Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnen­programm

drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar) © Doreen Liesch drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar) © Doreen Liesch
drei Frauen gehen eine Treppe nach oben (Blick von hinten, nur Beine sichtbar)

© Doreen Liesch



Über das Programm

Das Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnenprogramm ermöglicht wechselnde Anstellungen von Gastprofessorinnen an der TUD, die ihr Fach selbständig in Lehre und Forschung an den Fakultäten vertreten. Besetzt werden können die Gastprofessuren für ein oder zwei Semester.

Das Programm dient der Förderung weiblicher Karrieren im Hinblick auf eine Verbesserung der Berufschancen in der Wissenschaft. Zudem sollen insbesondere Studentinnen aus jenen Fächern, in denen bisher wenige oder gar keine Professorinnen vertreten sind, Vorbilder für eine wissenschaftliche Laufbahn erhalten.

Mittlerweile wurden zwei Teilnehmerinnen des Trefftz-Programms als Professorinnen an die TU Dresden berufen (Prof. Cornelia Wustmann, Prof. Anita Behme).

Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung) © TUD Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung) © TUD
Eleonore Trefftz Coverbild (Referat Gleichstellung)

© TUD

Benannt wurde das Programm nach Eleonore Trefftz, die ab 1941 bis zum Vordiplom an der damaligen Technischen Hochschule Dresden Mathematik und Physik studierte, später in Leipzig diplomierte und promovierte, anschließend an der Technischen Hochschule Dresden lehrte und 1972 die erste Direktorin des Münchner Max-Planck-Instituts für Physik wurde.

Das Auswahlver­fahren für 2017 ist bereits abgeschlos­sen.

  



Aktuell zu Gast

PROF. FATINA KOURDI - Universität Aleppo & Ebla Privatuniversität (Syrien) / Zirve-Universität Gaziantep (Türkei)
Fellows Lunch_Dr. Fatina Kourdi © TUD Fellows Lunch_Dr. Fatina Kourdi © TUD
Fellows Lunch_Dr. Fatina Kourdi

© TUD

1. Oktober 2017 - 30. September 2018
Fakultät Architektur

Prof. Fatina Kourdi war bis 2013 Dekanin der Architekturfakultät der Universität Aleppo (Syrien) und arbeitete außerdem an der privaten Ebla-Universität im benachbarten Idlib-Sarakeb. Kriegsbedingt flüchtete sie in die Türkei, wo sie an der Zirve-Universität im Gaziantep tätig war, bis diese nach dem Putschversuch am 16. Juli 2016 durch die türkische Regierung geschlossen wurde.

Von März bis September 2017 war Frau Prof. Kourdi als DRESDEN Senior Fellow an der Architektur-Fakultät der TU Dresden zu Gast. Bereits als junge Wissenschaftlerin hatte sie einen Bezug zur TU Dresden: In den Achtziger Jahren verfasste sie hier ihre Doktorarbeit über Stadtplanung. In den Neunziger Jahren verbrachte sie außerdem Postdoc-Forschungsaufenthalte in Stuttgart und Karlsruhe und spricht daher fließend Deutsch.

Im Anschluss an ihr DRESDEN Fellowship konnte sie nun ein weiteres Jahr als Eleonore-Trefftz-Gastprofessorin für die TU Dresden gewonnen werden. An der Fakultät Architektur bereits begonnene Projekte können somit fortgesetzt und neue Projekte initiiert werden.

Frau Prof. Kourdi bietet ab dem Wintersemester 2017/18 gemeinsam mit Professor Manuel Bäumler (Professur für Städtebau) ein mehrteiliges Seminar zum Thema „Rebuild Aleppo! Szenarien und Strategien für den Wiederaufbau in informellen Siedlungen“ an.

Sie ist eingebunden in ein DFG-Projekt zu Infrastruktur und Siedlungsmustern in Indien (Dr.-Ing. Manisha Jain, IÖR – Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung).

Darüber hinaus ist Frau Dr. Kourdi an diversen kulturellen Initiativen beteiligt, u.a. am Forum für Baukultur e.V., dem Zentralwerk e.V. sowie dem Museum für Völkerkunde Dresden.

