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Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Innovationsprozesse im Maschinen- und AnlagenbauIn dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt »Untersuchungen zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Innovationsprozesse im Maschinen- und Anlagenbau Deutschlands« wurde von 09/2008 bis 08/2010 analysiert wie Nachhaltigkeit in unternehmerische Innovationsprozesse integriert werden kann als konkretes Untersuchungsfeld wurde der Maschinen- und Anlagenbau gewählt, da Innovationsprozesse in diesem Industriezweig sich in allen Produktlebensphasen auswirken. Die Analyse konzentrierte sich auf kleinere und mittelständische Unternehmen, weil dort ein besonders großer Zielkonflikt zwischen marktgetriebenen kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen und der langfristigen Orientierung auf Nachhaltigkeit erwartet wurde. Dies wurde durch die empirischen Untersuchungen auch bestätigt. Im Fokus der Untersuchungen standen:
Kooperationspartner war das CIMTT Zentrum für Produktionstechnik und Organisation der Fakultät Maschinenwesen. Eine wichtige Erkenntnis des Projektes ist die, dass Innovationsprozesse den Gesetzen der Selbstorganisation unterliegen und in ihrem Gesamtverlauf nur begrenzt voraussehbar, planbar und steuerbar sind. Dies schließt Gestaltbarkeit jedoch nicht aus. Wichtig ist es, jene kritischen Zeitfenster („windows of opportunity“) zu erkennen, in denen sinnvoll in den Innovationsprozess eingegriffen werden kann. Das im Rahmen des Projektes weiter entwickelte Konzept der Pfadabhängigkeit und Pfadbrechung ermöglichte es, das Verhältnis von Eigendynamik und Gestaltbarkeit des Innovationsprozesses für Maschinen und Anlagen (Produktinnovationen) genauer zu analysieren. Zudem wurde untersucht, ob sich Nachhaltigkeitsaspekte in ingenieurwissenschaftliche Heuristiken zur Gestaltung von Innovationsprozessen implementieren lassen. Und wie das Nachhaltigkeitskonzept an unternehmerische Rationalitätsmuster angepasst werden kann. |
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