Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
Die TU Dresden versteht die Vielfalt ihrer Studierenden und Beschäftigten als Stärke: Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven bereichern Forschung, Lehre und das Zusammenleben auf dem Campus. Die TUD setzt sich deshalb für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander ein. Alle Hochschulangehörigen sollen gleichberechtigt teilhaben können - in einem Umfeld, das sensibel für Diskriminierung und Barrieren ist.
Doch gesellschaftliche Machtverhältnisse und Benachteiligungen machen auch vor Hochschulen nicht halt. Auch hier können Menschen Diskriminierung, sexualisierte Belästigung und Gewalt, Mobbing oder Stalking erfahren. Solche Erfahrungen können an tatsächliche oder zugeschriebene Merkmale und Lebenssituationen anknüpfen.
Die Hausordnung der TU Dresden formuliert dazu eine klare Haltung:
„Es sind Verhaltensweisen zu unterlassen, die den friedlichen und respektvollen Umgang der Mitglieder, Angehörigen und Gäste der Universität miteinander und das freie und tolerante Klima der Universität gefährden oder stören. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Kennzeichen, Symbolen und Kleidungsstücken mit verfassungswidrigen, rassistischen, fremdenfeindlichen, Gewalt verherrlichenden oder anderen Menschen verachtenden Bezügen.“
Beratung und Unterstützung
Die TU Dresden hat eine Beschwerdestelle bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt eingerichtet. Sie steht Beschäftigten und Studierenden offen und ergänzt das Compliance Management System der Universität. Grundlage ihrer Arbeit ist die Richtlinie zum Umgang mit Belästigung, Diskriminierung und Gewalt.
Die TU Dresden ermutigt alle Hochschulangehörigen, Vorfälle anzusprechen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. An die Beschwerdestelle können sich wenden:
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Menschen, die Belästigung, Diskriminierung oder Gewalt erfahren haben,
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nahestehende oder unterstützende Personen,
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Menschen, die einen Vorfall beobachtet haben,
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Personen, die das eigene Verhalten einordnen oder verändern möchten.
Eine Beratung ist auch anonym möglich. Gemeinsam wird geklärt, welcher Umgang mit der jeweiligen Situation angemessen ist. Mögliche Schritte sind u.A.:
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die Vermittlung an geeignete interne oder externe Beratungsstellen,
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die gemeinsame Suche nach geeigneten Handlungsmöglichkeiten,
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die Einleitung eines offiziellen Beschwerdeverfahrens. (Weitere Hinweise bietet die Seite Informationen zum Beschwerdeverfahren.)
Belästigendes, diskriminierendes oder gewaltvolles Verhalten kann außerdem über das digitale Hinweissystem der TU Dresden gemeldet werden – auf Wunsch ohne Angabe des Namens.
Austausch, Stärkung und Prävention
Regelmäßig finden Veranstaltungen zu Empowerment, Sensibilisierung und Austausch statt.
Für den Austausch über Diskriminierungserfahrungen stehen geschützte Gruppenformate zur Verfügung. Auch Anregungen zur Prävention von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sind willkommen. Die Ansprechperson bei Vorkommnissen von Belästigung, Diskriminierung und Gewalt nimmt entsprechende Anliegen entgegen.
Kontakt
© Juliane Meyer
Beschwerdestelle bei Belästigung, Diskriminierung und Gewalt
NameAnja Wiede
Eine verschlüsselte E-Mail über das SecureMail-Portal versenden (nur für TUD-externe Personen).
Besuchsadresse:
M13 Mensa und TUD, Raum 6-234 Mommenstraße 13
01062 Dresden
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- 09:00 - 11:00
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- 15:00 - 17:00
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