Trefftz-Begrüßung 2013 © Robert Lohse Trefftz-Begrüßung 2013 © Robert Lohse

Begrüßungsveranstaltung für die ersten Eleonore-Trefftz-Professorinnen am 19. November 2013 (v.l.n.r.): Dr. Vladislava Warditz, Dr. Sabine Lammers, Dr. Anita Behme, Dr. Sina Ober-Blöbaum

Trefftz-Begrüßung 2013

Begrüßungsveranstaltung für die ersten Eleonore-Trefftz-Professorinnen am 19. November 2013 (v.l.n.r.): Dr. Vladislava Warditz, Dr. Sabine Lammers, Dr. Anita Behme, Dr. Sina Ober-Blöbaum © Robert Lohse



Die bisherigen Trefftz-Professorinnen im Überblick

PROF. LJUBICA DJORDJEVIC-VIDOJKOVIC - FEPPS (Serbien)
Prof. Ljubica Djodjevic © Daniela Milkuhn Prof. Ljubica Djodjevic © Daniela Milkuhn
Prof. Ljubica Djodjevic

© Daniela Milkuhn

1. April - 30. September 2017
Juristische Fakultät

Prof. Dr. Ljubica Djordjevic-Vidojkovic ist Associate Professor an der Fakultät der Europäischen Studien der Rechte und Politikwissenschaft (FEPPS) in Novi Sad (Serbien). In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Fragen der Europäisierung des Verfassungsrechts, den Rechten der nationalen Minderheiten und der Herausforderungen der demokratischen Transformation.

Neben ihrer Lehr- und Forschungstätigkeit ist Frau Prof. Djordjevic-Vidojkovic auch als Mitglied des Rates für nationale Minderheiten des Ombudsmanns der Republik Serbien, als externe Expertin der OSZE-Mission in Serbien und als externe Expertin des Ethnicity Research Centers in Belgrad aktiv.

Im Rahmen des Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnenprogramms war Frau Prof. Djordjevic-Vidojkovic zu Gast am
Lehrstuhl für Völkerrecht, Recht der EU und Internationale Beziehungen bzw. dem UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der TU Dresden.
Im Laufe ihres Aufenthaltes bot sie das Kolloquium „Minderheitenschutz“ an und forschte zum rechtlichen Status der Minderheitensprachen in europäischen Staaten.

PD DR. MONICA DUNFORD - Universität Heidelberg
Dr. Monica Dunford © Claudia Marcelloni Dr. Monica Dunford © Claudia Marcelloni
Dr. Monica Dunford

© Claudia Marcelloni

1. April - 30. September 2017
Institut für Kern- und Teilchenphysik

Dr. Monica Dunford ist Privatdozentin für Physik und Akademische Rätin an der Universität Heidelberg. Die Amerikanerin machte 2006 ihren PhD-Abschluss an der University of Pennsylvania in Philadelphia (USA) und forschte danach als „Enrico Fermi Fellow" an der University of Chicago (USA).

Seit 2010 ist sie beteiligt an der Forschung des ATLAS-Experiments, von 2010 bis 2012 als „CERN Fellow" in Genf und anschließend als Nachwuchsgruppenleiterin an der Universität Heidelberg, wo sie sich 2015 habilitierte.

Im Verlauf ihrer Kariere war Frau Dr. Dunford zweimal an Forschungen beteiligt, die später zu Nobelpreisen für Physik führten:
Zwischen 2002 und 2004 leistete sie wichtige Beiträge im Sudbury Neutrino Observatory (SNO) zu Veröffentlichungen über Neutrino-Oszillationen, für die 2015 Prof. Arthur McDonald den Nobelpreis für Physik erhielt.
Am Large Hadron Collider des CERN legte sie Grundlagen zum Betrieb des Triggers und zum Verständnis des hadronischen Kalorimeters im ATLAS-Detektor. Auf der Entdeckung des Higgs-Teilchens bei ATLAS im Juli 2012 beruhte im Jahre 2013 die Verleihung des Physik-Nobelpreises an Prof. Peter Higgs und Prof. Francois Englert.

Der breiten Öffentlichkeit ist Monica Dunford durch die Hauptrolle im Kinofilm „Particle Fever“ aus dem Jahre 2014 bekannt, in der sie als junge Wissenschaftlerin in den Jahren vor und während der Entdeckung des Higgs-Teilchens am CERN begleitet wurde.

