Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnen­programm

drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar) drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar)

© Doreen Liesch

drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar)

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Über das Programm

Das Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnenprogramm ermöglicht wechselnde Anstellungen von Gastprofessorinnen an der TUD, die ihr Fach selbständig in Lehre und Forschung an den Fakultäten vertreten. Besetzt werden können die Gastprofessuren für ein oder zwei Semester.

Das Auswahlverfahren für die nächsten Durchgänge bis Ende 2017 ist bereits abgeschlossen.

Das Programm dient der Förderung weiblicher Karrieren im Hinblick auf eine Verbesserung der Berufschancen in der Wissenschaft. Zudem sollen insbesondere Studentinnen aus jenen Fächern, in denen bisher wenige oder gar keine Professorinnen vertreten sind, Vorbilder für eine wissenschaftliche Laufbahn erhalten.

Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung) Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung)

© TUD

Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung)

© TUD

Benannt wurde das Programm nach Eleonore Trefftz, die ab 1941 bis zum Vordiplom an der damaligen Technischen Hochschule Dresden Mathematik und Physik studierte, später in Leipzig diplomierte und promovierte, anschließend an der Technischen Hochschule Dresden lehrte und 1972 die erste Direktorin des Münchner Max-Planck-Instituts für Physik wurde.



Aktuell zu Gast

PD DR. GUDRUN GÖHRING - Medizinische Hochschule Hannover
Dr. Gudrun Göhring Dr. Gudrun Göhring

© Maike Hagedorn

Dr. Gudrun Göhring

© Maike Hagedorn

1. Oktober 2016 - 31. März 2017
Institut für Humangenetik

 

PD Dr. med Gudrun Göhring ist seit 2010 leitende Oberärztin am Institut für Humangenetik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie studierte Humanmedizin in Magdeburg und Hannover und promovierte 2003 über den „Einfluss von MDR1-Moulatoren auf die Chemotherapie kindlicher Lebertumoren in vitro“. Seit 2008 ist sie Fachärztin für Humangenetik und habilitierte sich 2011.

Dr. Göhring ist eine international anerkannte Tumorgenetikerin, die herausragende Expertise in der tumorgenetischen Diagnostik mit experimenteller Forschung zur Induktion genetischer Instabilität in modifizierten und maligne transformierten Stammzellen verbindet.

Ihre Forschungsarbeiten am Institut für Humangenetik der TU Dresden sollen zu Fortschritten im funktionellen Verständnis von TP53-Mutationen in der Tumorgenese und zu einer verstärkten Kooperation zwischen der TU Dresden und der MHH führen. Auch soll sie in ihren Lehrverstaltungen im Rahmen des Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnenprogramms die wichtige Funktion als „Role Model“ übernehmen.

PROF. MADHURI WUPPULLURI - VIT University (Indien)
Prof. Madhuri Wuppulluri Prof. Madhuri Wuppulluri

© Birgit Holthaus

Prof. Madhuri Wuppulluri

© Birgit Holthaus

1. Juli 2016 - 30. Juni 2017
Fakultät Maschinenwesen

Prof. Dr. Madhuri Wuppulluri ist seit 2009 Assistant Professor für Physik an der VIT University in Vellore (Indien). Sie ist seit Anfang Juli an der TU Dresden und ist ein Jahr lang als Eleonore-Trefftz-Gastprofessorin an der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung tätig.

Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes arbeitet sie in einer gemeinsamen Forschergruppe von PD Joachim Seifert und des Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden an der Entwicklung neuartiger energieeffizienter Kühlsysteme.
Zudem wirkt sie an verschiedenen Vorlesungen im Bereich der Materialwissenschaften und Materialphysik mit.

Trefftz-Begrüßung 2013 Trefftz-Begrüßung 2013

Begrüßungsveranstaltung für die ersten Eleonore-Trefftz-Professorinnen am 19. November 2013 (v.l.n.r.): Dr. Vladislava Warditz, Dr. Sabine Lammers, Dr. Anita Behme, Dr. Sina Ober-Blöbaum © Robert Lohse

Trefftz-Begrüßung 2013

Begrüßungsveranstaltung für die ersten Eleonore-Trefftz-Professorinnen am 19. November 2013 (v.l.n.r.): Dr. Vladislava Warditz, Dr. Sabine Lammers, Dr. Anita Behme, Dr. Sina Ober-Blöbaum © Robert Lohse



Die bisherigen Trefftz-Professorinnen im Überblick

DR. CHRISTIN SEIFERT - Universität Passau
Porträt Dr. Christin Seifert Porträt Dr. Christin Seifert

© privat

Porträt Dr. Christin Seifert

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1. April - 30. September 2016
Fakultät Informatik

Christin Seifert studierte Informatik an der TU Chemnitz am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz. Ihre Doktorarbeit schrieb sie am Institut für Wissensmanagement an der TU Graz in Österreich.
Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Passau.

