die jeweilige Studienbewerbung an der TU Dresden. Sie erhalten keinen offiziellen Anerkennungsbescheid, der auch für andere Bewerbungszwecke genutzt werden kann. In diesem Fall müssen Sie sich an eine Zeugnisanerkennungsstelle wenden.

Bewerber für Medizin oder Zahnmedizin, welche diese Studiengänge bereits studiert haben und die sich für ein höheres Fachsemester bewerben, müssen sich nicht über uni assist bewerben. Sie bewerben sich direkt über das Bewerberportal selma der TU Dresden. Die Anerkennung von ausländischen Studienleistungen erfolgt durch das zuständige Landesprüfungsamt (LPA). Bitte informieren Sie sich direkt bei der medizinischen Fakultät der TU Dresden.

Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren

Hier finden Sie das richtige Bewerberportal

Unter welchen Umständen kann die Immatrikulation trotz vorliegender Hochschulzugangsberechtigung versagt werden?

Beachten Sie, dass es selbst bei ausreichender Hochschulzugangsberechtigung oder bei Vorliegen eines Zulassungsbescheides in einem Nc-Studiengang zur Ablehnung der Immatrikulation kommen kann, wenn Gründe für die Versagung der Immatrikulation laut Sächsischem Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) vorliegen:

"Einem Studienbewerber ist die Immatrikulation in einen Studiengang zu versagen, wenn er

  • keine Zugangsvoraussetzung zum Studium nach § 17 erfüllt,

  • der Studiengang zulassungsbeschränkt und der Studienbewerber nicht zugelassen ist,

  • nicht nachweist, dass er krankenversichert oder von der Krankenversicherungspflicht befreit ist,

  • die Erfüllung der im Zusammenhang mit der Immatrikulation entstehenden gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung von Gebühren oder Beiträgen nicht nachweist,

  • bereits an einer deutschen Hochschule immatrikuliert ist und ein Parallelstudium für das Studienziel nicht zweckmäßig ist,

  • eine für den Abschluss des gewählten Studienganges erforderliche Prüfung endgültig nicht bestanden hat,

  • im gewählten Studiengang oder einem Studiengang mit gleicher fachlicher Ausrichtung an einer deutschen Hochschule innerhalb von 4 Fachsemestern keinen in der Prüfungsordnung vorgesehenen Leistungsnachweis erbracht hat,

  • die Abschlussprüfung des Studienganges bereits bestanden hat.

Einem Studienbewerber kann die Immatrikulation insbesondere versagt werden, wenn er

  • die für die Immatrikulation geltenden Verfahrensvorschriften nicht einhält,

  • nach den Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches unter Betreuung steht,

  • für bestimmte Fachsemester nicht eingeschrieben werden kann,

  • nicht die erforderlichen Sprachkenntnisse nachweist,

  • an einer Krankheit leidet, die die Gesundheit anderer Studenten ernstlich gefährden könnte oder den Studienbetrieb beeinträchtigt; zur Überprüfung kann die Vorlage eines amtsärztlichen Zeugnisses verlangt werden,

  • wegen einer vorsätzlich begangenen Straftat zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechtskräftig verurteilt worden ist, die Verurteilung noch der unbeschränkten Auskunft unterliegt und nach Art der Straftat eine Gefährdung oder Störung des Studienbetriebes zu befürchten ist."

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14:00 - 18:00
Donnerstag:
13:00 - 15:00
Freitag:
10:00 - 12:00

Achtung! Im Zeitraum 21.12. 2017 bis 2.1.2018 ist das Immatrikulationsamt geschlossen. Beachten Sie, dass für die Medizinische Fakultät andere Sprechzeiten gelten.

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Bitte beachten Sie: Die Servicestelle bleibt über Weihnachten und den Jahreswechsel vom 21.12.17 - 03.01.18 geschlossen! Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

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Julia Paternoster
Letzte Änderung: 07.12.2016