Ihr Talent für Wissenschaftskommunikation nutzte sie auch in vielen weiteren Veranstaltungen, wie z.B. der Koordination des Workshops „Expand the Horizons“ für 9-bis12-jährige Mädchen in Genf.
In Heidelberg ist sie zudem als Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät für Physik tätig.

Am Institut für Kern- und Teilchenphysik der TU Dresden arbeitete sie eng mit den drei dort tätigen ATLAS-Forschungsgruppen zusammen. Sie konzipierte außerdem Veranstaltungen für Studentinnen und für die Öffentlichkeit, sowie eine neuartige Vorlesung, in der den Studierenden das breite Spektrum der Forschungsmethoden der Teilchenphysik in Tutorien unter Verwendung echter Daten von ATLAS erlebbar gemacht werden konnte.

PROF. MADHURI WUPPULLURI - VIT University (Indien)
Prof. Madhuri Wuppulluri © Birgit Holthaus Prof. Madhuri Wuppulluri © Birgit Holthaus
Prof. Madhuri Wuppulluri

© Birgit Holthaus

1. Juli 2016 - 30. Juni 2017
Fakultät Maschinenwesen

Prof. Dr. Madhuri Wuppulluri ist seit 2009 Assistant Professor für Physik an der VIT University in Vellore (Indien). Sie war ein Jahr lang als Eleonore-Trefftz-Gastprofessorin an der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung tätig.

Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes arbeitete sie in einer gemeinsamen Forschergruppe von PD Joachim Seifert und des Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden an der Entwicklung neuartiger energieeffizienter Kühlsysteme.
Zudem wirkte sie an verschiedenen Vorlesungen im Bereich der Materialwissenschaften und Materialphysik mit.

PD DR. GUDRUN GÖHRING - Medizinische Hochschule Hannover
Dr. Gudrun Göhring © Maike Hagedorn Dr. Gudrun Göhring © Maike Hagedorn
Dr. Gudrun Göhring

© Maike Hagedorn

1. Oktober 2016 - 31. März 2017
Institut für Humangenetik

 

PD Dr. med Gudrun Göhring ist seit 2010 leitende Oberärztin am Institut für Humangenetik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Sie studierte Humanmedizin in Magdeburg und Hannover und promovierte 2003 über den „Einfluss von MDR1-Modulatoren auf die Chemotherapie kindlicher Lebertumoren in vitro“. Seit 2008 ist sie Fachärztin für Humangenetik und habilitierte sich 2011.

Dr. Göhring ist eine international anerkannte Tumorgenetikerin, die herausragende Expertise in der tumorgenetischen Diagnostik mit experimenteller Forschung zur Induktion genetischer Instabilität in modifizierten und maligne transformierten Stammzellen verbindet.

Ihre Forschungsarbeiten am Institut für Humangenetik der TU Dresden führten zu Fortschritten im funktionellen Verständnis von TP53-Mutationen in der Tumorgenese und zu einer verstärkten Kooperation zwischen der TU Dresden und der MHH. Auch übernahm sie in ihren Lehrverstaltungen im Rahmen des Eleonore-Trefftz-Gastprofessorinnenprogramms die wichtige Funktion als „Role Model“.

DR. CHRISTIN SEIFERT - Universität Passau
Porträt Dr. Christin Seifert © privat Porträt Dr. Christin Seifert © privat
Porträt Dr. Christin Seifert

© privat

1. April - 30. September 2016
Fakultät Informatik

Christin Seifert studierte Informatik an der TU Chemnitz am Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz. Ihre Doktorarbeit schrieb sie am Institut für Wissensmanagement an der TU Graz in Österreich.
Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Passau.

Durch ihre Expertise leistete sie im Rahmen ihres Aufenthaltes an der Informatik-Fakultät im Bereich Medieninformatik einen Beitrag im Bereich der interaktiven graphischen Datenanalyse. Hierfür arbeitete sie eng mit den Professuren für Computergraphik und Visualisierung, Multimedia-Technologie und Bildverarbeitung zusammen. So ging es beispielsweise um die Entwicklung neuer, möglichst natürlicher Nutzeroberflächen mit Interaktionsmodalitäten wie Multitouch, Stifteingabe und Augensteuerung.
Im Sommersemester 2016 bot Frau Dr. Seifert darüber hinaus eine Vorlesung und Übung zum Thema „Search User Interfaces" an.