Durch ihre Expertise leistete sie im Rahmen ihres Aufenthaltes an der Informatik-Fakultät im Bereich Medieninformatik einen Beitrag im Bereich der interaktiven graphischen Datenanalyse. Hierfür arbeitete sie eng mit den Professuren für Computergraphik und Visualisierung, Multimedia-Technologie und Bildverarbeitung zusammen. So ging es beispielsweise um die Entwicklung neuer, möglichst natürlicher Nutzeroberflächen mit Interaktionsmodalitäten wie Multitouch, Stifteingabe und Augensteuerung.
Im Sommersemester 2016 bot Frau Dr. Seifert darüber hinaus eine Vorlesung und Übung zum Thema „Search User Interfaces" an.

PROF. LUCIA DELOGU - Universität Sassari (Italien)
Porträt Prof. Lucia Delogu Porträt Prof. Lucia Delogu

© privat

Porträt Prof. Lucia Delogu

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1. April - 30. September 2016
Fakultät Maschinenwesen

Lucia Gemma Delogu ist seit 2012 Assistant Professor für Biochemie an der Universität Sassari auf Sardinien.

Die Italienerin war von 2007 bis 2009 als Postdoc an der Universität von Südkalifornien (USC) in Los Angeles tätig. Masterstudium und Doktorarbeit in Biologie und Biochemie absolvierte sie zuvor in ihrer sardinischen Heimat.

Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Bionanotechnologie für medizinische Anwendungen, z.B. Tumorerkennung und die Bekämpfung von Brustkrebs. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Genderstudien im Bereich der Nanotechnologie und hielt an der TU Dresden u.a. Vorlesungen über führende weibliche Naturwissenschaftlerinnen und deren genderspezifischen Rahmenbedingungen in der Forschung.

PROF. KATJA LOOS - Universität Groningen (Niederlande)
Porträt Prof. Katja Loos Porträt Prof. Katja Loos

© privat

Porträt Prof. Katja Loos

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1. April - 30. September 2016
Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie

Katja Loos ist Professorin für Polymerchemie am Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie und neue Polymermaterialien sowie am Zernike Institute for Advanced Materials an der Universität Groningen in den Niederlanden.
Ihr Chemiestudium an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz schloss sie 1996 mit dem Diplom ab und promovierte 2001 an der Universität Bayreuth. Nach einem Postdoktorandenaufenthalt an der Polytechnic University in New York bei Prof. Ulman ist sie seit 2003 Professorin in Groningen.

Ihre Forschungsinteressen umfassen u.a. die Herstellung von maßgeschneiderten Polymeren durch neue, umweltverträgliche biokatalytische Methoden. Prof. Loos ist vor allem bekannt für entscheidende Beiträge auf dem Gebiet der enzymatischen Polymerisation und zum Studium der Selbstorganisation von Polymeren.

Ihr Aufenthalt als Eleonore-Trefftz-Gastprofessorin unterstützte die Lehre und Forschung des Fachbereiches Chemie und Lebensmittelchemie auf dem Gebiet der Biokatalyse und nachhaltiger Herstellungsmethoden für Kunststoffe. In gemeinsamen Projekten mit der Professur für Makromolekulare Chemie wurden neue Ansätze in der enzymatischen Katalyse und dem Design von Trägermaterialien bearbeitet.

PROF. MICHELLE CRASKE - Universität von Kalifornien (USA)
Porträt Prof. Michelle Craske Porträt Prof. Michelle Craske

© privat

Porträt Prof. Michelle Craske

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15. April - 30. Juni 2016
Fachrichtung Psychologie

Michelle Genevieve Craske ist Professorin für Psychologie, Psychiatrie und Behavioural Neurosciences sowie Direktorin des Exzellenz-Forschungszentrums für Angst und Depression an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA).

