Master

Rote, grüne und blaue organic light emitting diodes (OLEDs) mit einer 2x2 Millimeter großen aktiven Fläche für Leistungstests. © IAP, Deutscher Zukunftspreis / A. Pudenz Rote, grüne und blaue organic light emitting diodes (OLEDs) mit einer 2x2 Millimeter großen aktiven Fläche für Leistungstests. © IAP, Deutscher Zukunftspreis / A. Pudenz

Rote, grüne und blaue organic light emitting diodes (OLEDs) mit einer 2x2 Millimeter großen aktiven Fläche für Leistungstests.

Rote, grüne und blaue organic light emitting diodes (OLEDs) mit einer 2x2 Millimeter großen aktiven Fläche für Leistungstests.

Rote, grüne und blaue organic light emitting diodes (OLEDs) mit einer 2x2 Millimeter großen aktiven Fläche für Leistungstests. © IAP, Deutscher Zukunftspreis / A. Pudenz

Der konsekutive Masterstudiengang Physik wird an der TU Dresden seit dem Wintersemester 2012/13 angeboten. Er ist modular aufgebaut und hat eine Regelstudiendauer von 4 Semestern. Das Studium kann sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester aufgenommen werden. Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist ein Hochschulabschluss als Bachelor in Physik oder ausreichend verwandten Studiengängen. Eine Besonderheit des Studiengangs ist seine Zweisprachigkeit in Lehre und Prüfungssprache nach Wahl der Studierenden und die bei Vorliegen ausreichender Englischkenntnisse reduzierten Anforderungen an die Deutschkenntnisse der Bewerber/innen.

Ziel des Studiums ist eine Vertiefung des Einblicks in innerphysikalische Zusammenhänge sowie in Zusammenhänge mit den Nachbardisziplinen. Die Studierenden formulieren, analysieren und lösen möglichst weitgehend komplexe physikalische Probleme und Aufgabenstellungen, indem sie ihre Kenntnisse aus verschiedenen Teilgebieten der Physik zueinander in Beziehung setzen.

Strukturen im klassischen Phasenraum chaotischer Systeme regeln wie Drehtüren in Abhängigkeit vom Quotienten Drehtürgröße zu Planckscher Zelle den Transport zwischen zwei Regionen. © ITP, Phys. Rev. Lett. 109, 234101 (2012) Strukturen im klassischen Phasenraum chaotischer Systeme regeln wie Drehtüren in Abhängigkeit vom Quotienten Drehtürgröße zu Planckscher Zelle den Transport zwischen zwei Regionen. © ITP, Phys. Rev. Lett. 109, 234101 (2012)

Strukturen im klassischen Phasenraum chaotischer Systeme regeln wie Drehtüren in Abhängigkeit vom Quotienten Drehtürgröße zu Planckscher Zelle den Transport zwischen zwei Regionen.

Strukturen im klassischen Phasenraum chaotischer Systeme regeln wie Drehtüren in Abhängigkeit vom Quotienten Drehtürgröße zu Planckscher Zelle den Transport zwischen zwei Regionen.

Strukturen im klassischen Phasenraum chaotischer Systeme regeln wie Drehtüren in Abhängigkeit vom Quotienten Drehtürgröße zu Planckscher Zelle den Transport zwischen zwei Regionen. © ITP, Phys. Rev. Lett. 109, 234101 (2012)

In einem von 6 Vertiefungsgebieten erlangen sie einen vollständigen Überblick über das etablierte Wissen, neue  Entwicklungen und ungelöste Fragestellungen. Während der einjährigen Forschungsphase erwerben sie die Fähigkeit, sich in aktuelle physikalische Fragestellungen einzuarbeiten, Experimente oder theoretische Methoden auf diesem Gebiet zu konzipieren und umzusetzen, die Ergebnisse einzuordnen und Schlussfolgerungen für technische Entwicklungen und den Fortschritt der Wissenschaft daraus zu ziehen. Gleichzeitig können sie Bezüge zu physiknahen Wissenschaftsfeldern in ihrer Bedeutung erkennen und nutzbringend einsetzen.

Besonders erwähnenswert sind folgende Stärken im Aufbau des Dresdner Masterstudiengangs Physik:

  • Der Flexible Beginn im Winter- oder Sommersemester erlaubt einfachen Wechsel nach Dresden und erleichtert das Einfügen von Auslandssemestern.
  • Das Fehlen von notenrelevanten Prüfungen im 1.Semester erlaubt Zeit zur Orientierung in Bezug auf Physikalische Vertiefung und Nichtphysikalisches Wahlpflichtfach.
  • Das breite physikalisches Vertiefungsangebot erfolgt über eine flexible Kataloglösung mit Betonung der Forschungsstärken der Fachrichtung mit einmalig enger Anknüpfung an viele benachbarte außeruniversitäre Forschungsinstitute (Helmholtz, Max-Planck, Fraunhofer, Leibniz) sowie internationaler Forschungszusammenarbeit  
  • Die  Kombinierte Anwendung und Synopsis physikalischer Konzepte und Methoden ermöglichen die Pflichtmodule „Experimentelle Physik“, in dem gemeinsame Prinzipien der Festkörper-, Molekül-, Atom-, Kern- und Teilchenphysik und ihre unterschiedlichen Ausprägungen auf verschiedenen Energieskalen behandelt werden und „Theoretische Physik“, in dem verschiedene Methoden der theoretischen Physik zu einer möglichst vollständigen theoretischen Beschreibung physikalischer Phänomene kombiniert werden.
  • Die Zusammenarbeit mit anderen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen, mit den Fakultäten Informatik, Elektrotechnik, Maschinenwesen und Philosophie sowie mit den zentralen Einrichtungen ZIH und BIOTEC  in den Nebenfächern Mathematik, Biomathematik, Chemie, Biologie, Molekularbiologie, Informatik, Philosophie, Elektrotechnik, Maschinenbau und Werkstoffwissenschaften garantiert ein vielfältiges Angebot für den Erwerb eines grundlegenden Verständnisses für Fragestellungen in einem anderen Fachgebiet und der Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten.
  • Der Beginn der 1-Jährigen Forschungsphase (Wissenschaftliches Arbeiten und Masterarbeit) im zweiten Studienjahr ist nicht an die Semesterzeiten gebunden, da das Modul "Wissenschaft-liches Arbeiten" fortlaufend angeboten wird, und erlaubt so flexible Auslandsaufenthalte.
  • Die jeweils mündlichen Modulprüfungen in Experimentalphysik, Theoretischer Physik und Physikalischer Vertiefung erlauben es, bei der Prüfung  der Durchdringung von Zusammenhängen individuelle Schwerpunktsetzungen zu berücksichtigen.

Weitere grundlegende Informationen über den Studiengang sowie die Bedingungen und Prozeduren für die Bewerbung und Immatrikulation zum Master Physik sind in deutscher Sprache im zentralen Studieninformationssystem SInS für Physik Master  und in englischer Sprache in unserer page for international students zusammengestellt. Allgemeine Informationen findet man auch im DAAD "International Programmes" Portal: Physics Master's Programme Dresden

Der Studienbeginn des Master Physik ist generell zum Winter- und Sommersemester möglich. Das erste Sommersemester kann als Auslandssemester genutzt werden, ohne die Gesamtstudienzeit zu verlängern. Natürlich ist auch eine einjährige Studienzeit im Ausland möglich, dann muss man allerdings mit einer Verlängerung der Studiendauer um mindestens ein Semester rechnen.

Der Masterstudiengang in Dresden ist in eine einjährige Lehr- und Lernphase und eine einjährige Forschungsphase gegliedert. In den ersten beiden Semestern werden die Studierenden im gewählten Vertiefungsfach aber auch in allen Gebieten der Physik unterrichtet. Lehrsprachen sind sowohl Deutsch als auch Englisch, die Studierenden können die Sprache der Studien- und Prüfungsleistungen wählen. Deutsche Studierende benötigen keinen Sprachnachweis.

Um die strenge Gliederung des Bachelors in die einzelnen Module zu kompensieren und die Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten der bereits vermittelten Themen darzustellen, werden Übersichtsvorlesungen in Experimentalphysik und Theorie angeboten, wobei bereits in den ersten beiden Semestern viel Wert auf Selbstständigkeit liegt. So besteht das Sommersemester hauptsächlich aus Selbststudium, teilweise mit Anleitung und der Möglichkeit, sich in Seminargruppen unter Leitung eines Hochschullehrers auszutauschen.
Daneben gibt es das nichtphysikalische Wahlpflichtfach, bei dem man aus einer großen Anzahl angebotener Veranstaltungen der TU Dresden wählen kann.

Schwerpunkt ist jedoch die physikalische Vertiefung, die etwa die Hälfte der Arbeitszeit einnimmt. Dabei lässt der Studienplan viel Zeit für eine Vertiefung über das geforderte Mindestmaß hinaus. Die angebotenen Vertiefungen sind:

  • Angewandte Festkörperphysik und Photonik
  • Elektronische Eigenschaften von Festkörpern
  • Struktur kondensierter Materie
  • Weiche kondensierte Materie und biologische Physik
  • Teilchen- und Kernphysik
  • Theoretische Physik

Um die Flexibilität zu erhöhen, finden notenrelevante Prüfungen möglichst spät statt. So ist es möglich, verschiedene Vertiefungsrichtungen auszuprobieren und sich erst im Laufe des ersten Semesters für eine Vertiefung zu entscheiden.

Im dritten und vierten Semester absolviert man die Module Wissenschaftliches Arbeiten und Masterarbeit, die insgesamt 60 ECTS-Punkte zählen. Dabei ist das Wissenschaftliche Arbeiten als Einarbeitungs- und Vorbereitungsphase für die Masterarbeit zu sehen. Eine Vielzahl an Themen wird dabei an den Instituten der TU als auch den außeruniversitären Forschungseinrichtungen angeboten.

Studiengangskoordinatoren

Physikgebäude © jb
Name

Prof. Dr. Walter Strunz

Adresse work

Besucheradresse:

Bürogebäude Zellescher Weg (BZW), A 106

studentischer Studiengangskoordinator © jb
Name

Tim Kaltofen

Studienfachberater

Studienfachberater © jb
Name

Dr. Mathias Dörr

Adresse work

Besucheradresse:

Recknagel-Bau
(ehemals Physikgebäude), Raum D208

Öffnungszeiten:

Donnerstag:
14:00 - 16:00

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Letzte Änderung: 12.01.2017