PROF. LUCIA DELOGU - Universität Sassari (Italien)
Porträt Prof. Lucia Delogu © privat Porträt Prof. Lucia Delogu © privat
Porträt Prof. Lucia Delogu

© privat

1. April - 30. September 2016
Fakultät Maschinenwesen

Lucia Gemma Delogu ist seit 2012 Assistant Professor für Biochemie an der Universität Sassari auf Sardinien.

Die Italienerin war von 2007 bis 2009 als Postdoc an der Universität von Südkalifornien (USC) in Los Angeles tätig. Masterstudium und Doktorarbeit in Biologie und Biochemie absolvierte sie zuvor in ihrer sardinischen Heimat.

Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Bionanotechnologie für medizinische Anwendungen, z.B. Tumorerkennung und die Bekämpfung von Brustkrebs. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Genderstudien im Bereich der Nanotechnologie und hielt an der TU Dresden u.a. Vorlesungen über führende weibliche Naturwissenschaftlerinnen und deren genderspezifischen Rahmenbedingungen in der Forschung.

PROF. KATJA LOOS - Universität Groningen (Niederlande)
Porträt Prof. Katja Loos © privat Porträt Prof. Katja Loos © privat
Porträt Prof. Katja Loos

© privat

1. April - 30. September 2016
Fachrichtung Chemie und Lebensmittelchemie

Katja Loos ist Professorin für Polymerchemie am Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie und neue Polymermaterialien sowie am Zernike Institute for Advanced Materials an der Universität Groningen in den Niederlanden.
Ihr Chemiestudium an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz schloss sie 1996 mit dem Diplom ab und promovierte 2001 an der Universität Bayreuth. Nach einem Postdoktorandenaufenthalt an der Polytechnic University in New York bei Prof. Ulman ist sie seit 2003 Professorin in Groningen.

Ihre Forschungsinteressen umfassen u.a. die Herstellung von maßgeschneiderten Polymeren durch neue, umweltverträgliche biokatalytische Methoden. Prof. Loos ist vor allem bekannt für entscheidende Beiträge auf dem Gebiet der enzymatischen Polymerisation und zum Studium der Selbstorganisation von Polymeren.

Ihr Aufenthalt als Eleonore-Trefftz-Gastprofessorin unterstützte die Lehre und Forschung des Fachbereiches Chemie und Lebensmittelchemie auf dem Gebiet der Biokatalyse und nachhaltiger Herstellungsmethoden für Kunststoffe. In gemeinsamen Projekten mit der Professur für Makromolekulare Chemie wurden neue Ansätze in der enzymatischen Katalyse und dem Design von Trägermaterialien bearbeitet.

PROF. MICHELLE CRASKE - Universität von Kalifornien (USA)
Porträt Prof. Michelle Craske © privat Porträt Prof. Michelle Craske © privat
Porträt Prof. Michelle Craske

© privat

15. April - 30. Juni 2016
Fachrichtung Psychologie

Michelle Genevieve Craske ist Professorin für Psychologie, Psychiatrie und Behavioural Neurosciences sowie Direktorin des Exzellenz-Forschungszentrums für Angst und Depression an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA).

Als Klinische Psychologin ist sie eine international herausragende Forscherpersönlichkeit mit bahnbrechenden experimentellen und klinischen Arbeiten zur Entstehung und Behandlung von Angststörungen und Depressionen. In über 400 Fachartikeln widmet sie sich mit einer neuro-behavioralen Perspektive der Erforschung grundlegender Mechanismen dieser psychischen Störungen. Ihre weltweit beachteten Erkenntnissse haben zu einem verbesserten Verständnis der Ursache dieser Erkrankungen und neuen, unmittelbar therapierelevanten Modellen geführt.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TUD war die translationale Forschung, also die „Übersetzung“ ihrer Grundlagenerkenntnisse in effektivere Therapiemethoden zur Behandlung von Angst und Depression. Ihre Gastprofessur verstärkte die intensive und jahrzehntelange intensive Zusammenarbeit der UCLA und der TUD auf diesem Gebiet und ergänzte inhaltlich das vom Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie geleitete bundesweite BMBF-Verbundprojekt PROTECT, in dem Strategien zur Optimierung von expositionsbasierten Interventionen in der Angstforschung erprobt werden.