Als Klinische Psychologin ist sie eine international herausragende Forscherpersönlichkeit mit bahnbrechenden experimentellen und klinischen Arbeiten zur Entstehung und Behandlung von Angststörungen und Depressionen. In über 400 Fachartikeln widmet sie sich mit einer neuro-behavioralen Perspektive der Erforschung grundlegender Mechanismen dieser psychischen Störungen. Ihre weltweit beachteten Erkenntnissse haben zu einem verbesserten Verständnis der Ursache dieser Erkrankungen und neuen, unmittelbar therapierelevanten Modellen geführt.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TUD war die translationale Forschung, also die „Übersetzung“ ihrer Grundlagenerkenntnisse in effektivere Therapiemethoden zur Behandlung von Angst und Depression. Ihre Gastprofessur verstärkte die intensive und jahrzehntelange intensive Zusammenarbeit der UCLA und der TUD auf diesem Gebiet und ergänzte inhaltlich das vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie geleitete bundesweite BMBF-Verbundprojekt PROTECT, in dem Strategien zur Optimierung von expositionsbasierten Interventionen in der Angstforschung erprobt werden.

DR. NATALIA PELLEGATA - Helmholtz-Zentrum München
Porträt Dr. Natalia Pellegata Porträt Dr. Natalia Pellegata

© privat

Porträt Dr. Natalia Pellegata

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1. Oktober 2015 - 31. März 2016
Bereich Medizin

Dr. Pellegata studierte Biologie an der Universität in Pavia. Nach ihrer Promotion arbeitete sie seit 1998 als Postdoc im Krebsforschungszentrum der Ohio State University in Columbus/Ohio (USA).
Seit 2002 ist sie im Münchner Helmholtz-Zentrum als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Sie leitet dort die Forschungsgruppe „Neuroendocrine Cell Transformation and Dysfunction Group“ am Institut für Pathologie.

Darüber hinaus hält Dr. Pellegata Vorlesungen an der TU München, u.a. zu den Themen „Molekulare Pathologie“ und „Organspezifische Molekulare Tumorgenese“. Zudem hat sie „Role Model“-Seminare für Wissenschaftlerinnen an der TU München und dem Helmholtz-Zentrum München geleitet.

Im Wintersemester 2015/16 baute sie mit Prof. Eisenhofer an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden ein neues Forschungsprojekt im Bereich der „Molekularen Endokrinologie“ auf und unterrichtete Masterstudenten und Doktoranden. Im Rahmen der Trefftz-Gastprofessur arbeitete sie außerdem mit Wissenschaftlern des DFG-finanzierten „Dresden Adrenal Centers“ (Dr. Chavakis, Dr. Androutsellis-Theotokis, Dr. Ehrhart-Bornstein) zusammen.

DR. CAROLIN HAUSER - Fraunhofer IVV Freising
Porträt Dr. Carolin Hauser Porträt Dr. Carolin Hauser

© Birgit Holthaus

Porträt Dr. Carolin Hauser

© Birgit Holthaus

1. Oktober 2015 - 31. März 2016
Fakultät Maschinenwesen

Carolin Hauser ist seit 2008 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV im Bereich Qualitätserhalt von Lebensmitteln in Freising tätig. Dort ist sie zudem seit 2014 Beauftragte für Chancengleichheit.

Zwischen 2009 und 2011 leitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München diverse fachbezogene Forschungsprojekte.
Die staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin promovierte 2012 an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg zu dem Thema „Antimikrobiell aktive Verpackungsfolien“. Sie hat zu diesem Fachgebiet unter anderem an der Universidad de Santiago de Chile in mehrmonatigen Forschungsaufenthalten als Gastwissenschaftlerin und Postdoc geforscht.

Dr. Hauser vertiefte während ihres Aufenthalts an der Professur für Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik von Prof. Majschak und der Professur Bioverfahrenstechnik von Prof. Bley die Zusammenarbeit der TU Dresden mit dem Fraunhofer IVV auf dem Gebiet der hygienegerechten Produktion. Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit an der TUD war die Entfernung von Mikroorganismen auf Produktoberflächen, die beim Verbraucher zu Infektionskrankheiten führen können. In diesem Zusammenhang war sie hier auch in der Lehre tätig.