DR. NATALIA PELLEGATA - Helmholtz-Zentrum München
Porträt Dr. Natalia Pellegata © privat Porträt Dr. Natalia Pellegata © privat
Porträt Dr. Natalia Pellegata

© privat

1. Oktober 2015 - 31. März 2016
Bereich Medizin

Dr. Pellegata studierte Biologie an der Universität in Pavia. Nach ihrer Promotion arbeitete sie seit 1998 als Postdoc im Krebsforschungszentrum der Ohio State University in Columbus/Ohio (USA).
Seit 2002 ist sie im Münchner Helmholtz-Zentrum als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Sie leitet dort die Forschungsgruppe „Neuroendocrine Cell Transformation and Dysfunction Group“ am Institut für Pathologie.

Darüber hinaus hält Dr. Pellegata Vorlesungen an der TU München, u.a. zu den Themen „Molekulare Pathologie“ und „Organspezifische Molekulare Tumorgenese“. Zudem hat sie „Role Model“-Seminare für Wissenschaftlerinnen an der TU München und dem Helmholtz-Zentrum München geleitet.

Im Wintersemester 2015/16 baute sie mit Prof. Eisenhofer an der Medizinischen Fakultät der TU Dresden ein neues Forschungsprojekt im Bereich der „Molekularen Endokrinologie“ auf und unterrichtete Masterstudenten und Doktoranden. Im Rahmen der Trefftz-Gastprofessur arbeitete sie außerdem mit Wissenschaftlern des DFG-finanzierten „Dresden Adrenal Centers“ (Dr. Chavakis, Dr. Androutsellis-Theotokis, Dr. Ehrhart-Bornstein) zusammen.

DR. CAROLIN HAUSER - Fraunhofer IVV Freising
Porträt Dr. Carolin Hauser © Birgit Holthaus Porträt Dr. Carolin Hauser © Birgit Holthaus
Porträt Dr. Carolin Hauser

© Birgit Holthaus

1. Oktober 2015 - 31. März 2016
Fakultät Maschinenwesen

Carolin Hauser ist seit 2008 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV im Bereich Qualitätserhalt von Lebensmitteln in Freising tätig. Dort ist sie zudem seit 2014 Beauftragte für Chancengleichheit.

Zwischen 2009 und 2011 leitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der TU München diverse fachbezogene Forschungsprojekte.
Die staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin promovierte 2012 an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg zu dem Thema „Antimikrobiell aktive Verpackungsfolien“. Sie hat zu diesem Fachgebiet unter anderem an der Universidad de Santiago de Chile in mehrmonatigen Forschungsaufenthalten als Gastwissenschaftlerin und Postdoc geforscht.

Dr. Hauser vertiefte während ihres Aufenthalts an der Professur für Verarbeitungsmaschinen/Verarbeitungstechnik von Prof. Majschak und der Professur Bioverfahrenstechnik von Prof. Bley die Zusammenarbeit der TU Dresden mit dem Fraunhofer IVV auf dem Gebiet der hygienegerechten Produktion. Schwerpunkt ihrer Forschungstätigkeit an der TUD war die Entfernung von Mikroorganismen auf Produktoberflächen, die beim Verbraucher zu Infektionskrankheiten führen können. In diesem Zusammenhang war sie hier auch in der Lehre tätig.

PROF. RACHEL KRAUT - Nanyang Technological University (Singapur)
Porträt Prof. Rachel Kraut © Robert Lohse Porträt Prof. Rachel Kraut © Robert Lohse
Porträt Prof. Rachel Kraut

© Robert Lohse

1. April 2015 - 31. März 2016
Bereich Medizin/BIOTEC

Prof. Rachel Kraut studierte Biologie an der amerikanischen Yale Universität. 1991 erwarb sie ihren Doktortitel an der Columbia Universität in New York.
Sie ist derzeit Assistenzprofessorin für Biologie an der Nanyang Technological University in Singapur.

Die Amerikanerin war zwei Semester lang am Biotechnologischen Zentrum der TUD (BIOTEC) zu Gast und hielt dort Lehrveranstaltungen im Bereich Neurobiologie. Außerdem leitete sie Laborpraktika, bei denen optogenetische Technologien zur minimal-invasiven Verhaltensmanipulation von Taufliegen (Drosophila) zum Einsatz kamen.

PROF. ESTHER HAGENLOCHER - Universität Oregon (USA)
Porträt Prof. Esther Hagenlocher © Birgit Holthaus Porträt Prof. Esther Hagenlocher © Birgit Holthaus
Porträt Prof. Esther Hagenlocher

© Birgit Holthaus

1. April - 30. September 2015
Fakultät Architektur

Esther Hagenlocher hat an der Kunstakademie Stuttgart und der Bartlett School of Architecture der Universität London studiert.
Sie ist Associate Professor an der Universität von Oregon in Eugene (USA) und unterrichtet seit 2004 in den Studiengängen Architektur und Innenarchitektur.

Prof. Hagenlochers Forschungsschwerpunkt liegt seit einigen Jahren auf dem Thema „Wechselwirkung zwischen Licht und Raum“. Dazu hielt sie im Rahmen ihrer Trefftz-Professur diverse Lehrveranstaltungen an der TUD und war überdies beim Aufbau eines speziellen Lichtlabors, wie es in Oregon schon seit längerem besteht, behilflich.

Ihre Erfahrungen brachte sie auch beim aktuellen BMBF-Verbundforschungsprojekt „Farbe als Akteur und Speicher – Historisch-kritische Analyse der Materialität und kulturellen Codierung von Farbe“ (FARBAKS) ein. Darüber hinaus war sie in die Vorbereitungen für ein internationales Symposium des Dresdner Farbenforums zum Thema „Didaktik der Farbe in Architektur und Design“ eingebunden.

PROF. ROSS RINALDI - Universität Salento (Italien)
Porträt Prof. Ross Rinaldi © Robert Lohse Porträt Prof. Ross Rinaldi © Robert Lohse
Porträt Prof. Ross Rinaldi

© Robert Lohse

1. April - 30. September 2015
Fakultät Maschinenwesen

Ross Rinaldi studierte Physik an der Universität von Bari, wo sie 1991 ihren Abschluss machte. 1993 wurde ihr der Preis der Italienischen Physik-Gesellschaft für den besten Nachwuchsforscher zugesprochen. Ihren Doktortitel erhielt sie 1994.

Bis 1999 arbeitete sie in der Abteilung für Materialwissenschaft der Universität Lecce. 2001 wurde sie zur Physik-Professorin an der Universität Lecce berufen.
Seit 2006 ist Prof. Rinaldi Professorin an der Universität von Salento und leitet dort den Bereich Naturwissenschaften. Sie ist außerdem Koordinatorin einer Graduiertenakademie für Nanowissenschaften.
Ross Rinaldi hat mehr als 240 Artikel in internationalen Fachzeitschriften sowie mehr als zehn Monografien veröffentlicht und ist Inhaberin von elf Patenten.

Im Sommersemester 2015 hielt Prof. Rinaldi an der TUD verschiedene Vorlesungen im Bereich Nanotechnologie, insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TUD Exzellenzclusters cfaed (Center for Advancing Electronics Dresden) sowie für die internationalen Masterstudiengänge Nanobiophysics, Organic Molecular Electronics und Nanoelectronic Systems.

PROF. HONGWEI DING - Shanghai Jiaotong Universität (China)
Porträt Prof. Honwei Ding © Robert Lohse Porträt Prof. Honwei Ding © Robert Lohse
Porträt Prof. Honwei Ding

© Robert Lohse

1. April - 30. September 2015
Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

Prof. Ding hat eine Professur für Phonetik und Sprachtechnologie an der renommierten Shanghai Jiaotong Universität (China) inne und forscht bereits seit Jahren zur Entwicklung von Sprachlernsoftware.

Nach dem Studium der Computerlinguistik an der Shanghai Jiaotong Universität hatte Prof. Ding schon einmal an der TU Dresden auf dem Gebiet der Sprachverarbeitung und Sprachsynthese geforscht. Hier hat sie auch ihre Promotion und Habilitation erlangt.

Prof. Ding war zudem an der Entwicklung der Sprachlernsoftware AZAR (Automat zur Akzentreduzierung) beteiligt. Nun arbeitet sie an der Entwicklung eines solchen Systems für die chinesische Sprache und forschte dazu im Rahmen ihrer Trefftz-Professur an der Juniorprofessur für Kognitive Systeme an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dresden.