PROF. RACHEL KRAUT - Nanyang Technological University (Singapur)
Porträt Prof. Rachel Kraut Porträt Prof. Rachel Kraut

© Robert Lohse

Porträt Prof. Rachel Kraut

© Robert Lohse

1. April 2015 - 31. März 2016
Bereich Medizin/BIOTEC

Prof. Rachel Kraut studierte Biologie an der amerikanischen Yale Universität. 1991 erwarb sie ihren Doktortitel an der Columbia Universität in New York.
Sie ist derzeit Assistenzprofessorin für Biologie an der Nanyang Technological University in Singapur.

Die Amerikanerin war zwei Semester lang am Biotechnologischen Zentrum der TUD (BIOTEC) zu Gast und hielt dort Lehrveranstaltungen im Bereich Neurobiologie. Außerdem leitete sie Laborpraktika, bei denen optogenetische Technologien zur minimal-invasiven Verhaltensmanipulation von Taufliegen (Drosophila) zum Einsatz kamen.

PROF. ESTHER HAGENLOCHER - Universität Oregon (USA)
Porträt Prof. Esther Hagenlocher Porträt Prof. Esther Hagenlocher

© Birgit Holthaus

Porträt Prof. Esther Hagenlocher

© Birgit Holthaus

1. April - 30. September 2015
Fakultät Architektur

Esther Hagenlocher hat an der Kunstakademie Stuttgart und der Bartlett School of Architecture der Universität London studiert.
Sie ist Associate Professor an der Universität von Oregon in Eugene (USA) und unterrichtet seit 2004 in den Studiengängen Architektur und Innenarchitektur.

Prof. Hagenlochers Forschungsschwerpunkt liegt seit einigen Jahren auf dem Thema „Wechselwirkung zwischen Licht und Raum“. Dazu hielt sie im Rahmen ihrer Trefftz-Professur diverse Lehrveranstaltungen an der TUD und war überdies beim Aufbau eines speziellen Lichtlabors, wie es in Oregon schon seit längerem besteht, behilflich.

Ihre Erfahrungen brachte sie auch beim aktuellen BMBF-Verbundforschungsprojekt „Farbe als Akteur und Speicher – Historisch-kritische Analyse der Materialität und kulturellen Codierung von Farbe“ (FARBAKS) ein. Darüber hinaus war sie in die Vorbereitungen für ein internationales Symposium des Dresdner Farbenforums zum Thema „Didaktik der Farbe in Architektur und Design“ eingebunden.

PROF. ROSS RINALDI - Universität Salento (Italien)
Porträt Prof. Ross Rinaldi Porträt Prof. Ross Rinaldi

© Robert Lohse

Porträt Prof. Ross Rinaldi

© Robert Lohse

1. April - 30. September 2015
Fakultät Maschinenwesen

Ross Rinaldi studierte Physik an der Universität von Bari, wo sie 1991 ihren Abschluss machte. 1993 wurde ihr der Preis der Italienischen Physik-Gesellschaft für den besten Nachwuchsforscher zugesprochen. Ihren Doktortitel erhielt sie 1994.

Bis 1999 arbeitete sie in der Abteilung für Materialwissenschaft der Universität Lecce. 2001 wurde sie zur Physik-Professorin an der Universität Lecce berufen.
Seit 2006 ist Prof. Rinaldi Professorin an der Universität von Salento und leitet dort den Bereich Naturwissenschaften. Sie ist außerdem Koordinatorin einer Graduiertenakademie für Nanowissenschaften.
Ross Rinaldi hat mehr als 240 Artikel in internationalen Fachzeitschriften sowie mehr als zehn Monografien veröffentlicht und ist Inhaberin von elf Patenten.

Im Sommersemester 2015 hielt Prof. Rinaldi an der TUD verschiedene Vorlesungen im Bereich Nanotechnologie, insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TUD Exzellenzclusters cfaed (Center for Advancing Electronics Dresden) sowie für die internationalen Masterstudiengänge Nanobiophysics, Organic Molecular Electronics und Nanoelectronic Systems.

PROF. HONGWEI DING - Shanghai Jiaotong Universität (China)
Porträt Prof. Honwei Ding Porträt Prof. Honwei Ding

© Robert Lohse

Porträt Prof. Honwei Ding

© Robert Lohse

1. April - 30. September 2015
Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

Prof. Ding hat eine Professur für Phonetik und Sprachtechnologie an der renommierten Shanghai Jiaotong Universität (China) inne und forscht bereits seit Jahren zur Entwicklung von Sprachlernsoftware.