► „AZAR killt den Akzent” - Frankfurter Rundschau vom 30. August 2008

PROF. SIGAL KAPLAN - Technical University of Denmark
Porträt Prof. Sigal Kaplan © Peter Nørby Porträt Prof. Sigal Kaplan © Peter Nørby
Porträt Prof. Sigal Kaplan

© Peter Nørby

1. Oktober 2014 - 31. März 2015
Fakultät Verkehrswissenschaften
„Friedrich List"

Assoc. Prof. Sigal Kaplan studierte Bauingenieurwesen und Verkehrsingenieurwissenschaften am Technion - Israel Institute of Technology in Haifa (Master 2000).
Nach Beratungstätigkeiten im Verkehrsbereich sowie Anstellungen als Research und Teaching Assistant folgte die Promotion (2004-2010) zum Thema „Development and estimation of a semi-compensatory with a flexible error structure: application to residential choice“.
Anschließend war Prof. Kaplan für kurze Zeit als Senior Research Fellow am Transportation Research Institute des Technion tätig und wechselte 2010 an die Technical University of Denmark, um eine Stelle als Assistant Professor im Department of Transport anzutreten.
Seit 2013 ist Frau Kaplan Associate Professor für Verkehrsplanung und -modellierung an der Technical University of Denmark.

Ihr Schwerpunkt liegt im Bereich Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Verkehrspsychologie und Regionalwissenschaft. Ihre methodische Spezialisierung liegt in der Anwendung und Weiterentwicklung von entscheidungsorientierten Discrete Choice-Ansätzen.

PROF. CORNELIA WUSTMANN - TU Chemnitz
Porträt Prof. Cornelia Wustmann © Sissi Furgler Porträt Prof. Cornelia Wustmann © Sissi Furgler
Porträt Prof. Cornelia Wustmann

© Sissi Furgler

1. Oktober 2014 - 31. März 2015
Fakultät Erziehungswissenschaften

Prof. Dr. Cornelia Wustmann war nach einem Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule Zwickau zunächst als Diplomlehrerin und Pädagogin tätig. Ab 1995 absolvierte sie ein Aufbaudiplomstudium in Sozialpädagogik an der TU Chemnitz und war anschließend von 1997 bis 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Sozialpädagogik der TU Chemnitz.

Mit Abschluss der Promotion im April 2001 wechselte Prof. Wustmann bis 2008 an die TU Dresden, um erst eine Stelle als Wissenschaftliche Assistentin an der Professur für Sozialpädagogik und dann als Projektleiterin anzutreten.
Nach einer zweijährigen Vertretung der Professur für Sozialdidaktik an der Leuphana Universität Lüneburg hatte Prof. Wustmann ab 2010 die Professur für Elementarpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz inne.

Prof. Wustmann verfügt über langjährige Forschungs- und Lehrerfahrungen sowohl in sozialpädagogischen und berufspädagogischen Arbeitsfeldern sowie im Bereich der Elementarpädagogik als auch in der historisch-regionalen Erforschung von Bildungsinstitutionen.
Im Rahmen der Trefftz-Gastprofessur an der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden lag ihr Forschungsschwerpunkt auf dem Thema „Kindheit und Jugend in Institutionen“.

Im Wintersemester 2015/16 wurde Cornelia Wustmann zur Professorin für Beratung und Soziale Beziehungen an der TU Dresden berufen.

DR. VLADISLAVA WARDITZ - Universität Bonn
Porträt Dr. Vladislava Warditz © Cindy Ullmann Porträt Dr. Vladislava Warditz © Cindy Ullmann
Porträt Dr. Vladislava Warditz

© Cindy Ullmann

1. Oktober 2013 - 30. September 2014
Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

Dr. Vladislava Maria Warditz stammt aus Riga (Lettland) und verfasste ihre Promotion an der Lomonossow-Universität Moskau. Danach forschte und lehrte sie in Polen, Deutschland, Österreich und Israel. Sie habilitierte am Institut für Slavistik der Universität Potsdam.

Bis zur Schließung der Slavistik an der Universität Bonn war sie bis März 2013 die kommissarische Leiterin des Faches.

Dr. Warditz ist Mitglied des Deutschen Slavistenverbandes, der Gesellschaft für Angewandte Sprachwissenschaft (G.A.L.), der Internationalen Assoziation der Hochschullehrer für Russische Sprache und Literatur (MAPRJaL), der Society for Slavic Linguistics (SLS) sowie der Ethnolinguistischen Kommission am Internationalen Slavistenkomitee.