Nach dem Studium der Computerlinguistik an der Shanghai Jiaotong Universität hatte Prof. Ding schon einmal an der TU Dresden auf dem Gebiet der Sprachverarbeitung und Sprachsynthese geforscht. Hier hat sie auch ihre Promotion und Habilitation erlangt.

Prof. Ding war zudem an der Entwicklung der Sprachlernsoftware AZAR (Automat zur Akzentreduzierung) beteiligt. Nun arbeitet sie an der Entwicklung eines solchen Systems für die chinesische Sprache und forschte dazu im Rahmen ihrer Trefftz-Professur an der Juniorprofessur für Kognitive Systeme an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden.

► „AZAR killt den Akzent” - Frankfurter Rundschau vom 30. August 2008

PROF. SIGAL KAPLAN - Technical University of Denmark
Porträt Prof. Sigal Kaplan Porträt Prof. Sigal Kaplan

© Peter Nørby

Porträt Prof. Sigal Kaplan

© Peter Nørby

1. Oktober 2014 - 31. März 2015
Fakultät Verkehrswissenschaften
„Friedrich List"

Assoc. Prof. Sigal Kaplan studierte Bauingenieurwesen und Verkehrsingenieurwissenschaften am Technion - Israel Institute of Technology in Haifa (Master 2000).
Nach Beratungstätigkeiten im Verkehrsbereich sowie Anstellungen als Research und Teaching Assistant folgte die Promotion (2004-2010) zum Thema „Development and estimation of a semi-compensatory with a flexible error structure: application to residential choice“.
Anschließend war Prof. Kaplan für kurze Zeit als Senior Research Fellow am Transportation Research Institute des Technion tätig und wechselte 2010 an die Technical University of Denmark, um eine Stelle als Assistant Professor im Department of Transport anzutreten.
Seit 2013 ist Frau Kaplan Associate Professor für Verkehrsplanung und -modellierung an der Technical University of Denmark.

Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Verkehrspsychologie und Regionalwissenschaft. Ihre methodische Spezialisierung liegt in der Anwendung und Weiterentwicklung von entscheidungsorientierten Discrete Choice-Ansätzen.

PROF. CORNELIA WUSTMANN - TU Chemnitz
Porträt Prof. Cornelia Wustmann Porträt Prof. Cornelia Wustmann

© Sissi Furgler

Porträt Prof. Cornelia Wustmann

© Sissi Furgler

1. Oktober 2014 - 31. März 2015
Fakultät Erziehungswissenschaften

Prof. Dr. Cornelia Wustmann war nach einem Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule Zwickau zunächst als Diplomlehrerin und Pädagogin tätig. Ab 1995 absolvierte sie ein Aufbaudiplomstudium in Sozialpädagogik an der TU Chemnitz und war anschließend von 1997 bis 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sozialpädagogik der TU Chemnitz.

Mit Abschluss der Promotion im April 2001 wechselte Prof. Wustmann bis 2008 an die TU Dresden, um erst eine Stelle als Wissenschaftliche Assistentin an der Professur für Sozialpädagogik und dann als Projektleiterin anzutreten.
Nach einer zweijährigen Vertretung der Professur für Sozialdidaktik an der Leuphana Universität Lüneburg hatte Prof. Wustmann ab 2010 die Professur für Elementarpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz inne.

Prof. Wustmann verfügt über langjährige Forschungs- und Lehrerfahrungen sowohl in sozialpädagogischen und berufspädagogischen Arbeitsfeldern sowie im Bereich der Elementarpädagogik als auch in der historisch-regionalen Erforschung von Bildungsinstitutionen.
Im Rahmen der Trefftz-Gastprofessur an der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden lag ihr Forschungsschwerpunkt auf dem Thema „Kindheit und Jugend in Institutionen“.

Im Wintersemester 2015/16 wurde Cornelia Wustmann zur Professorin für Beratung und Soziale Beziehungen an der TU Dresden berufen.

DR. VLADISLAVA WARDITZ - Universität Bonn
Porträt Dr. Vladislava Warditz Porträt Dr. Vladislava Warditz

© Cindy Ullmann

Porträt Dr. Vladislava Warditz

© Cindy Ullmann

1. Oktober 2013 - 30. September 2014
Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

Dr. Vladislava Maria Warditz stammt aus Riga (Lettland) und verfasste ihre Promotion an der Lomonossow-Universität Moskau. Danach forschte und lehrte sie in Polen, Deutschland, Österreich und Israel. Sie habilitierte am Institut für Slavistik der Universität Potsdam.

Bis zur Schließung der Slavistik an der Universität Bonn war sie bis März 2013 die kommissarische Leiterin des Faches.

Dr. Warditz ist Mitglied des Deutschen Slavistenverbandes, der Gesellschaft für Angewandte Sprachwissenschaft (G.A.L.), der Internationalen Assoziation der Hochschullehrer für Russische Sprache und Literatur (MAPRJaL), der Society for Slavic Linguistics (SLS) sowie der Ethnolinguistischen Kommission am Internationalen Slavistenkomitee.

An der TU Dresden vertrat sie ihre Forschungsschwerpunkte Sprachenpolitik und Sprachwandel in europäischen Sprachen sowie Sozio- und Kontaktlinguistik in der Lehre der Studiengänge „Slavistik“ und „Europäische Sprachen“.

DR. ANITA BEHME - TU München
Porträt Dr. Anita Behme Porträt Dr. Anita Behme

© privat

Porträt Dr. Anita Behme

© privat

1. Oktober 2013 - 30. September 2014
Fachrichtung Mathematik

Dr. Anita Behme hat nach ihrem Studium der Mathematik mit Nebenfach Maschinenbau an der TU Braunschweig am dortigen Institut für Mathematische Stochastik zu einem Thema aus dem Gebiet der stochastischen Prozesse promoviert.

Auf die Promotion im März 2011 folgte zunächst ein einjähriger Aufenthalt an der Michigan State University als Visiting Assistant Professor. Im Anschluss wechselte Dr. Behme im Sommer 2012 an die TU München, um dort eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematische Statistik anzutreten.

Frau Behme lehrte und forschte an der TU Dresden auf dem Gebiet der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik.

DR. SINA OBER-BLÖBAUM - Universität Paderborn
Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum

© privat

Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum

© privat

1. Oktober 2013 - 31. März 2014
Fachrichtung Mathematik

Jun.-Prof. Dr. Sina Ober-Blöbaum studierte Technomathematik (Diplom 2005) in Paderborn, wo sie anschließend auch promovierte (2008). Ihre Dissertation behandelt die Entwicklung numerischer Optimalsteuerungsmethoden und wurde 2008 mit dem Preis der besten Dissertation der Universität Paderborn ausgezeichnet.

Nach der Promotion folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt als Postdoktorandin am California Institute of Technology im Bereich „Control and Dynamical Systems”.

Seit Juni 2009 ist Dr. Ober-Blöbaum Juniorprofessorin für Simulation und Optimalsteuerung dynamischer Systeme in der Mathematik der Universität Paderborn.
2011 wurde sie als Mitglied in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.
Nach einer Vertretungsprofessur an der TU München im Wintersemester 2011/12 folgte die erfolgreiche Zwischenevaluation der Juniorprofessur im Juli 2012.

DR. SABINE LAMMERS - Universität Indiana (USA)
Porträt Dr. Sabine Lammers Porträt Dr. Sabine Lammers

© Robert Lohse

Porträt Dr. Sabine Lammers

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1. September 2013 - 28. Februar 2014
Fachrichtung Physik

Sabine Lammers stammt aus Chicago (USA) und ist als Assistenzprofessorin für Hochenergiephysik an der Universität Indiana in Bloomington, Indiana (USA) tätig. Sie ist außerdem in das ATLAS-Experiment am CERN in Genf involviert.

Dr. Lammers promovierte an der Universität Wisconsin über die Untersuchung der Struktur des Protons mit dem ZEUS-Experiment bei HERA am DESY in Hamburg.

An der TU Dresden erforschte sie gemeinsam mit der Gruppe von Prof. Kobel am Institut für Kern- und Teilchenphysik die Kopplungen von Botenteilchen der schwachen Wechselwirkung.
Sie war im Wintersemester 2013/14 außerdem an Lehrveranstaltungen zur Kern- und Teilchenphysik beteiligt.



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Die Finanzierung des Zukunftskonzeptes der TU Dresden erfolgt aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Letzte Änderung: 26.08.2016