An der TU Dresden vertrat sie ihre Forschungsschwerpunkte Sprachenpolitik und Sprachwandel in europäischen Sprachen sowie Sozio- und Kontaktlinguistik in der Lehre der Studiengänge „Slavistik“ und „Europäische Sprachen“.

DR. ANITA BEHME - TU München
Porträt Dr. Anita Behme © privat Porträt Dr. Anita Behme © privat
Porträt Dr. Anita Behme

© privat

1. Oktober 2013 - 30. September 2014
Fachrichtung Mathematik

Dr. Anita Behme hat nach ihrem Studium der Mathematik mit Nebenfach Maschinenbau an der TU Braunschweig am dortigen Institut für Mathematische Stochastik zu einem Thema aus dem Gebiet der stochastischen Prozesse promoviert.

Auf die Promotion im März 2011 folgte zunächst ein einjähriger Aufenthalt an der Michigan State University als Visiting Assistant Professor. Im Anschluss wechselte Dr. Behme im Sommer 2012 an die TU München, um dort eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematische Statistik anzutreten.

Frau Behme lehrte und forschte an der TU Dresden auf dem Gebiet der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik.

Seit September 2016 ist Anita Behme Professorin für Angewandte Stochastik an der TU Dresden.

DR. SINA OBER-BLÖBAUM - Universität Paderborn
Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum © privat Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum © privat
Porträt Dr. Sina Ober-Blöbaum

© privat

1. Oktober 2013 - 31. März 2014
Fachrichtung Mathematik

Jun.-Prof. Dr. Sina Ober-Blöbaum studierte Technomathematik (Diplom 2005) in Paderborn, wo sie anschließend auch promovierte (2008). Ihre Dissertation behandelt die Entwicklung numerischer Optimalsteuerungsmethoden und wurde 2008 mit dem Preis der besten Dissertation der Universität Paderborn ausgezeichnet.

Nach der Promotion folgte ein einjähriger Forschungsaufenthalt als Postdoktorandin am California Institute of Technology im Bereich „Control and Dynamical Systems”.

Seit Juni 2009 ist Dr. Ober-Blöbaum Juniorprofessorin für Simulation und Optimalsteuerung dynamischer Systeme in der Mathematik der Universität Paderborn.
2011 wurde sie als Mitglied in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen.
Nach einer Vertretungsprofessur an der TU München im Wintersemester 2011/12 folgte die erfolgreiche Zwischenevaluation der Juniorprofessur im Juli 2012.

DR. SABINE LAMMERS - Universität Indiana (USA)
Porträt Dr. Sabine Lammers © Robert Lohse Porträt Dr. Sabine Lammers © Robert Lohse
Porträt Dr. Sabine Lammers

© Robert Lohse

1. September 2013 - 28. Februar 2014
Fachrichtung Physik

Sabine Lammers stammt aus Chicago (USA) und ist als Assistenzprofessorin für Hochenergiephysik an der Universität Indiana in Bloomington, Indiana (USA) tätig. Sie ist außerdem in das ATLAS-Experiment am CERN in Genf involviert.

Dr. Lammers promovierte an der Universität Wisconsin über die Untersuchung der Struktur des Protons mit dem ZEUS-Experiment bei HERA am DESY in Hamburg.

An der TU Dresden erforschte sie gemeinsam mit der Gruppe von Prof. Kobel am Institut für Kern- und Teilchenphysik die Kopplungen von Botenteilchen der schwachen Wechselwirkung.
Sie war im Wintersemester 2013/14 außerdem an Lehrveranstaltungen zur Kern- und Teilchenphysik beteiligt.



Veranstaltungen



Ansprechpartner

Antje Urban © Robert Lohse

Gastwissenschaftler/innen-Programme Zukunftskonzept

Name

Antje Urban

Kontaktinformationen
Adresse work

Besucheradresse:

Mommsenstraße 7, Raum 27

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-43228
fax Fax
+49 351 463-37001

Marvin Fischer © Robert Lohse

Projektkoordination Synergien und Universitätsentwicklung

Name

Marvin Fischer

Kontaktinformationen
Adresse work

Besucheradresse:

Mommsenstraße 5, Raum 19

01069 Dresden

work Tel.
+49 351 463-43196
fax Fax
+49 351 463-37722


Die Finanzierung des Zukunftskonzeptes der TU Dresden erfolgt aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

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Letzte Änderung: 26.09.2017